EUR/USD scheitert am Vorjahrestief und setzt Abwärtstrend fort

Forex-Chartanalyse

 

Keine guten Nachrichten für den EUR/USD. Er setzt seinen Trend des Wochenchart weiter fort und tendiert somit Abwärts. Welche Marken ziehen wir hier ins Kalkül des Tradings?


Chartanalyse des EUR/USD


Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Juni 2018. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1089. Damit ergibt sich folgendes Chartbild:


Wochenchart EUR/USD in der Analyse
Wochenchart EUR/USD in der Analyse

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) konnte damit in der vergangenen Woche den Widerstandsbereich bei 1,1215 (Vorjahrestief) nicht durchbrechen, sondern fiel im Wochenverlauf wieder deutlich zurück. Der längerfristige Abwärtstrend wurde damit bestätigt. Die Wochenkerze stellt sich als negative Trendkerze dar.


Ableitungen für das Trading im EUR/USD


Der EUR/USD Wochenchart ist negativ einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung des langfristigen Abwärtstrends. Dabei könnte Abwärtspotential bis 1,0800 vorliegen, wo sich eine offene Kurslücke aus dem April 2017 und die große 78,6 % Fibonacci-Korrektur (bezogen auf den Kursanstieg vom Tief des Jahres 2017 bis zum Hoch des Jahres 2018) befindet.

Das längerfristige Kursziel bleibt das Tief des Jahres 2017 bei 1,0340.

Das negative Chartbild würde erst dann auf neutral drehen, wenn das Augusthoch bei bei 1,1249 überschritten wird.

Das Chartbild würde erst dann auf positiv drehen, wenn das Juni-Hoch bei 1,1412 überschritten wird.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Karsten Kagels

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 68 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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