Wohin mit dem Geld? Bitcoins, Gold, Aktien oder doch Bargeld?

 

Es ist nicht so einfach, das Geld zu verwalten und dabei auch die Kaufkraft zu erhalten. Während die einen bereits im Bitcoin-Fieber sind und sich keine andere Währung mehr vorstellen können, hängen andere dem guten alten Bargeld nach. Für all diejenige, die Angst vor einer Bargeldabschaffung haben: Offenbar wird sogar der schon als abgeschafft geglaubte 500-Euro-Schein bald wieder neu gedruckt.

 

Schauen wir einmal genauer auf die einzelnen Möglichkeiten, wohin man mit dem Geld soll.

 

Welche Kryptowährungen gibt es?

Oder anders formuliert: Welchen Krypto hätten’s gern?

Bei allem Hype um Bitcoin darf man nicht vergessen, dass Bitcoin längst nicht allein ist. Die Zahl der Kryptowährungen steigt von Woche zu Woche. Zwar ist Bitcoin nach wie vor die größte Kryptowährungen, aber andere haben sich ebenfalls sehr gut entwickelt.

Überhaupt setzt sich das Thema Blockchain (das ist die Technologie, die hinter den Kryptowährungen steht, eine Technologie ist hier genauer vorgestellt) immer mehr durch. Ob das am Ende aber tatsächlich in Form einer Währung sein wird, oder ob es nicht in anderen (Finanz-)Bereichen eingesetzt werden wird, muss sich zeigen.

Anbei ein Überblick zu den Top Ten der Kryptowährungen:

Infografik: Kryptowährungen | Wohin mit dem Geld?
Die Top Ten der Kryptowährungen

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Wohin mit dem Geld? Doch Bargeld?

Während man selbst bei der Bundesbank das Thema Blockchain ganz genau auf dem Schirm hat, setzt man weiterhin auch auf das gute alte Papiergeld. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele erklärte jüngst, dass eine neue Banknotenserie im Euro-Raum wahrscheinlich im Laufe des nächsten Jahrzehnts kommen wird – inkl. 500-Euro-Schein.

Offenbar sind die Kosten für die ersatzweise erhöhte Produktion von 50- und 100-Euro-Scheine deutlich höher, als der Nutzen des Verzichts. Damit dürfte zumindest für die nächsten Jahre die Diskussion um einen Bargeldabschaffung erst einmal vorbei sein.

 

Was bringt die Anlage in Gold

Bronze, Silber und Gold… Ungeachtet des Hypes von Bitcoin bleibt auch das Geld schlechthin – Gold – gefragt. Die Preise zeichnen sich weiterhin durch geringe Schwankungen so dass sicherheitsbewußte Anleger mit Sicherheit weiter auf das Edelmetall setzen werden.

Dabei ist es egal ob das Gold physisch als Münzen oder Barren oder in Form von Papiergold wie Xetra-Gold (WKN: A0S9GB / ISIN: DE000A0S9GB0) genutzt wird. Angst, dass Gold der Rang abgelaufen wird, muss also niemand haben. Bis eines Tages vielleicht doch etwas ganz revolutionäres den Weg in die Geldbeutel der Menschen findet…

 

Entscheiden Sie selbst

Egal mit welcher Währung man jeweils Vorlieb nimmt – aus Sicht der Vermögensaufbaus ist es egal. Hauptsache das Geld fließt in die produktiven Sachwerte: Sprich Aktien. Welche Aktien das im einzelnen sind, muss man sich in Ruhe überlegen und recherchieren. Sinnvolle Hilfsmittel hierzu sind etwa Aktien-Screener. Oder natürlich die Rubrik Aktien auf Trading-Treff. Das „Wohin mit dem Geld“ müssen Sie letztlich jedoch selbst entscheiden.

 

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

Marc Schmidt
Über Marc Schmidt 56 Artikel
Marc Schmidt gründete im Jahr 2008 zusammen mit Christoph Scherbaum dieboersenblogger.de - einen der inzwischen ältesten und meist prämierten Börsenblogs im deutschsprachigen Raum. Die Seite ist nicht nur etwas für Trader, sondern auch für Anleger mit langfristigem Zeithorizont. Die Förderung der Aktienkultur und der langfristige Vermögensaufbau mit Aktien sind den Autoren ein Kernanliegen. Anfang 2018 sind die Börsenblogger in "markteinblicke.de", dem Online- und Print-Magazin für Geldanlage und Lebensart, aufgegangen.

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