Traden lernen – aber wie? Wir begleiten Sie auf dem Weg an die Börse

Lernen des Tradings durch Vorbereitung

 

Traden lernen scheitert oft schon an den Grundlagen nach wenigen Wochen des Testens. Nicht nur fachliche Grundlagen sind beim Traden wichtig, sondern auch die Instrumente, das Moneymanagement und nicht zuletzt die Psychologie. Was ich persönlich zum traden lernen mit auf den Weg geben möchte, skizziert dieser Artikel für Sie.

 

In dem folgenden Artikel gebe ich Ihnen meine Meinung zu den ersten Schritten des Tradings mit auf den Weg. Dabei wird sowohl die Kapitalanforderung, wie auch die geeigneten Instrumente thematisiert. Doch beginnen wir mit der Frage, was Trading eigentlich ist.

 

Was ist Trading?

Vom Trading spricht man, wenn Wertpapiere oder Derivate ge- und verkauft werden. Dabei kann alles mögliche gehandelt werde. Ob Aktien, Rohstoffe oder Anleihen gehandelt werden sollen – das Feld der Trader ist einfach riesig. Die Spanne zwischen dem Kauf und Verkauf sollte im Idealfall ein Gewinn sein. Nicht für jeden Trade ist dies möglich und notwendig, wohl aber in Summe vieler Trades. Denn genau hier liegt bereits das erste Geheimnis erfolgreicher Trader. Sie versuchen nicht jeden Trade in ein Gewinn zu verwandeln, sondern sehen immer das große Bild auf dem Weg zum Berufstrader.

Einfach ausgedrückt verfolgt ein Trader eine Gewinnerzielungsabsicht. Er möchte Rendite auf sein eingesetztes Kapital erwirtschaften und damit sein Kapital mehren. Die Trader und Spekulanten haben dabei eine wichtige Funktion an den Kapitalmärkten – sie sorgen für Liquidität und zeigen Fehlentwicklungen auf. Das schlechte Image der Trader ist in unseren Augen nicht angebracht. Aus diesem Grund ist Traden lernen ein wichtiges Element auf dem Weg an die Kapitalmärkte.

 

Die Fazination für das Trading-Geschäft

Einen Teil der Faszination des Tradings übt sicherlich der Eindruck aus einschlägigen Filmen wie „Wall Street“ mit Michael Douglas als Gordon Gekko oder auch die Rolle des Jordan Belfort, gespielt von Leonardo DiCaprio in „The Wolf of Wall Street“ aus. In kurzer Zeit ein Vermögen verdienen, sich dabei über Regeln hinwegsetzen und scheinbar endlosen Spaß dabei zu haben. Bis zur Ernüchterung am Ende, was jedoch oftmals vom Zuschauer nicht mehr wahrgenommen wird. Denn beide Filme enden mit der Verhaftung und dem Verlust des angehäuften Geldes.

Abseits von Hollywood wird die Faszination wohl auch durch die Finanzbranche selbst angeheizt. Hebelwirkung bei CFDsOptionsscheine mit hohen Renditemöglichkeiten oder auch Turbozertifikate erwecken vor allem bei Neu-Börsianern den Anschein, mit einem Turbo auf das eingesetzte Kapital daraus in kürzester Zeit mehr machen zu können. Das Ganze unabhängig von Orten und nur an die Handelszeiten der Börsen gebunden, also quasi als eigener Chef am Strand einer Insel der eigenen Wahl, nur mit einem Internet-Stick „bewaffnet“.

 

Südseestrand durch traden lernen?
Traden lernen und dann am Strand arbeiten?

 

Ohne dies ausschmücken zu wollen, denn Sie haben sicherlich mit Marketingbotschaften schon eigene Erfahrungen gemacht, können wir an dieser Stelle schon vorweg entgegnen: So einfach ist das Trading nicht!

 

Traden lernen, aber was?

Viele Leute kennen Leute, die mit Ihren Gewinnen an der Börse prahlen. Und dann möchte jeder das ganz genau so machen. Diese Prahler hatten allerdings verschwiegen, dass jeder Trader auch mit Verlusten leben muss und diese Lektion zum Traden lernen dazugehört. Doch die will man nicht unbedingt erzählen. Jeder hat auch schon mal gehört, dass viele Leute ihr ganzes Geld an der Börse „verzockt“ haben. Selbst die größten selbsternannten Börsengurus.

Das Börsengeschäft ist „knochenhart“ und darum kommt es darauf an, dass man nicht in das offene Messer läuft, sondern sich ganz langsam und wohl überlegt an diese Materie herantraut und somit den Börsenhandel als Entwicklung sieht. Sehr hilfreich ist es, sich besonders für den Einstieg professionelle Hilfe zu holen. Dann kann es auch ein Erfolg werden.

Doch was sollte man denn nun handeln? Die gute Nachricht ist, dass Sie das völlig frei entscheiden können. In Zeiten der Digitalisierung sind so gut wie alle Märkte zugänglich. Ob Sie am Ende

handeln – Hauptsache Sie fühlen sich in dem gewählten Markt wohl.

Außerdem gibt es ganz unterschiedliche Zeiteinheiten, in denen Sie sich bewegen können. Diese Arten des Tradings sind hier vorgestellt. Wobei in den letzten Jahren vor allem das Daytrading in den Fokus rückte.

 

Erstellung eines Tradingplans

Bevor man sich der weiteren Fragen wie der Menge des Kapitals, oder den handelbaren Instrumenten widmet, sollte ein Tradingplan erstellt werden. Dieser Plan soll bestenfalls vor einer Pleite schützen und Sie dem professionellen Börsenhandel näher bringen. An dieser Stelle empfehle ich Ihnen folgenden Artikel:

 

2 Trading-Regeln reichen | Der Weg zum profitablen Trader

 

Nun wissen Sie, wie die optimale Vorbereitung auf das Trading aussehen kann.

 

Wieviel Kapital fürs Trading?

Trading-Kapital ist augenscheinlich ein wichtiger Faktor beim Traden lernen. Daher sollte man genau überlegen, welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, die man kurzfristig nicht benötigt und die man auch im schlimmsten Fall eines Totalverlustes verkraften kann. Nicht weniger aber auch nicht mehr darf man zum Traden lernen verwenden. Und schon gar nicht dürfen diese Beträge im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kredits in Zusammenhang stehen. Denn tritt der schlimmste Fall ein, hat man nicht nur alles verloren, sondern muss auch noch die Kreditschulden zurückzuzahlen.

Unter diesem Druck ist Traden lernen unmöglich! Nur eine Psyche die wenig unter Druck steht, kann Sie auf den richtigen Weg des Tradings bringen. Versuchen Sie daher die Beträge zum Handel mit Wertpapieren und Derivaten sehr weise zu wählen.

 

Welche Finanzinstrumente können gehandelt werden?

Da Kleinanleger und Tradinganfänger oftmals nur über sehr begrenzte Mittel zum Trading verfügen, bieten sich gehebelte Instrumente zum Traden lernen an. In erster Linie sind dabei CFD-Kontrakte, Mini-Future Zertifikate und eventuell noch Optionsscheine zu nennen.

Bei diesen Finanzinstrumenten nutzt man als Investitionen nur einen Bruchteil des Kapitals. Dieser sogenannte Hebeleffekt wirkt allerdings auch in die andere Richtung. Während sehr große Gewinne möglich sind, können auch die Verluste überproportional groß sein. Um die passenden Istrumente zu selektieren, können Sie zum Beispiel den Onvista Derivate-Finder nutzen.

Vergessen Sie aus diesem Grund niemals Stop-Kurse in Ihr Trading zu integrieren. Nur so lässt sich jeder Verlust begrenzen und das lernen des Tradings wird ein Erfolg. Einen weiteren interessanten Artikel zum Thema Sinnhaftigkeit eines Stopp Kurses finden Sie an dieser Stelle.

Der Einsatz der Tradinginstrumente hängt natürlich auch von der Art des angestrebten Tradings ab. Die Instrumente unterscheiden sich dabei deutlich. Ein Scalp-Trader handelt andere Instrumente, als ein Spekulant oder Swingtrader.

In den letzten Jahren sind allerdings vor allem CFDs in den Fokus der Daytrader gerückt. Sie bieten die Möglichkeit sowohl Long- wie auch Shortpositionen unkompliziert eingehen zu können.

 

Traden lernen mit Demokonto

Jeder CFD-Broker bietet den Anfängern im Tradinggeschäft ein kostenloses Demokonto an, damit er alle Funktionen in Ruhe testen kann. Dabei ist eine Bedienbarkeit die zu Ihrem Handelsstil passt sehr wichtig. Testen Sie ruhig mehrere Demokonten, bevor sie dann den realen Handel beginnen.

Natürlich sollten auch die Kosten nicht vergessen werden. Um diese auf Ihr Handeln möglichst gering zu halten, sollten Sie einen Vergleich durchführen. Ein sehr hilfreiches Tool zum Kosten sparen ist unser Broker-Vergleich. Hier können Sie speziell für Ihre Situation den richtigen Broker finden.

 

Mit Paper Trading den Börsenhandel lernen

 

Ausländischer Broker – Was Sie beachten müssen

 

Sollte Ihre Wahl aus Kostengründen auf einen ausländichen Broker fallen, gibt es einige Dinge zu beachten. So sollten Sie nicht vergessen Ihre Gewinne zu versteuern, da alle Broker mit Sitz im Ausland keine Steuerbescheinigung ausstellen. Außerdem sollten Sie bei der Rückführung der Gelder ebenfalls auf die AWV-Meldepflicht achten.

 

Das Trading-Setup für Ihr Börsenerfolg

Natürlich ist auch das Setup für Ihren Handel wichtig. Traden lernen völlig ohne ein passendes Setup ist völlig undenkbar. Aus diesem Grund haben wir bereits eine Vielzahl von Setups zuammengetragen. Unter dem Thema Trading-Setup können Sie das für sich passende Setup herausfinden. Sollten dabei Fragen auftauchen, dann nutzen Sie die Kommentarfunktion. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen Erfolg beim Traden lernen.

R.A.F.I Trader
Über R.A.F.I Trader 9 Artikel
RAFI TRADER entwickelte erfolgreich einen Börsen-Signaldienst und versendet seit 01.01.2014 Trading-Signale mit dem Schwerpunkt auf den DAX und ergänzend Gold, Euro Bund und führt Aktien Muster-Depots. Seit Mitte 2017 werden die Strategien auch zum Kauf angeboten. Ebenso ein Lizenzerwerb zum Schreiben eines Expert Advisors - dazu steht ein erfahrener Programmierer in Kooperation zur Verfügung. Alle weiteren Details auf der Webseite.

3 Kommentare

  1. Das Trading hat Vor- und Nachteile, doch für einen Trading Anfänger wäre das Social Trading ideal!
    Meiner Meinung nach sollten nicht nur auf die Risiken eingegangen werden, sondern auch auf die Anlegearten. Denn wenn sich die Social Trader für die richtige Anlageart entscheiden, können sie das Risiko minimieren und den Rest macht der Trader.
    Dazu kommen auch die Social Trading Plattformen, über die mann in die verschiedenen Anlegemöglichkeiten informiert.
    Sehr wichtig ist auch das richtig Mindset, um emotionale Entscheidungen zu verhindern. Man sollte kein Geld in Kyptowährungen oder Aktien investieren, wenn man sich in der Materie nicht aus kennt, da Verluste sonst meistens vorprogrammiert sind.
    Was mir in diesem Beitrag fehlt sind funktionierende Systeme die Anfänger beim Traden helfen. Dazu habe ich einen Beitrag auf unserer Webseite veröffentlicht.
    Aber eigentlich ein interessanter und informativer Beitrag!
    Liebe grüße

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