Grundkenntnisse, die einen erfolgreichen Trader ausmachen!

Erfolgreiches Trading

Grundkenntnisse die einen erfolgreichen Trader ausmachen
Grundkenntnisse die einen erfolgreichen Trader ausmachen
 

Beim Trading gibt es, wie bei jedem Handwerk, Grundkenntnisse die man verinnerlicht haben muss, um erfolgreich zu sein. An der Börse ist eine Grundkenntnis absolut wichtig, um zu wissen was machbar ist und was nicht. Oft wird einfach nur stur an einer Position oder einer Trading Taktik festgehalten, ohne das sich der betreffende Trader überhaupt bewusst ist, ob seine Taktik in diesem Moment überhaupt einen Vorteil bietet. Das vermasselt einem schnell die Performance, obwohl man ein funktionierendes Setup gefunden hat.

 

Ein erfolgreicher Trader verfügt über eine wichtige Grundkenntnis den Markt betreffend, die dem Trader in die Lage versetzt zu erkennen, welches Werkzeug/Setup er anzuwenden hat, um Erfolg haben zu können. In Diesem Text erfahren Sie, wie Sie den Wechsel von Kontraktion und Expansion erkennen können.

 

Grundkenntnisse für den erfolgreichen Trader

 

Das Elementare, dass ein jeder Trader, der das Trading erlernt hat, auf Anhieb erkennen muss, um erfolgreich zu sein, ist die vorherrschende Marktlage. Das Marktverhalten ist ein Bereich dem schon viele Bücher gewidmet wurden. Beliebt aber kompliziert ist die Elliott-Wellen-Theorie, deren Anwendung auf sehr vielen Parametern beruht, so dass sie in meinen Augen in der Praxis nur von sehr erfahrenen Tradern angewendet werden kann. Doch wie erkennt man nun, in welcher Phase sich der Markt befindet?

Kontraktion und Expansion

Das Marktverhalten, teilt sich in zwei Phasen auf – Kontraktion und Expansion.

Die Kontraktion und Expansion eines Marktes ist bekannt als der Wechsel von einem Ruhezustand hin zu einer Bewegung. Beide Phasen bedingen einander und der Markt schwankt ständig zwischen beiden Phasen hin und her. Einer Periode des Gleichgewichts folgt zwangsläufig eine des Ungleichgewichts, die solang anhält, bis der Markt ein neues Niveau erreicht hat, auf dem sich die Kraft der Bullen und Bären wieder gleicht.

Formationen zur Erkennung

Es gibt unzählige Formationen mit denen man eine Kontraktionsphase beschreiben kann, dazu gehören Dreiecke, Flaggen, Trading-Ranges im Allgemeinen und viele mehr. Ihn allen ist gemein, dass die Volatilität innerhalb der Formation abnimmt. Es wird der Grundstein zu einem zukünftigen Ungleichgewicht gelegt, dass nur noch auf die Gelegenheit des Ausbruchs wartet.

Normalerweise steckt in dem Moment eines Ausbruchs eine Seite in der Falle und ist gezwungen die Position aufzulösen, was die gestartete Bewegung verstärkt. Trendfolger springen auf und die Bewegung gewinnt im Idealfall an Fahrt.

Doch Dreiecke usw. sind Formationen die sich über viele Bars hinweg entfalten. Für die Vorbereitung auf den Intraday Handel ist es wichtig zu verstehen das solche Kontraktions- und Expansionsphasen auch auf einen Bar beschränkt sein können.

 

Charttechnische Darstellung von Kontraktion und Expansion

 

Die Kontraktion kann einen aber auch mehrere Bars umfassen. Einige, nicht alle, Kontraktionspattern, führte ich in dem Artikel Price Action Filter auf. Die Kontraktionspattern sind Narrow Range, NR4, NR7, Inside Day Narrow Range, Bull/Bearhook, zwei oder mehrere Dojis in folge oder ein x Bar Narrow Range Pattern.

Kommen wir nun zu zwei Beispiel Charts in denen ich die zwei Phasen markiert habe.

 

Marktphasen im e mini S&P500 Future

Kontraktion (C)/Expansion (E) am Beispiel des e mini S&P500 Futures.
Kontraktion (C)/Expansion (E) am Beispiel des e mini S&P500 Futures.

 

Der Kontraktionsphase folgt immer eine Periode der Expansion, die das in der Gleichgewichtphase geborene Ungleichgewicht wieder abbaut. Hier im e mini S&P500 Bar Tages Chart habe ich die zwei Phasen markiert.

Interessante Kontraktionsphasen sind z.B. welche in denen zwei oder mehr Dojis in Folge auftauchen. So wie in der obigen 3 Day Contraction Zone zu erkennen ist. Bar Nummer 3 ist hierbei auch ein Inside Day Narrow Range 4 Pattern. Der Bar liegt innerhalb der Vortages Range und hat die kleinste Handelsspanne der vergangenen vier Tage gebildet. Alles Indizien, die darauf hinweisen, dass ein Ausbruch zu einem Trendtag führt.

Auch die 2 Day Contraction Zone ist durch die Dojis leicht zu erkennen, auf die Anfang Februar eine heftige Bewegung gefolgt ist.

Beide Kontraktionsphasen hätten sich mit Hilfe eines Open Range Breakout System erfolgreich Traden lassen.

 

Expansion und Kontraktion im 30Y TBonds Future

Kontraktion (C) / Expansion (E) am Beispiel des T Bonds Futures
Kontraktion (C) / Expansion (E) am Beispiel des 30Y TBonds Futures

 

In diesem Beispiel des 30Y TBond Futures habe ich nicht nur die Kontraktion und Expansion markiert, sondern auch den bereits erläuterten Upthrust Umkehrstab. Auch in diesem Chart wird deutlich, dass einer Phase des Gleichgewichts, eine des Ungleichgewichts folgt.

Eine Besonderheit, die sofort ins Auge sticht ist, dass der erste Upthrust Umkehrstab innerhalb eines x Bar Narrow Range Patterns erfolgt ist. Die vorherige Expansion gab die mögliche Range vor, innerhalb der sich die Eröffnung- und Schlusskurse befinden. Der Ausbruch auf der Oberseite scheiterte und die Expansion des Marktes geschah zur Unterseite hin. Die angeratene Haltezeit von drei Tagen, bei dem Umkehrstab Trading Setup, hätte einen angenehmen Gewinn erbracht.

Auch das zweite Upthrust Umkehrstab Pattern geschah nach einer Kontraktionsphase.

Ein sich aktuell entwickelndes Price Action Setup ist im Gold zu beobachten.

 

Die Macht des Trends im Trading

 

An dem Beispiel des ZB (die Abkürzung für den Treasury Bond Future) erkennt man, dass der vorherrschende Trend ein erhebliches Mitspracherecht hat, wie stark die Ausbruchsbewegung wird. Geht sie mit dem Trend ist eine starke Bewegung zu erwarten und ein Ausbruch gegen den Trend hat eine geringere Chance, dass es zu einer starken Bewegung kommt. Der Intraday Handel sollte immer nur in die vorherrschende Trendrichtung der Strategischen Zeiteinheit erfolgen. Auf diese Weise kann die Chance auf einen Erfolg maximiert werden.

 

Marktphasen erkennen für erfolgreiches Trading – Fazit

Sobald ein Trader erkennt in welcher Phase sich ein Markt befindet, hat er die Chance das entsprechende Setup anzuwenden und tappt nicht so schnell in die aufgestellten Fallen. Das umgehen der Fallen ist schon ein riesiger Schritt hin zum erfolgreichen Trader, denn die Fehler sind es die einem das meiste Geld kosten.

Einfach gesagt: Das Wissen über Kontraktion und Expansion entscheidet über Erfolg oder Niederlage im Trading.

Einer der diese Konzeption aus dem FF heraus beherrscht ist zum Beispiel der Trader Roundturn50Mark.

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