Wachstumsprognose – Zinserhöhung – Bargeldabschaffung

wirtschaftliche Aussichten

Nullzinsen bleiben wohl erhalten
Null Prozent Zins - eine dauerhafte Realität?

Es liest sich wie die Vorgeschichte auf eine dunkle Zukunft der Wirtschaft. Der Bund revidiert die Wachstumsprognose und Mario Draghi macht klar, dass auch im Jahr 2019 wohl keine Zinserhöhungen zu erwarten sind. Als Grund nennt er die bereits überwiegenden Risiken für die Wirtschaft. Wird der Nullzins damit eine dauerhafte Realität?

 

Der Aufschwung dauert nun schon viele Jahre und kann als historisch angesehen werden. Dennoch ist der Einlagenzins für Banken bei der EZB im negativen Bereich und eine Änderungen ist nicht absehbar. Damit dürfte feststehen, dass uns die Verwahrentgelte in vielen Banken wohl auch im Jahr 2019 erhalten bleiben. Doch wie kann es überhaupt besser werden, wenn die EZB selbst in einem 10 jährigen Aufschwung im Bereich der Negativzinsen agieren muss?

 

Aussicht auf Bargeld schwindet

 

In der Tat kann ein vorsichtiger Beobachter bereits davon ausgehen, dass in diesem aktuellen Zyklus der Konjunktur keinerlei Zinserhöhungen initiiert werden müssen. Es wäre denkbar, dass die EZB, getrieben durch die Vorsicht und Politik für die Krisenstaaten, komplett auf Erhöhungen dieser wichtigen Stellschraube verzichtet. Doch was bedeutet das für den nächsten Abschwung?

Das wohl größte Problem der Zukunft dürfte die Einführung dauerhafter Negativzinsen für alle Wirtschaftsteilnehmer sein. Immerhin ist Zentralbanken, Ökonomen, Politik und Wirtschaft bewusst, dass die Menschen ihr Geld dem Bankensystem entziehen würden wenn sie die Wahl haben zwischen einem sicheren Wertverlust und dem Kopfkissen zu Hause. Genau aus diesem Grund sind die reduzierten Wachstumsaussichten gepaart mit einem immer noch vorherrschenden Negativzins ein echtes Problem für den Erhalt von Bargeld.

 

Bargeldabschaffung – Es werden Gründe gesucht

 

Die Bargeldabschaffung setzt damit den Weg auf die Titelseiten der großen Zeitungen fort. Noch befindet sie sich eher auf den hinteren Seiten. Immer wieder werden schon heute bekannte Ökonomen mit ihrer Ansicht zur Bargeldabschaffung zitiert. Doch die Zeit bis zur offenen Diskussion ist nicht mehr fern. Doch dann dürfte der Erhalt der persönlichen Freiheit durch Barzahlungen nicht mehr möglich sein.

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