ayondo Social Trading nun mit Performancevergütung

Social Trading made in Germany ist seit 8 Jahren untrennbar mit der Plattform aus Frankfurt a.M. verbunden – ayondo. Im Laufe der Jahre haben dort mehrere hundert Trader versucht, ihre Handelssignale profitabel an die Tausenden von Followern zu bringen. Die Halbwertszeit war bei den meisten jedoch nur sehr gering bemessen. Eine der Ursachen war sicher auch das Vergütungssystem des Social Trading Portals. Performance und Umschlagshäufigkeit bestimmten den Geldbeutel der Trader. Performance zieht Follower und mit den Followern wurde häufig der Turbo eingelegt – ein gravierender Katalysator der spreadbasierten Vergütung. Je mehr gehandelt wurde, desto öfters klingelte die Kasse. Raketenportfolios schmierten leider so schnell ab, wie sie gestartet waren. In den berühmten Allerwertestens gekniffen waren hingegen Händler, die sich auf wenige profitable Positionstrades beschränkten.

ayondo mit Innovation bei Tradervergütung

Seit einigen Tagen ist eine der wichtigsten Änderungen zur Vergütung von ayondo Top Tradern wirksam – die performancebasierte Vergütung. Diese ist nur für Real Money Trader verfügbar, die ab dem 01.09.2017 ein Top Trader Profil eröffnen. Der Social Trading Anbieter aus Frankfurt a.M. hat die Details dazu auf seiner Website sehr gut aufbereitet und kann hier nachgelesen werden. Wie bereits in der Pressemitteilung kundgetan, gibt es eine Beteiligung der Trader an der Managementgebühr und der erfolgsabhängigen Performancegebühr. Die Staffelung erfolgt entsprechend der Trader Karriere. Damit schafft ayondo insbesondere für weniger aktive Händler nun Chancengleichheit zur volumenbasierten Bezahlung.

Wie unterscheidet sich das ayondo Modell vom Wettbewerb?

Die wesentliche und damit auch revolutionäre Neuerung besteht in einem „völlig unwichtigen Detail“ – dem Erfolg der folgenden Investoren.

Wettbewerber, wie darwinex, United Signals und wikifolio.com definieren eine High Watermark, die sich am Trader orientiert. Die Händler verdienen erst dann am folgenden Kapital, wenn es ihnen gelingt, neue Perfomancehöchststände zu erzielen. Der Betrachtungszeitraum ist je nach Plattform unterschiedlich. United Signals schaut auf den Monat, darwinex auf das Quartal und wikifolio.com auf das Kalenderjahr. Im nachfolgenden Schema ein kleiner Vergleich der Systeme.

Schema Vergütungssysteme

Wie profitieren Top Trader von der High Watermark bei ayondo, darwinex, United Signals und wikifolio.com?

Lassen wir auch dazu ein kleines Bild sprechen. In der folgenden Grafik sehen wir einen Chart mit 3 markierten High Watermark. Die vertikalen bunten Linien stehen für die Beteiligung der Trader am Erfolg ihrer Follower.

In 2016 können Trader auf darwinex, wikifolio und United Signals nur von HWM1 bis HWM2 teilhaben. Nach Erreichen der HWM2 gibt es in 2016 keinen neuen Höchststand. Die Trader gehen leer aus. Nach Durchschreiten der herbstlichen Talsohle fasst jedoch ein Follower von ayondo Mut und steigt noch 2016 in das Profil ein. Das Handelsprofil ist noch Welten vom Jahreshoch entfernt und – trotzdem verdient der ayondo Top Trader nun Geld, denn er verdient für seinen Follower Geld. Dieser ayondo Top Trader kann auch in 2017 frohlocken, denn das Depot markiert weitere Jahreshochs. Solange also dieser Trader das Depot der Follower steigert, verdient er mit. Eine individuelle neue Depotbestmarke des Traders ist nicht erforderlich.

Schema High Watermark

Die Händler auf United Signals und darwinex kommen erst nach Überschreiten der HWM2 wieder zum Zuge. Etwas früher im Boot ist unser wikifolio Experte, da dessen High Watermark mit Jahresbeginn neu justiert wurde.

Welches System würde man als Top Trader bevorzugen?

A, D, U oder W…

Entscheiden Sie jetzt. Ich glaube, hier liegt die Antwort scheinbar klar auf der Hand…

Natürlich liegt ist es unumgänglich, dass für eine attraktive Vergütung auch ein ausreichend voluminöses Followerkapital erforderlich ist. Schaut man sich die Zahlen der Plattformen an, gibt es derzeit nur 2 Anbieter, die diese transparent für das Publikum veröffentlichen. Auf wikifolio.com kann jeder potenzielle Investor das aktuelle Volumen des investierten Kapitals des jeweiligen Zertifikates verfolgen. Den besten Akteuren folgen inzwischen Volumen von 1 bis 33 Mio Euro.

Auch auf darwinex erfreuen sich bereits 2 Trader über ein AuM von über 1 Mio Dollar, wohlgemerkt reines Investorenkapital und nicht aus der DarwinIA Challenge.

Beim Marktführer des CFD-basierten Social Trading, eToro gibt es inzwischen auch einen Händler der AuM von über 10 Mio Dollar vorweisen kann. Das ist für eine CFD-Plattform natürlich schon eine echte Hausnummer. Im Gegensatz dazu hält man sich bei United Signals und ayondo bedeckt. Für ambitionierte Positionstrader hat ayondo nun aber endlich auch eine Lösung gefunden, bei der man nicht nur den symbolischen Euro als Aufwandsentschädigung verdienen kann.

Ist ayondo für Top Trader ein Free Lunch?

Anders gefragt, kann man mit einem Konto, das nur die Mindestanforderungen von 1.000 Euro für Real Money Trader erfüllt, auskömmlich verdienen?

Hier hat ayondo einen klaren Riegel vorgeschoben. Die aktuellen Regelungen zur Vergütung der Top Trader sehen in Punkt 4.3. vor:

4.3 Begrenzung der monatlichen Vergütung
Bei der Auszahlung von Vergütungen bestehen Obergrenzen. Im Fall eines Real Money Traders ist die monatliche Vergütung auf den Betrag begrenzt, mit dem der Top Trader sein eigenes Portfolio managed. 50 % der für einen bestimmten Monat angefallenen Vergütung wird ayondo am Ende des Monats auszahlen, weitere 50 % 30 Tage später. Im Fall eines Virtual Money Traders ist die Vergütung auf 500 € pro Monat begrenzt.

 

Das wird einigen vielleicht nicht ganz schmecken, ist aber beim Blick auf den Wettbewerb von eToro nachvollziehbar. Dort haben eToro Popular Investors Kapital zwischen 5.000 – 20.000 Dollar vorzuhalten, um in den Genuss der PI Vergütung zu kommen.

Die Zeiten, in denen man mit wenig eigenem Risiko also mal ein paar Monate bei ayondo „absahnen“ konnte, sind definitiv vorbei. Weiterhin gibt es nun eine Kappung für Demotrader. Klingt vernünftig, mag im Einzelfall aber auf Groll treffen, denn nicht jeder Händler kommt mit der Plattform TradeHub klar und handelt daher lieber aus dem Demokonto.

Mit dem Fokus auf die Followerperformance hat man eine sehr gute Entscheidung getroffen und die performancebasierte Vergütung der Social Trading Portale wahrlich revolutioniert. Ich bin gespannt, auf welches Echo diese Neuerung bei den Top Tradern stossen wird.

Trotz der Restriktionen bei der Auszahlung von Vergütungen ist es nach meiner Ansicht das derzeit fairste Modell überhaupt.

 

Michael Tomaschek

Michael Tomaschek ist seit 1998 an der Börse aktiv. Ab 2005 mit CFD's und seit 2007 als Forex- und Future-Trader. Neben einer beruflichen Tätigkeit handelt er hauptsächlich mit Devisen und Indextrading per CFD und veröffentlicht seine Erfahrungen im Blog Trading-der-Besten.

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