Shopping im Advent – Handelskonzerne und Amazon freuen sich

Shopping im Advent
Shopping im Advent
 

Der erste Advent ist da und die Deutschen stehen wie jedes Jahr vor der Frage: Was kaufe ich zu Weihnachten. Gutscheine, Spielwaren, Bekleidung – das sind laut einer Umfrage die drei Top-Geschenke in diesem Jahr. Insgesamt möchten neun von zehn Deutschen anderen mit einem Geschenk eine Freude bereiten. Dafür werden sie im Durchschnitt 278 Euro ausgeben. Aber wo und wann? Rechtzeitig zum Shopping im Advent schauen wir hier auf die Hintergründe.

 

Starke Umsätze bei Handelskonzeren

Shopping im Advent ist ein Milliardengeschäft. Laut einer GfK-Umfrage kann der Handel – wie im vergangenen Jahr – mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von rund 14,3 Mrd. Euro im Weihnachtsgeschäft rechnen. Das Budget für Weihnachtsgeschenke bleibt auch im dritten Jahr in Folge auf konstant hohem Niveau. Mit durchschnittlich 278 Euro liegen die geplanten Ausgaben nur 2 Euro unter dem Vorjahresniveau. Junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren planen mit 140 Euro zwar deutlich mehr ein als im vergangenen Jahr (+15 Euro). Im Vergleich mit den über 54-Jährigen fällt ihr Budget dennoch eher bescheiden aus. Die ältere Generation will 12 Euro weniger als im letzten Jahr und somit im Durchschnitt 344 Euro ausgeben.

Infografik: Hier kaufen die Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke | Statista
Dafür wird beim „Shopping im Advent“ Geld ausgegeben

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Profitieren werden neben den Handelskonzernen dabei auch die Versandketten wie Amazon.

 

Neben dem Shopping im Advent stehen folgende Rituale an

Alle Jahre wieder… Laut einer YouGov-Umfrage planen 71 Prozent, in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Für drei von vier Befragten wäre eine Adventszeit ohne Weihnachtsmärkte sogar überhaupt nicht vorstellbar. Fast ebenso viele (69 Prozent) werden durch die Ansammlungen von Geschenk- und Glühweinständen besinnlich gestimmt. Gleichzeitig sind sich die Deutschen aber auch einig, dass Weihnachtsmärkte in der Regel überfüllt (83 Prozent) und überteuert (82 Prozent) sind und häufig als Gelegenheit zum Betrinken (61 Prozent) genutzt werden. Auch ist nur ein Drittel der Meinung, dass sich Weihnachtsmärkte für die Suche nach schönen Geschenken eignen.

Infografik: Alle Jahre wieder... | Statista
Rituale neben Shopping im Advent

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Kinder, der Baum brennt (hoffentlich nicht)… In keinem anderen Land der Welt hat der Weihnachtsbaum eine solche Bedeutung wie in Deutschland. Seit Jahren zählt der Weihnachtsbaum für über 80 Prozent aller Familien zum elementaren Bestandteil des Weihnachtsfestes. Der Absatz ist weiterhin stabil. „Wir gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr wieder etwa 25 Mio. Weihnachtsbäume in Deutschland verkauft werden. Das inländisches Angebot hat zugenommen, Importe wurden weiter zurückgedrängt, der Selbstversorgungsgrad liegt bei etwa 90 Prozent“, so der Vorsitzende des Bundesverbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger, Bernd Oelkers. Dabei seien Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise auf Vorjahresniveau stabil. Für eine Nordmanntanne muss man 18,00 bis 23,00 Euro je laufendem Meter rechnen, bei Blaufichten sind es 10,00 bis 16,00 Euro je laufendem Meter und bei Rotfichten nur 6,00 bis 10,00 Euro je laufendem Meter.

Infografik: Hier kaufen die Deutschen ihre Weihnachtsbäume | Statista
Infografik: Hier kaufen die Deutschen ihre Weihnachtsbäume | Statista

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FAZIT zum Shopping im Advent

Es sind keine drei Wochen mehr bis Heilig Abend. Der Trubel um Glühwein, Tannenbaum und Geschenke wird die Menschen zunehmend in den kommenden Tagen beschäftigen, schließlich rinnt die Zeit davon. Außerdem wollen die 278 Euro im Schnitt ja auch irgendwann ausgegeben werden. Von daher sollten wir uns alle in den kommenden Tagen einmal nicht nur mit Börse und Geldanlage beschäftigen, sondern auch mal einen Gedanken an Weihnachten verschwenden (was er nicht ist). Wer noch ein Geschenk mit Potenzial sucht, sollte einmal über ein Aktiendepot für den oder die Liebste nachdenken. Langfristiger Vermögensaufbau geht nur mit Aktien und dafür braucht man ein Depot! Am besten übrigens nicht bei der Hausbank, sondern auch hier gilt es Preis und Leistung zu vergleichen, etwa mit unserem Depot-Vergleich.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

Marc Schmidt
Über Marc Schmidt 56 Artikel
Marc Schmidt gründete im Jahr 2008 zusammen mit Christoph Scherbaum dieboersenblogger.de - einen der inzwischen ältesten und meist prämierten Börsenblogs im deutschsprachigen Raum. Die Seite ist nicht nur etwas für Trader, sondern auch für Anleger mit langfristigem Zeithorizont. Die Förderung der Aktienkultur und der langfristige Vermögensaufbau mit Aktien sind den Autoren ein Kernanliegen. Anfang 2018 sind die Börsenblogger in "markteinblicke.de", dem Online- und Print-Magazin für Geldanlage und Lebensart, aufgegangen.

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