Trade nach Fehlausbruch: Fortsetzung vom Tradingsetup

 

Der Trade nach Fehlausbruch ist die logische Umsetzung vom Setup beim Fehlausbruch. Dieses hatte ich Ihnen bereits in der Vorwoche ausführlich vorgestellt. Den Artikel zum Setup beim Fehlausbruch lege ich Ihnen ebenfalls ans Herz. Wichtig ist dabei nicht nur der Einstieg, sondern auch der konsequente Stopp. Wo wird er positioniert und wann kann man sich Gedanken zum Ausstieg machen? All diese Punkte führe ich hier ausführlich mit einem Trade (also in der Praxis) für Sie durch.

 

 

Einstieg beim Trade nach Fehlausbruch


Um mir besser folgen zu können, anbei noch einmal  die Abbildung aus dem Theorieartikels „Setup bei Fehlausbruch„.

 

Trade nach Fehlausbruch in der Theorie
Rückblick auf Therorie-Teil der Serie

Dabei gilt immer: Ist die 5-Minuten-Kerze fertig und erfüllt die Voraussetzungen einer Signalkerze, dann wird 1 Punkt unter das Tief der Signalkerze eine Stopp-Sell Order platziert. Ist der DAX zu schnell muss man in dem Bereich Market einsteigen.

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Eine noch aggressivere Variante ist, sofort einzusteigen, wenn der Markt erneut das alte Tageshoch unterschreitet, ohne auf den Schluss der 5-Minuten-Kerze zu warten. Das hat den Vorteil, dass man sehr weit oben positioniert ist. Der Nachteil liegt darin, dass man, wenn die 5-Minuten-Kerze am Ende über dem alten Hoch schließt und der DAX weiter steigt, sofort ein Fehlsignal hat.

 

Der Stopp beim Trade nach Fehlausbruch

 

Der maximale Stopp in diesem Trading Setup liegt 1 Punkt über dem Hoch der Signalkerze oder in der Kerze davor, falls diese wie in der alternativen Variante Höher ist. Anfänglich kann der Stopp weit weg liegen, weil der Markt entsprechend weit durchgegangen ist. Der Stopp sollte so schnell wie möglich in Richtung Einstieg gezogen werden. Meist ziehe ich den Stopp kurz vor Ende der 5-Minuten-Kerze an den Einstieg ran, um das Risiko zu verringern. Zum Thema Risikomanagement schreibe ich in Teil 4 noch einmal mehr.

Es gilt jedoch: Gute Fehlausbrüche laufen schnell und konstant, wie man es im Bild 2 sehen kann. Eher selten ziehe ich den Stopp über das Hoch einer 5min Kerze nach.

 

Der Ausstieg / Exit

 

Da die Trades gegen die Bewegung und gegen den Trend eröffnet werden, ist es wichtig, mit Take Profits (= Zieltrades) zu arbeiten. Sobald man sein einfaches Risiko(CRV1) verdient hat, kann man den Trade guten Gewissens beenden. Selber gehe ich gerne mit Teilpositionen aus dem Markt; wenn alte Unterstützungen gebrochen werden, können diese Trades sehr weit laufen. Wie im Beispiel zu sehen geht der DAX nachdem Fehlausbruch auf der Oberseite direkt nach unten durch. Mit der Strategie konnte man sich nahe dem Tageshoch Short positionieren und einen großen Gewinn einfahren. Solche Trades zeige ich gerne im Webinar  – Info’s dazu folgen bald auf meiner Seite. Merkt man, dass der Trade nicht ins Laufen kommt und sich nicht schnell vom Einstieg wegbewegt, dann sollte man den Trade lieber mit + 1 Punkt beenden.

 

Trade nach Fehlausbruch in der Praxis
Der konkrete Trade: Short mit Fehlausbruch

 

Schematische Darstellung die das Setup auslöst. 1. Tageshoch gefolgt von Korrektur > 15 Minuten. 3. Kurzer Durchbruch auf ein neues Tageshoch mit anschließender Korrektur. 4. Schlusskurs der Kerze unter Tageshoch führt zur Signalkerze für das Setup. 5. Alternative Variante das eine Kerze über Hoch schließen darf und die nächste zur Signalkerze wird, wenn kein neues Hoch gemacht wird.

 

Passen Sie diese Strategie gegebenenfalls auf Ihre Bedürfnisse an. Das konkrete Handelsbeispiel zum Trade nach Fehlausbruch in der Praxis liegt Ihnen hiermit vor. Doch damit ist es noch nicht komplett, denn es fehlt das Risiko- und Moneymanagement! Dieses möchte ich Ihnen ebenfalls noch vorstellen, als neuen Artikel hier auf Trading-Treff.de.

 

Seien Sie gespannt darauf. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg damit.

Ihr Heiko Behrendt – Leiter des Trading-Services Highspeed Daytrader

Heiko Behrendt
Über Heiko Behrendt 13 Artikel
Heiko Behrendt ist Daytrader und auf Futures, CFDs und Zertifikate spezialisiert. Neben Seminaren und Coachings gibt er seine Erfahrungen auch als Trading-Service an interessierte Daytrader weiter. Dieser Service heißt "Highspeed Daytrader" und ermöglicht es Ihnen, zu drei festen Zeiten pro Börsenwoche über seine Schulter zu sehen. Alle Infos sind unter Highspeed Daytrader zu finden.

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