Alles hat einen Preis, hat damit auch alles einen Wert?

Die Folgen der Wertlosigkeit des Geldes

Alles hat einen Preis, hat damit auch alles einen Wert?
Dow Jones Average gemessen im neutralen Asset Gold - Quelle: TAI-PAN
 

Nicht alles was einen Preis hat, hat damit auch einen Wert. Bitte was? Wo liegt denn hier der Unterschied? Im folgenden möchte ich mich dem Unterschied zwischen Preis und Wert und den daraus entwachsenden Konsequenzen nähern. Konsequenzen, die letztendlich das eigene Anlageverhalten verändern werden. Folgen Sie mir einfach auf dieser Gedankenreise.

 

Dem Gesellschaftsexperiment

 

Basierend auf Pseudowissenschaften, die den „Herrn des Geldes“ die nötigen Argumente an die Hand gaben, die „Finanzialisierung der Welt“ zu betreiben, ist ein Ungeheuer herangewachsen. Es geschah mit Argumenten, die in Kennzahlen ausgedrückt werden und sich ausbreiteten wie eine sehr schlimme Epidemie. Kennzahlen und Modelle, die das Risiko potenzieren, dominieren das Denken, ja sie infizierten sogar die Sprache, sodass diese nicht mehr Trennscharf ist. Jedoch ist die Sprache das Medium, mit dessen Hilfe wir unsere Umwelt beschreiben.

Die wirtschaftlichen Kennzahlen eines Dienstleisters, insbesondere aus dem Finanzbereich, sind auch wesentlich attraktiver, als die des produzierenden Gewerbes. Eine Auffassung, welche auch von Reagan und Thatcher geteilt wurde. Unter ihrem Wirken wurde die totale Finanzialisierung aller Lebensbereiche der Gesellschaft initialisiert. Womit auch die wahnsinnige Annahme entstand, dass alles quantifizierbar sei. Innerhalb eines komplexen Systems ist es jedoch unmöglich, Ursache und Wirkung trennscharf zu unterscheiden.

Das Henne-Ei-Problem, welches aber von den Apologeten der Finanzwelt beiseite geschoben wurde. Es wurde von ihnen präsentiert und wird noch immer, dass aufgrund der Quantifizierbarkeit, der gut ausgebildete Ökonom in der Lage ist, die Belange, Bedürfnisse und komplexen Strukturen der Wirtschaft nicht nur zu verstehen, sondern auch zu lenken.

Ein Trugschluss, wie die Realität schon des Öfteren gezeigt hat. Wären die Verantwortlichen in den Zentralbanken, welche wohl sehr gute Ökonomen sind, Piloten, sie würden schon lange nicht mehr leben. Doch die Finanzialisierung konnten sie bisher ungehindert betreiben, trotz der Risiken, die in ihr lauern. Auguren und Priester haben wohl immer eine besondere Stellung inne.

Eine Finanzialisierung, die von allen Seiten weiter gefördert wurde. Sei es nun von Seiten der „Wissenschaft“, der Medien, Finanzkonzernen und schlussendlich den Regierungen. Alle hatten sich, geblendet von den Auguren, einem Götzen hin zugewandt. Er diente wohl auch ihren eigenen Interessen und bot einen billigen Weg. Ihre ironische Spitze fand diese Modewelle in der Übernahme der Positionen von Anthony Giddens durch die Sozialdemokratischen Parteien Europas. Im sogenannten „Dritten Weg“ folgte Europas Gesellschaft in diese Tragödie.

Auch die Zentralbanken unterwarfen sich diesem Kult der falschen „Wissenschaften“ und die Finanzmärkte wurden von einem Derivat, dass in Abhängigkeit zur Wirtschaft steht, selbst zum Underlying, welches nun die wirtschaftliche Entwicklung diktiert. Eine Tatsache, die ab den 2000er Jahren immer mehr zum Vorschein trat und sein Manifest in dem Handeln der Zentralbanken und Regierungen seit 2008 wiedergefunden hat. Aufgrund ihrem Ziel, die Inflation gering zu halten, richten sich die  Zentralbanken an ihr aus, doch ist es eher fraglich, ob die Zahlen mit der Realität der Bürger übereinstimmt. Die Kreditsummen steigen, der Finanzsektor wächst und die beteiligten Agenten verdienen mehr. Alles ist gut … .

 

Folgt die Asset-Preis-Inflation

 

Die gemeldete Inflation erscheint recht gering, damit drängt sich die Frage auf, ob sie denn überhaupt noch gemessen werden kann?

Der CPI zeigt eine im gewünschten Bereich liegende Inflation. Egal ob in Europa, Japan oder in Nord Amerika. Doch stimmt dieses, ist der CPI wirklich die Messlatte? Man kann es anzweifeln. In der Tat sahen wir in den vergangenen 10 Jahren, wie eine gigantische Inflation die Welt ergriffen hat. Sie betraf nur nicht den Konsumentenbereich, denn durch den exponentiellen technologischen Fortschritt herrscht bei vielen Dingen des alltäglichen Lebens eine Deflation vor.

Doch die Asset-Preise, egal welche, gingen steil nach oben, Ist das etwa keine Inflation, wenn die Hauspreise steigen oder die Unternehmensbewertungen in astronomische Höhen schießen? Die Welt ist verrückt geworden, denn nicht mehr der Wert einer einzelnen Unternehmung zählt, nur noch der Preis. Keine Sorge, es wird jetzt nicht das typische ETF und Momentum-Gebasche, nein ich möchte auf etwas anderes hinaus.

Super Trend Indexierung

Mit dem Verlust des Gefühls für einen Wert ging etwas entscheidende verloren. Ein Jemand, der nur auf den Preis einer Ware oder Unternehmung  schielt, der hat eine andere Sichtweise auf die Dinge, als einer, dem etwas an der Sache liegt. Nicht nur die Sichtweise verändert sich, sondern auch die Motivation und entsprechende Ziele unterscheiden sich grundlegend.

Doch zuerst zurück zum Preis

Ja was ist eigentlich der Preis? Der Preis ist die Summe Geld, die jemand bereit ist, für etwas zu zahlen und jemand anderes ist bereit, dafür dieses etwas zu verkaufen. Wo ein Käufer, dort ein Verkäufer. Hierbei spielt das Medium Geld die entscheidende Rolle. Es ist das Medium, welches unsere wirtschaftliche- und gesellschaftliche Organisationsform erst ermöglicht.

Stabilität selbst ist die Eigenschaft wiederum, welches das Medium haben muss, denn ansonsten wird es irgendwann nicht mehr akzeptiert. Doch genau hier gibt es ein Problem, denn seit spätestens 2008 befinden wir uns in einer dramatischen Situation. Seitdem wirft manch einer den Zentralbanken einen schlampigen Umgang mit unseren Währungen vor. Und man könnte meinen, dass diese Zeitgenossen damit Recht haben.

Milliarden, Billionen, Trillionen – was wurde nicht alles durch die Zentralbanken der Welt im Finanzsektor versenkt. Zahlen, bei denen es mir jedenfalls schwindelig wird. Genau hier fing der Wertverlust des Geldes meiner Meinung nach an. Doch wenn das Geld seinen Wert verloren hat, kann dann überhaupt noch etwas mit diesem Medium gemessen werden? Ich denke nicht. Es ist ein Punkt, bei dem man ins Grübeln kommen kann, denn damit gehen weitere Gedanken einher.

  • Die veröffentlichte Inflation ist höchstwahrscheinlich ungleich der Realen.
  • Alle Ökonomischen Kennzahlen der Unternehmungen stimmen nicht.
  • Geld ist nur scheinbare Liquidität aber kein Kapital!
  • Ist das wirtschaftliche Geschehen überhaupt Real, nachdem alles finanzialisiert wurde?

Überlegungen, welche vielleicht nicht artikuliert, aber von den Bürgern im Inneren verstanden werden. Wieso auch in einer solchen Umgebung sparen, wenn das Medium in dem gemeinhin gespart wird, keinerlei Wert genießt.

Wie sonst kann man sich das Verhalten erklären, welchem wir grad beiwohnen dürfen. Die Welt verschuldet sich in einem Tempo, welches atemberaubend ist. Ob Staaten, Unternehmen oder Privathaushalte – jeder lässt seine Kreditlinien glühen. Es geschieht, so vermute ich, weil insgeheim jeder weiss, dass das Medium, mit dem diese Aktivitäten gemessen werden, keinen Wert mehr hat.

Die falschen Ziele

Wie zuvor schon angesprochen, herrschen große Unterschiede zwischen den Zielen eines Unternehmers und denen eines Investors. Ein Unterschied, den man an so einigen Dingen fest machen kann, doch soll uns hier der Zeithorizont reichen.

Während ein Unternehmer generationsübergreifend denkt, will der Investor einen Profit und den am liebsten gestern schon. Das beeinflusst die Herangehensweise der Akteure, ja es bestimmt sie. Ein Eigentümer einer Unternehmung agiert meist vorausschauend, vorsichtig und ist darauf aus, Risiken, die das große Ganze bedrohen, zu vermeiden. Er will dabei noch erleben, wie seine Unternehmung prosperiert, doch ein Investor sieht dies gänzlich anders.

Ein Investor kann diese Überlegungen nicht messen, damit existieren diese Vorstellungen nicht. Er hat nichts von einer langfristigen Planung, da er das Kurzfristige priorisiert. Wieso sollte er in eine Olivenplantage investieren und diese mit neuen Pflanzungen erweitern? Er würde es wohl nicht einmal mehr erleben, bis die ersten guten Ernten eingefahren würden. Die Investition wäre für ihn nur totes Kapital.

Über Zukäufe auf Kredit würde er hingegen nachdenken. Damit würde der Umsatz mit einem Mal steigen, wie auch voraussichtlich der Gewinn. Insgesamt wäre es wachstumsoptimierter und natürlich besser für ihn selbst. Die auf den falschen Kennzahlen basierende Bewertung der Unternehmung würde schnell ansteigen und er könnte mit einem Gewinn verkaufen. Das Risiko durch die Kreditaufnahme braucht ihn nicht zu interessieren, es ist das Problem der Unternehmung, die der Investor hinter sich gelassen hat. Es ist ein ungesundes/Fake Wachstum.

  • Unternehmer denken vornehmlich in langen Zyklen und vermeiden große Risiken, das Geschick ihrer Familie hängt davon ab. Sie kümmern sich um ihr Produkt und stehen einem ungesunden Wachstum kritisch gegenüber.
  • Dagegen ist der Investor auf kurzfristige Erfolge aus, bei dem es sogar egal ist, was denn die Unternehmung überhaupt tut. Hauptsache die Kennzahlen stimmen!

Da nun mal Finanzmärkte von Investoren dominiert werden und wie schon zuvor festgestellt, die Finanzialisierung alles umfasst, ist das Verhalten vom Großteil der teilnehmenden Agenten (Staaten / Regierungen / Parlamente, Unternehmen, Konsumenten, etc.) zu dem eines Investors mutiert.

Der Kurzfristigkeit wird alles untergeordnet und die Quantifizierbarkeit kennt keine Grenzen. Ein falsches Wachstum wird propagiert, illusionäre Vermögen erschaffen, doch das System menschlichen Verhaltens ist zu komplex, als das wir es auch nur annähernd begreifen könnten. So kommt es, wie es kommen muss, die Gefühle, dass etwas nicht stimmt, nehmen innerhalb der Gesellschaften zu. All das geschieht, während die Künstler der Illusion noch die Preise vor den Augen des Publikums tanzen lassen.

 

Danach die Exitbewegung

 

Mit den Gefühlen kommt es zu Reaktionen. Diese gleichen einer weltweiten Exitbewegung. Eine Bewegung, die in vielen Facetten Ausdruck findet, doch der Kern wohl in diesem unguten Gefühl liegt, dass da etwas nicht stimmt. Wir haben politische Exitbewegungenen, die sich in Form der neuen Rechten Bahn brechen, als Präsident Trump sich manifestierte, als Gelbwesten auf den Straßen Frankreichs stehen oder für den BREXIT gewählt haben, egal. Sie alle eint das Gefühl „Hier stimmt etwas nicht!“.

Dazu gesellen sich monetäre Neuschöpfungen wie die Kryptowährungen, welche auch eine Art Exitbewegung darstellen. Eine mit der klaren Botschaft, dass dem gesamten staatlichen System misstraut wird. Die Botschaft lautet „Wir brauchen euch Zentralbanken nicht!„.

Die Bestrebungen des Zentralismus, der Wunsch nach Bürokratie zur Verdunkelung der Verantwortlichkeit, es stößt alles an seine Grenzen. Die Zweifel an der Realität, nehmen sie nicht in den Fake News, Fake Follower, Fake Money oder Fake Bewertungen schon Gestalt an?

Wir leben in einer Zeit, über die folgende Generationen wohl nur lachen können, so wie wir über diejenigen lachen, die einst auf John Law hereinfielen, sich an der Tulpenmanie ergötzten oder der South-Sea Bubble zu Opfer fielen. Sie erscheinen uns so naiv und dennoch wagen wir es nicht, uns selbst eben diese Frage zu stellen, ob nicht wir die Krönung der Naivität sind. So befinden wir uns in einer „Fake Zeit“, in der das Surreale die Überhand gewonnen hat. Irgendwann wird der Kipppunkt erreicht sein. Das Wann ist nicht zu bestimmen, doch ein Gefühl sagt mir, dass wir uns in den letzten Spielzügen befinden, wobei nicht feststeht, wie lang ein jeder Zug noch dauern wird.

Doch was fangen wir nun als Private mit diesen Gedanken an? Nun ja, man könnte daraus vielleicht ableiten, wie man das Familienvermögen besser aufstellen könnte, denn die Sorgen des privaten Anlegers gleichen frappierend denen eines Unternehmenseigentümer.

 

Und der Privatanleger?

 

Ihm muss klar sein, dass die Zukunft ungewiss ist, sie ist sogar im höchsten Maße unwahrscheinlich. In einer solchen Umgebung lassen sich einige Aussagen darüber formulieren, was man zum Beispiel nicht will.

Man will z.B. keine

  • Schuldverschreibungen, Anleihen Derivate, Bezugsrechte jedweder Art besitzen oder kaufen, denn ihr Wert ist nicht bestimmbar!
  • Schulden aufnehmen, denn damit steigt das Risiko!
  • zu hohe Geldbestände, da wie oben festgehalten, diese zwar als Liquidität gelten, jedoch kein geeignetes Mittel zur Stellung einer Kapitalreserve darstellen.

Das Ziel des Privatanlegers ist meist der Kapital- bzw. Wohlstandserhalt. Das Angesparte soll generationsübergreifend erhalten bleiben, es ist in der Regel unersetzlich, Ausdruck eines ganzen Arbeitslebens.

Mit diesen Aussagen und dem Ziel können nun Forderungen an die Strukturierung des Vermögens gestellt werden.

  • Sicherheit in Form ausreichender Kapitalreserven ist unabdingbar.
  • Beteiligung an Produktivkapital in Form von Unternehmensbeteiligungen.

 

Die Kapitalreserve

 

Was könnte uns nun als Kapitalreserve dienen? Da Geld aufgrund seines instabilen Charakters ausfällt, muss ein anderes Medium herangezogen werden. Eines, welches sich durch eine Allgemeingültigkeit und natürliche Knappheit auszeichnet. Dazu zählen, Sie ahnen es, zum Beispiel Gold und Silber. Die Edelmetalle können diesen Wertspeicher darstellen, denn sie haben eine neutrale Stellung gegenüber den Währungen inne. Natürlich sind hier keine verbrieften Anrechte gemeint, sondern harte Münzen und Barren. Daneben ist es dennoch nicht schlecht, ein wenig Geld vorzuhalten, um etwaige Rechnungen sofort ohne Umstand zahlen zu können.

Zum Thema Gold als sicheren Hafen hatte ich hier auf Trading-Treff schon einmal einen Artikel verfasst, in dem ich die Wirkung von Gold auf das Portfolio untersucht habe. Aus Sicht eines Investors gibt es zwar bessere Möglichkeiten, das Risiko zu mitigieren, doch als Privatanleger ist es wohl doch die einzig reale Möglichkeit.

Da wir nun den Punkt mit den Kapitalreserven geklärt haben kommen wir nun zum Produktivkapital.

 

Das Produktivkapital

 

Wie kann ich mich nun am Produktivkapital beteiligen? Manch einer würde nun vorschlagen, sich nach alten in Familienbesitz befindlichen Unternehmungen umzuschauen, womit sie auch nicht so ganz daneben liegen. Unternehmungen, die sich seit Genrationen und oft sogar seit Jahrhunderten in Familienhand befinden, haben offensichtlich etwas richtig gemacht. Die Unwägbarkeiten, die sie überstehen mussten, wie z.B. zwei Weltkriege oder Währungsumbrüche haben gezeigt, dass sie anscheinend den Herausforderungen der Zeit gewachsen sind.

Doch so einfach sollte man es nicht halten, denn man wird schnell fündig, wenn man nach Aktiengesellschaften sucht, die sich mehrheitlich in Familienhand befinden. Doch nicht alle sind gut geführt bzw. sind hohe Risiken eingegangen, weil sie mit der Zeit dem Fake Wachstum verfallen sind.

Eine Antwort, wie man denn die richtigen Aktien identifizieren kann, findet man im Buch „The Dao of Capital: Austrian Investing in a Distorted World“ von Mark Spitznagel. In diesem Buch beschreibt Mark Spitznagel, wie man die „Siegfrieds“ unter den Aktien ausfindig macht. Hierbei spielt die Faustmann Ratio eine Rolle, die ursprünglich zur Bewertung von Forstbeständen, Weide- und Ackerland entwickelt wurde.

Ziel ist es, Unternehmungen zu finden, die einen hohen Return on Invested Capital (RoIC) haben, bei einer gleichzeitig niedrigen Faustmann Ratio.

Neben Investitionen in Aktien stehen natürlich auch außerbörsliche Beteiligungen zur Auswahl, doch die wenigsten haben die Mittel, um diesen Schritt gehen zu können.

Fassen wir hier an dieser Stelle noch einmal kurz zusammen, was wir auf der kleinen Gedankenreise gelernt haben.

 

Zusammenfassung

 

  • Finanzmärkte wurden zum bestimmenden Element und dominieren aufgrund der Finanzialisierung das wirtschaftliche Geschehen und diktieren den Regierungen, Zentralbanken und Gesellschaften das Handeln.
  • Der Wert des Geldes ging verloren.
  • Die gemeldeten Inflationszahlen stimmen wahrscheinlich nicht mit den realen Zahlen überein.
  • Wirtschaftliche Kennzahlen sind ein Ausdruck der Kurzfristigkeit, EPS, KGV, VaR, MPT, etc. und sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Sie sind wahrscheinlich eine Illusion, nichts weiter.
  • Geld ist Liquidität aber ungleich Kapital.
  • Langfristige Vermögensplanung, mit dem Ziel des generationsübergreifenden Kapitalerhalts, ist das eigentliche Ziel des Privatanlegers und gleicht damit den Zielen eines Familienunternehmens.
  • Reduzierung auf drei Anlageklassen: Ein sehr geringer Anteil Cash, ausreichend Edelmetalle als Kapitalreserve und Aktien von langfristig planenden Unternehmungen.

Ich hoffe, diese kleine Gedankenreise, die hier nun endet, hat Ihnen soviel Spaß gemacht, wie mir selbst. Eine Bitte noch an Sie: sollte Ihnen der Artikel gefallen haben, dann teilen Sie ihn mit ihren Freunden und Kollegen.

In einem folgenden Artikel werde ich mich nochmals der Diversifikation annähern und versuchen aufzuzeigen, wieso es sinnvoll ist, sich in der Auswahl der Assetklassen zu beschränken. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass die Diversifikation nicht das propagierte Free Lunch darstellt.

ORBP
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2 Kommentare

  1. Moin Orbp,

    danke fürs Teilen deiner Gedankengänge und dem damit verbunden Denkanstoß zur Einordnung seines persönlichen Handeln sowie der Möglichkeit den Blick mal mit etwas Abstand auf das rege Treiben zu richten… Für meine persönliche Situation kam er genau zum richtigen Zeitpunkt…Klasse
    Gruß Chris

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