Kosten und Gebühren beim Devisenkauf

 

In Zeiten der allgemeinen Unsicherheit und des Nullzinses werden die Interessen der Anleger zum Vermögensschutz immer umfangreicher. Neben Gold, Aktien und Immobilien gibt es einen immer größeren Kreis von interessanten Anlageformen. Selbst Kunst und Oldtimer rutschen immer weiter in den Fokus der Anleger. Doch heute wollen wir uns mit dem Thema Devisen oder auch Sorten befassen. Vielleicht haben Sie in diesem Zusammenhang schon einmal „Forex-Markt“ gehört. Dabei wird auch die Fragen beantwortet, was Devisen und Sorten unterscheidet und vor allem wie es sich mit den Gebühren beim Devisenkauf verhält. Doch beginnen wir mit der Abgrenzung der beiden Begriffe.

 

Was sind Devisen?

 

Als Devisen werden vor allem Buchgelder in Fremdwährungen bezeichnet. Allerdings werden auch Schecks auf Fremdwährung ausgestellt unter dem Überbegriff Devisen zusammengefasst. Der Begriff Devisen wird allerdings nur umgangssprachlich für Bargeld in Fremdwährung benutzt. Der korrekte Begriff für Bargeld auf ausländischer Währung lautend ist Sorten.

 

Was sind Sorten?

 

Sorten sind somit Bargeldbestände, die sich außerhalb des Bereichs des ausgebenden Staates befinden. Dabei werden zum Beispiel US-Dollar Bestände, die sich in Form von Bargeld in Deutschland befinden, als Sorten bezeichnet. Weil allerdings die meisten Menschen den Begriff Devisen auch für den Bargeld-Bereich verwenden, bleibe ich auch bei diesem Benennung in der weiteren Auflistung.

 

Gebühren beim Devisenkauf
Sorten oder Devisen?

 

Wo kann man Devisen erwerben?

 

Während ein Trader ganz einfach über seinen Broker große Bestände an Devisen erwerben kann (einen passenden Broker finden Sie hier), um von Kursanstiegen zu profitieren, muss der Käufer von Bargeld Devisen (Sorten) den Erwerb über eine Wechselstube oder eine Bank realisieren. Dabei gibt es unterschiedliche Gebühren. Der wichtigste Einflussfaktor auf den Ankaufspreis ist der Wechselkurs. Hier einmal als EUR-Dollar Währungspaar dargestellt.

Kosten und Gebühren beim Devisenkauf
Euro zum US-Dollar Währungsschwankung auf 3 Monate

Wie hoch sind die Gebühren beim Devisenkauf?

 

Sollten Sie zum Beispiel verreisen wollen oder sich einen Bargeldbestand an US-Dollar anlegen wollen, um sich gegen einen möglichen Verfall des Euro zu schützen, dann können Sie von Montag bis Freitag rund um die Uhr den aktuellen Wechselkurs öffentlich einsehen. Diesen finden Sie jederzeit auf Seiten wie finanztreff.de oder Onvista.

Wenn Sie sich über den aktuellen Wechselkurs ein Bild gemacht haben und ihn für interessant halten, dann können Sie zu einer Bank oder Wechselstube gehen und die Devisen (Sorten) ordern. Zusätzlich zum Wechselkurs wird nun allerdings noch der sogenannte Spread interessant. Dieser bezeichnet die Lücke zwischen dem möglichen Ankaufskurs und dem möglichen Verkaufskurs der entsprechenden Währung. Er ist maßgeblich für die Attraktivität des An- oder Verkaufs Ihrer Devisen verantwortlich. Im Internets kann man diesen Spread allerdings sehr schnell Online vergleichen. Viele Banken bieten dazu eine Liste mit den entsprechenden Kursen an.

Die Commerzbank etwa stellt jeden Handelstag folgende Übersicht zur Verfügung. Dort finden Sie die An- und Verkaufskurse der gewünschten Devisen und haben damit die Gebühren beim Devisenkauf immer vergleichend vor Augen.

 

Devisen zur Vermögensoptimierung?

 

In Zeiten der global vernetzen Krisen und Unwägbarkeiten, stellt eine Beimischung von Devisen oder Sorten eine gute Variante der Vermögensoptimierung dar. Allerdings gibt es auch viele Stolpersteine, auf die man achten sollte.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Land es den ausländischen Haltern von Bargeldbeständen schwer macht. In Schweden etwa wurden damals einige Scheine durch andere ersetzt. Wer solche Schritte der nationalen Regierungen nicht mitbekommt, der hat ein Problem und kommt sehr schlecht wieder ein sein Geld. Daher ist auch bei den Devisen immer ein Auge auf die internationalen Entwicklung zu richten. Die Gebühren beim Devisenkauf sind tatsächlich nur ein Baustein, auf den man achten muss.

 

Schauen Sie lieber zweimal hin als einmal zu wenig,

Viel Erfolg wünscht das Team von Trading-Treff.de

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