Steinhoff Poco-Coin – eine unkonventionelle aber zeitgemäße Idee

Das Thema ging ausführlich durch die Medien. Beim Möbel-Unternehmen Steinhoff wurde bekannt, dass in den Bilanzen nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Der einstige stolze (noch) MDAX-Wert aus den Niederlanden ist mittlerweile nur noch ein Schatten seiner selbst und hat Anfang Dezember sogar den unrühmlichen Status eines Pennystocks erreicht. Allein im Dezember verlor die Aktie bisher über 90 Prozent an Aktien-Wert und lässt die Gläubiger immer nervöser werden. Die Auswirkungen gehen sogar bis zur EZB, wie im Artikel zu den Anleihen an dieser Stelle bereits recherchiert wurde. Wie jetzt dennoch die Trendwende durch den Steinhoff Poco-Coin gelingen kann, lesen Sie im Folgenden.

 

Steinhoff Chart spricht eine deutliche Sprache

Charttechnisch ist die Aktie de fact fast K.O. Nur ein beherzter Sprung über die 1 EUR Marke und damit zurück in den Trendkanal kann die ganze Sache jetzt halbwegs entspannen. Doch woher soll viel Optimismus kommen? Der Kurs müsste ja für diese Schwelle um mehr als 233 % steigen, um überhaupt erst einmal ein Signal auszulösen?!

Steinhoff Aktie mit Trendkanal seit 2016
Chartbild der Steinhoff Aktie mit Trendkanal seit 2016

 

Langfristigere Chartanalysen zeigen auch keine Unterstützungen auf. Das sehen Sie beispielsweise auf finanztreff.de sehr deutlich:

Chartausschnitt 3 Jahre Steinhoff
Blick auf den Chart 3 Jahre Ausschnitt von Steinhoff

 

Die Rettung durch die Blockchain – Der Steinhoff Poco-Coin

Wie man im aktuellen Kontext von Blockchain eine Rettung des Unternehmens bewerkstelligen könnte, zeigen einige Beispiele aus der jüngsten Zeit. So hatte es ein Unternehmen aus den USA in der letzten Woche bereits vorgemacht. Der Getränkehersteller „Long Island Iced Tea Corp“ hatte jüngst angekündigt sich in „Long Blockchain Corp“ umzubenennen. Prompt schoss der Aktienkurs in die Höhe und legte innerhalb eines Handelstages um über 250 Prozent und insgesamt um 500 Prozent zu. Die Story stand unter anderem auf Handelsblatt ausführlich.

 

Was mit Eistee klappt, sollte also erst recht mit Möbeln funktionieren. Dazu ein ironisches Chartbild hier „malerisch“ illustriert:

Aktie Long Island Iced Tea Corp - Vorlage für den Steinhoff Poco-Coin?
Blockchain könnte der Kurstreiber sein: Siehe Long Island Iced Tea Corp

Steinhoff ist also gut beraten sich schleunigst umzubenennen! Steinhoff Blockchain wäre zum Beispiel ideal. Parallel dazu sollte Steinhoff unbedingt auch über die Auflage einer Kryptowährung à la Bitcoin nachdenken. Der Steinhoff Poco-Coin würde sich hier gerade zu aufdrängen 🙂

Das ist zwar ironisch gemeint, jedoch zeigen auch andere Beispiele, dass es funktioniert. So zum Beispiel im Artikel von ORBP zu …des Wahnsinns fette Beute.

 

Anleger, Investoren und Gläubiger wären im ersten Affekt begeistert und denken „Steinhoff hat die Zeichen der Zeit erkannt“. Die Aktie würde explodieren und alles würde ein glückliches Ende nehmen. Zukunftsmusik?

 

Entscheiden Sie selbst und geben Sie zu dieser Idee gerne einen Kommentar oder eine Bewertung hier ab.

 

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder von www.Elliott-Waves.com

 

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

 

Robert Schröder

Robert Schröder analysiert die Finanzmärkte mittels Elliott Waves Theorie und bietet konkrete Trading-Ideen zu Aktienindizes, Währungspaaren und Edelmetallen auf seiner Kapitalmarkt-Analyseseite Elliott-Waves.com an. Dort stellt er ebenso sein umfangreiches Wissen zur Verfügung um dem Markt einen Schritt voraus zu sein.

Ein Gedanke zu „Steinhoff Poco-Coin – eine unkonventionelle aber zeitgemäße Idee

  • 28/12/2017 um 7:47 am
    Permalink

    Würde sicher funktionieren. 😉

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.