Ist die Börse das neue Sparbuch?

 

Es ist nicht abzustreiten: Wer heute sein hart erarbeitetes Geld für sich arbeiten lassen will, wird enttäuscht. Es gibt zynische Stimmen, die eine Wiederauferstehung des Sparstrumpfes sehen, denn sein Geld auf die Bank bringen lohnt sich nicht mehr. Oder? Dieser Frage gehe ich in diesem kurzen Text nach. Dabei erwarten Sie ebenfalls zwei kurze Videos zu diesem Thema.

Lohnt Sparen im Zinszeitalter

Ich bin Jahrgang 1972 und erinnere mich daher genau, wie ich als Kind mit meinem Sparschwein, das prall gefüllt war mit angespartem Taschengeld und Zuwendungen von Verwandten, zur Sparkasse lief und den Inhalt auf mein Sparbuch einzahlte. Diese Mühe lohnte sich, denn es gab satte 4 bis 5% Zinsen.

Sparen ist wichtig! Dies wurde mir bereits in jungen Jahren eingebläut. Sei es nun, um sich später dann etwas teures, wie etwa ein Auto kaufen zu können (Konsumsparen) oder einfach ein sicheres Polster zu schaffen, um auch in schwierigen Zeiten liquide zu bleiben. Denn dank des Zins und Zinseszins wurde aus jedem Euro, den ich heute nicht ausgebe, auf dem Sparbuch mehr.

Heute scheint  diese Tugend überholt, denn mickrige Zinsen haben die Lust aufs Sparen verdorben. Immerhin liegt der zu erzielende Zinssatz unterhalb der Inflationsrate (Stand Oktober 2017). Durch diesen negativen Realzins verliert der Anlager auf dem Sparbuch mit Sicherheit Kaufkraft.

 

Lohnt Sparen noch? Mehr Performance am Kapitalmarkt!

Man könnte zu der Meinung gelangen, daß unser Geld von den Banken nicht mehr gewollt ist. Dennoch lieben die Deutschen ihr Sparbuch und ihre Festgeldkonten – trotz Niedrigzinsen. Und gerade deshalb lohnt sich ein Blick über den Tellerrand.

Statt weiterhin auf eine wundersame Geldvermehrung dank attraktiver Zinsen zu hoffen, heißt es nun „Selbst ist der Mann/die Frau“. Mit anderen Worten: Aus einer passiven Geldanlage muß eine aktive werden. Dies bedeutet wiederum, daß nach alternativen Anlagemöglichkeiten gesucht werden muß. Der klassische Kapitalmarkt bietet neben Aktien und Fonds auch Anleihen. Aber aktives Trading mit CFD’s (Contract for Difference) ist eine denkbare Variante. Auch wenn letztere Anlageform eher spekulativer Natur ist und mehr Disziplin verlangt,kann sie doch besser sein, als eine Anlage zum Nullzins. Wie man ein duplizierbares Setup entwickelt, erfahren Sie ebenfalls hier auf Trading-Treff.

 

Sehen Sie sich hierzu auch dieses kurze Video an:

 

https://www.youtube.com/watch?v=900j2-J-9f4

Wer heute beispielsweise den DAX oder einen anderen Index nachbilden will, hat es viel einfacher als früher. Dank ETFs (exchange-traded fund) und Index-Zertifikate kann ebenfalls Vermögen durch kleine Geldbeträge entstehen. Aktive Trader greifen eher zu sogenannte CFD’s, Futures, oder Optionen. In dem folgenden Video wird der DAX-CFD ausführlich erläutert:

 

https://www.youtube.com/watch?v=-ZT50gG7Lwo

Soweit mein kleiner Einblick in die neue Welt der Anlagen und des Tradings in Zeiten des negativen Realzinses. Lohnt sparen auf dem Sparbuch also noch? Diese Frage müssen Sie sich selbst beantworten. Ob sich Anlegen lohnt oder nicht steht außer Frage. Einzig die Art des Anlegens sollte weise gewählt sein.

Ihr Andreas Cara

Andreas Cara
Über Andreas Cara 15 Artikel
Andreas Cara ist ein passionierter Unternehmer, Finanz-Freak und Gründer von NavigatorFX.com - dabei liegt sein Fokus seit 15 Jahren auf Finanzen und Technologie. Er bevorzugt im Trading Devisen und CFD's. Andreas Cara hat ein tiefes Verständnis von der Metatrader Programmiersprache MQL und erstellt automatisierte Handelssysteme, wie den DAX-Raptor, für die Handelsplattform Metatrader 4.

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