Was ist, wenn Trump recht hat?

Was ist, wenn Trump recht hat
Was ist, wenn Trump recht hat
 

Trump scheint das Infernal der US Politik zu sein. Durch Lug und Trug an die Macht gekommen, die Anhänger verblendend und die Interessen der Verbündeten und ja, sogar die US Amerikanischen selbst verratend. Diese Gedanken kommen in einem auf, sobald man die Medien verfolgt.

 

Ein interessantes Meinungsbild, welches da breit getreten wird, doch stimmt das alles? Was ist, wenn das Infernal, Präsident Trump, doch recht hat?

 

Gruppe der Toten Gäule

Die „Gruppe der Sieben“ war in den letzten Jahren nur noch für außergewöhnlich teure Gipfel bekannt, jedoch nicht für mutige oder visionäre Entscheidungen über die Entwicklungsrichtung der Welt. Etwas, was in der früheren, in der guten alten Zeit,  noch mehr oder minder funktioniert hatte, gehört mittlerweile der Vergangenheit an.

Die G7 sind nur noch eine Gruppe toter Gäule, die aus Angst vor der Veränderung ihre Augen verschließen. Ja, sie verneinen sogar die Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte. Die Verweigerung der Realitäten führt so zwangsläufig zu einer Politik des Wunschdenkens, des kategorisch Ausschließenden, des alternativlosen Totalitarismus.

Das Alternativlose ist es wohl, dass die Lösungen der Probleme, welche die westliche Welt befallen haben, verhindert. Es verhindert zudem die Anfänge des Erkenntnisgewinns, denn das Alternativlose zu hinterfragen ist in einem solchen Gedankengefängnis unmöglich.

Präsident Trump hinterfragt höchstwahrscheinlich auch nicht viel, er wird eher ein Mensch der Antworten sein, ganz gleich ob Richtig oder Falsch. Das ist aber auch egal, denn er bringt Bewegung in ein totes Konstrukt, dass auf eine statische Welt ausgerichtet war und ist.

Er, Trump, ist der Bub, der laut ruft: Der Kaiser ist nackt!

 

Empörend Stur

Etwas was die Vasallen, in diesem Fall die EU Staaten, nur ungern hören. Sind sie es doch, die noch immer in den statischen Systemen und Organisationen der vergangenen 70 Jahren einen Sinn sehen, obwohl die Welt sich verändert hat. Zu diesen alten Kaiserlichen Anhängern gehören aber noch mehr Organisationen, Institutionen und Personen. Manche von ihnen zwischenzeitlich als „Washingtoner Sumpf“ beschrieben.

Anstatt den Aufruf Trumps zur Wiederaufnahme Russlands in die G7 zu unterstützen, empfanden sie das Kategorische, Realitäten verweigernde, als die vernünftige Antwort. Doch die Choreographie, die sich dort abspielte, zeigte deutlich das sturköpfige Verharren auf.

Ist es nicht eher abwegig zu glauben, dass Russland jemals die Krim aufgeben wird, den einzigen eisfreien Tiefwasserhafen, über den das riesige Land verfügt? Die Forderungen Europas marschieren jedenfalls an der geographischen Wirklichkeit vorbei.

Doch die Antwort Russlands war es, die aufhorchen ließ.

Es bestehe kein Interesse mehr an einer Teilnahme.

Wieso auch, so wie es scheint, konnte die übrige Welt ex der Toten Gäule einen neuen, agileren „Modus Operandi“ entwickeln. Die SCO und andere Initiativen und Projekte, die auf Inklusion ausgelegt sind, könnten doch eher die Zukunft sein?

Sie sind jedenfalls dynamischer organisiert als die alten Konstrukte. Statische, die keine Antwort auf die dynamische Realität haben, können jedenfalls eingedampft werden, wäre vielleicht nicht schlecht, würde jedenfalls die Steuerzahler entlasten. Und zur Not können die „Führer der Freien Welt“ ja auch Skype benutzen.

 

Empörend Ehrlich

Die USA unter Trump ziehen sich höchstwahrscheinlich 2019 nicht nur aus dem Pariser Klimaabkommen zurück, sondern treten auch aus dem UN-Menschrechtsrat aus. Etwas absolut empörendes, die universalen Menschenrechte, welche schon immer auf der Flagge des aufgeklärten Westen standen, werden von den USA verraten.

Humanistische Länder wie Saudi Arabien oder China, welche schon viel Energie in die Führung des Rates investiert haben aber auch in die Verbreitung der universellen Lehre, werden bitterlichst enttäuscht sein, wenn ihr Hauptpartner zur Verbreitung der Demokratie und Menschenrechte dem Rat in Zukunft fern bleiben wird.

Vielleicht ist der Ausstieg der USA auch nur die logische Reaktion auf die Dysfunktionalität der verschiedenen Organisationen? Eventuell lässt sich aus diesem Blickwinkel auch der aktuelle Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und dem „Rest“ besser verstehen?

 

Das Statische weicht dem Dynamischen

Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts klopfte nur ein Kind auf die Wasseroberfläche und alle anderen schauten der statischen Spielerei zu. Doch änderte sich dieses pittoreske Bild in eines, dass ungeordnet, ja chaotisch wirkt. Inzwischen schlagen alle Kinder auf die Wasseroberfläche ein. Damit hat die Ausbreitung der Wellen ein dynamisches Element gewonnen.

 

Laut und schwer erträglich, hm? Funktioniert!

Die Methodik Trumps scheint es, derjenige sein zu wollen, der die Wellen am höchsten schlagen lässt, sodass die anderen in ihrer Einflussnahme gehemmt werden. Es ist etwas, was uns Europäern zwar nicht gänzlich fremd ist, doch wen hat es nicht schockiert, als er die ersten Tweets des zukünftigen Präsidenten zu lesen bekam. Ich war zu dem Zeitpunkt schockiert, doch scheint, nüchtern betrachtet, seine laut polternde Art zu funktionieren.

Es ist eine neue Dynamik in die Welt eingezogen die man noch vor einem Jahr für unmöglich gehalten hat. Nord- und Südkorea sprechen miteinander, direkt und nicht nur auf unterer Ebene. Ein Erfolg auf der Halbinsel, einer der den großen Bruder des Nordens nicht kalt lässt.

Kim ist zum Dritten Mal, innerhalb der letzten Monate, nach Peking gereist und im Gegensatz zur ersten Reise wurde dies sogar öffentlich angekündigt. Kleine aber deutliche Zeichen es sind.

Jedoch war das Treffen in Singapur zwischen Trump und Kim der bisherige Höhepunkt des Jahres. Nicht nur in der Diplomatie, sondern auch an der heimischen Medienfront.

Die Kritiker kamen unmittelbar zu Wort und fanden es nicht ausreichend, dass beim ersten Treffen der noch immer verfeindeten Nationen nur Absichtserklärungen und nette Gesten ausgetauscht wurden.

Ist es nicht positiv, wenn sich die „Führer“ zweier verfeindeter Länder zu Gesprächen treffen, anstatt mit den Säbeln zu rasseln? Kommt wohl doch nur auf den Standpunkt an.

 

Auswirkungen von Strafzöllen und Protektionismus auf die Börse

 

Zunahme der Dynamik

Auch die übrige Dynamik hat zugenommen, wie der SCO Gipfel gerade erst gezeigt hat. Daneben erfreut sich die Welt aber noch anderer inkludierender Projekte, wie z.B. der International North South Transportation Corridor, die One Belt One Road Initiative aber auch dem Projekt eines Weltweiten Super Grids.

 

Wo war Europa?

Hier möchte man am liebsten fragen, wieso ist Europa nicht auf solche Ideen gekommen oder aber der Rest der alten Supranationalen Organisationen? Ersparen wir uns besser auf Antworten zu pochen, es wäre sicherlich nur der Depression förderlich. Erfreuen wir uns besser an den vielleicht zukunftsträchtigen, zumindest visionären Projekten und Initiativen, die die Welt nach vorne bringen wollen, anstatt nur den Status Quo zu bewahren.

Ja, Quo Vadis, wem nützt dieser überhaupt? Den Bürgern der Europäischen Union wohl eher nicht. Die, die vom Alten Statischen erdrückt und der Sicht auf das Neue beraubt sind.

 

Freude über die Dynamische Zukunft

Egal wie, freuen wir uns besser auf die Zukunft. Eine Zukunft, in der wenigstens Bewegung herrscht und nicht der alternativlose Totalitarismus. Für die Bewegung wird Trump durch sein Gebaren schon Sorge tragen, doch das Alternativlose muss durch die Bürger hinterfragt werden, er wird es nicht.

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