Wieviel Kapital fürs Trading?

 

Kapital ist augenscheinlich der wichtigste Faktor beim Traden lernen. Daher sollte man genau überlegen, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, die man kurzfristig nicht benötigt und die man auch im schlimmsten Fall eines Totalverlustes verkraften kann. Nicht weniger aber auch nicht mehr darf man zum Traden lernen verwenden. Und schon gar nicht dürfen diese Beträge im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kredits in Zusammenhang stehen. Denn tritt der schlimmste Fall ein, hat man nicht nur alles verloren, sondern muss auch noch die Kreditschulden zurückzuzahlen. Unter diesem Druck ist Traden lernen unmöglich! Nur eine Psyche die wenig unter Druck steht, kann Sie auf den richtigen Weg des Tradings bringen. Versuchen Sie daher die Beträge zum Handel mit Wertpapieren und Derivaten sehr weise zu wählen.

 

Welche Finanzinstrumente können gehandelt werden?

 

Da Kleinanleger und Tradinganfänger oftmals nur über sehr begrenzte Mittel zum Trading verfügen, bieten sich gehebelte Instrumente zum traden lernen an. In erster Linie sind dabei CFD-Kontrakte, Mini-Future Zertifikate und eventuell noch Optionsscheine zu nennen. Bei diesen Finanzinstrumenten nutzt man als Investitionen nur einen Bruchteil des Kapitals. Dieser sogenannte Hebeleffekt wirkt allerdings auch in die andere Richtung. Während sehr große Gewinne möglich sind, können auch die Verluste überproportional groß sein. Um die passenden Istrumente zu selektieren, können Sie zum Beispiel den Onvista Derivate-Finder nutzen.

Vergessen Sie aus diesem Grund niemals Stop-Kurse in Ihr Trading zu integrieren. Nur so lässt sich jeder Verlust begrenzen. Einen weiteren interessanten Artikel zum Thema Sinnhaftigkeit eines Stopp Kurses finden Sie an dieser Stelle.

Der Einsatz der Tradinginstrumente hängt natürlich auch von der Art des angestrebten Tradings ab. Die Instrumente unterscheiden sich dabei deutlich. Ein Scalp-Trader handelt andere Instrumente, als ein Spekulant oder Swingtrader.

 

Traden lernen mit Demokonto

 

Jeder CFD-Broker bietet dem Kunden ein kostenloses Demokonto an, damit er alles testen kann. Dabei ist eine Bedienbarkeit die zu Ihrem Trading passt sehr wichtig. Testen Sie ruhig mehrere Demokonten, bevor sie dann den realen Handel beginnen. Natürlich sollten auch die Kosten nicht vergessen werden. Um diese auf Ihr Handeln möglichst gering zu halten, sollten Sie einen Vergleich durchführen. Ein sehr hilfreiches Tool zum Kosten sparen ist unser Broker-Vergleich. Hier können Sie speziell für Ihre Situation den richtigen Broker finden.

 

Ausländischer Broker – Was Sie beachten müssen

 

Sollte Ihre Wahl aus Kostengründen auf einen ausländichen Broker fallen, gibt es einige Dinge zu beachten. So sollten Sie nicht vergessen Ihre Gewinne zu versteuern, da alle Broker mit Sitz im Ausland keine Steuerbescheinigung ausstellen. Außerdem sollten Sie bei der Rückführung der Gelder ebenfalls auf die AWV-Meldepflicht achten.