Italien ein weiterer Knoten an der neuen Seidenstraße

Teil eines Supertrends

Streckenverlauf des TransEurasiaExpress - Quelle: Wikipedia, User Pechristener, Eigenes Werk, map was created using Open Street Map, CC BY-SA 2.0
Streckenverlauf des TransEurasiaExpress - Quelle: Wikipedia, User Pechristener, Eigenes Werk, map was created using Open Street Map, CC BY-SA 2.0
 

Die Neue Seidenstraße entwickelt sich weiter. Trotz der schlechten Presse, ist es weltweit das einzige nennenswerte Entwicklungsprojekt. Es umfasst nicht nur die Landwege, wie die Neue Eurasische Landbrücke, sondern auch die Wasserwege.

 

 

Vielen ist sicherlich nicht bekannt, dass bei dem Projektnamen der Gürtel für die Landverbindungen steht und mit der Straße die Maritime Seite gemeint ist. Das kommt daher, dass in der chinesischen Sprache mit dem Wort Straße See-, wie auch Landwege gemeint sein können.

 

Italien und die Maritime-Seidenstraße

 

Bei der aktuellen Diskussion um Italien geht es um den Hafen von Triest. Damit ist Italien einer der Endpunkte bzw. Startpunkte für die Seewege Richtung China.

Dadurch wird nicht nur Italien weiter in die Seidenstraße integriert, sondern auch Österreich, Schweiz, Slowenien und Ungarn.

Die aktuelle Kritik von Seiten einzelner europäischer Länder ist scheinheilig, denn neben der geplanten Erweiterung von Triest sind schon die Häfen von Venedig und Genua wichtige Logistikknoten innerhalb der Neuen Seidenstraße. Er ist neben Piräus (Griechenland) einer der Häfen für den Handel zwischen Europa und China, welcher über die Strecke Mittelmeer – Suez Kanal – Indischer Ozean – Chinesisches Meer erfolgt.

Die besonders von den USA hervorgebrachte Kritik läuft ins Leere. Mittlerweile sind viele Europäische Länder wie z.B. Griechenland, Portugal, 11 der 16+1 Gruppe, Deutschland und Italien in dem Projekt involviert.

Bei der Kritik innerhalb Europas muss man verstehen, dass die weitere Integration von Südeuropäischen Häfen, den Häfen der Niederlande, Belgiens, Deutschlands und Frankreichs Frachtgut abnehmen werden. Diese also an Bedeutung verlieren könnten.

Sie sehen, es geht hier von europäischer Seite her nicht gegen China und die Belt and Road Initiative. Die anderen Länder fürchten halt um ihre eigenen Häfen. Ansonsten kooperieren die Europäische Investitionsbank und die Asian Infrastructure Investment Bank bei den Projekten aufs engste. Dem wäre nicht so, wenn wir partout gegen die Seidenstraße wären.Eines dieser enorm wichtigen Projekte ist die Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Budapest – Belgrad – Skopje – Piräus mit der Zentral-Europa eine weitere Integration erfahren wird.

 

Italien ignoriert USA und folgt dem Supertrend

 

Auf die Drohungen aus Washington antwortete der italienische Minister Michele Geraci, dass beim kommenden Besuch von Xi ein Memorandum of Understanding über die BRI unterzeichnet werden soll.

Anders ausgedrückt, Italien zeigt den USA einen gewissen Finger. Das Land sieht die vertiefte Einbindung in das BRI Projekt als unumgänglich an. Es ist von Nationalem Interesse, denn so kann der Export von Italienischen Gütern Richtung China gesteigert werden.

Aber nicht nur das, man muss auch bedenken, dass zwischen Europa und China viele Länder liegen, deren Interkonnektivität dadurch gesteigert wird. Für viele ist es eine win-win Situation, welche sie war nehmen wollen und müssen.

Das zusammenwachsen der Eurasischen-Landmasse ist der Supertrend des 21ten Jahrhunderts.

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