EUR/USD von FED-Sitzung wenig beeindruckt: Chartanalyse

Chartbild von Euro-Dollar in der Analyse

EURUSD pendelt weiter | Keine große Entscheidung im Chart zu sehen
EURUSD pendelt weiter | Keine große Entscheidung im Chart zu sehen
 

Mit der gestrigen US-Notenbanksitzung der FED wurden die Märkte noch einmal vor Weihnachten stark durcheinander gewirbelt. Ein hohes Momentum war vor allem bei den US-Aktien an der Wall Street zu sehen und bei den US-Staatsanleihen. Nicht so beeindruckt zeigte sich der EUR/USD am Währungsmarkt Forex. Auf diesen gehe ich in folgender Chartanalyse nun für Sie ein.

 

EUR/USD in Vortagesrange geblieben

 

Die Zinsanhebung am gestrigen Abend stärkte den Dollar im Währungsmarkt und brachte andere Pairs zum Dollar damit unter Druck. Dennoch war die Bewegung im Vergleich zu anderen Notenbanksitzungstagen sehr verhalten. Sie durchwanderte nicht einmal die gesamte Tagesrange des Handelstages:

 

FED-Auswirkung auf den EUR/USD
FED-Auswirkung auf den EUR/USD

 

Auch am „Morgen danach“ schickt sich das Währungspaar eher an, noch einmal an das Niveau vor der FED-Veröffentlichung anzuknüpfen. Mit einem kleinen Aufwärtstrend nähern wir uns hier momentan der 1,1440 an und haben die runde 1,14 bereits zur Markteröffnung gesehen:

 

Intraday Trading-Chance EUR/USD
Intraday Trading-Chance EUR/USD

 

Wie kann man dies im großen Zeitrahmen abbilden?

 

Mittelfristiges Chartbild

 

Im Stundenchart war der gestrige Hochpunkt auf Augenhöhe mit dem Tageshoch des 10. Dezember und bildet damit einen Widerstand aus:

 

EUR/USD Widerstand Stundenchart
EUR/USD Widerstand Stundenchart

 

 

Ein Bruch würde ein neues Monatshoch darstellen und damit womöglich auch weitere Käufer in den Markt locken. Das Potenzial darüber scheint jedoch im Chartbild begrenzt. Aus dem 4-Stundenchart sind bereits weniges Pips darüber die nächsten Widerstände als ehemalige Tageshochs verankert. Sie liegen jedoch mehr als einen Monat zurück:

 

EUR/USD Widerstände 4-Stundenchart
EUR/USD Widerstände 4-Stundenchart

 

Ein Impuls könnte hierbei jedoch aus folgendem Blickwinkel entstehen. Verschiebt man die Hochs und Tiefs der vergangenen Wochen, ist eine Art Trendkanal sichtbar. Übersteigt der aktuelle Kurs des EUR/USD die 1,1440 ist aus dieser Sichtweise ein Ausbruch gegeben und entsprechendes Momentum könnte den Kurs direkt zu 1,147 und später zur runden 1,15 tragen:

 

Ausbruch aus diesem Trendkanal würde für Long sprechen
Ausbruch aus diesem Trendkanal würde für Long sprechen

 

Es könnte hier also, trotz Jahresausklang und gestriger Lethargie am FED-Tag, noch einmal sehr dynamisch werden. Immerhin war die Zinsentscheidung im Kern höchst spannend!

 

Jerome Powell geht in die Geschichte ein

 

Unterstellt man eher eine Range als einen Trendkanal, dann ist das nächste Ziel erneut ein abdriften zur 1,1320 und damit in die Nähe der letzten Verlaufstiefs. Gerne halte ich Sie über aktuelle Entwicklungen auf meinen Kanälen up-to-date.

 

Viel Erfolg wünscht Andreas Mueller (Bernecker1977)

 

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Bernecker1977
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Bernecker1977 ist der Trader, Referent und Coach Andreas Mueller. Er handelt seit mehr als 20 Jahren Indizes, Devisen und Rohstoffe an der Börse mit Futures, Derivaten und CFDs und ist nicht nur auf wallstreet-online bereits seit dem Jahr 2005 in den "Tages-Trading-Chancen" Ansprechpartner für alle börsenrelevanten Fragen.

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