Was folgt auf das Wochentief im EUR/USD? Chartanalyse KW48

Wochenchart von Euro-Dollar in der Analyse

Zielzone EURUSD im Forex-Trading angelaufen
Zielzone EURUSD im Forex-Trading angelaufen
 

Mit etwa 0,6 Prozent notierte der EUR/USD erneut schwächer. Vor allem zum Wochenausklang vernahm man Abgabedruck und bildete damit am Forex-Währungsmarkt ein neues Wochentief aus. Wie könnte sich dies nun weiterentwickeln?

 

Chartbild des EUR/USD

 

Für die Chartanalyse verwendet ich den Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar. Er zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015 an und hat für jede Kursentwicklung einer Woche einen eigenen Kursstab.

 

Wochenchart EUR/USD mit gleitenden Durchschnitten
Wochenchart EUR/USD mit gleitenden Durchschnitten

 

Daraus leiten wir folgendes ab:

 

EUR/USD nähert sich dem 200 Wochen-GD

 

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche die Marke von 1,1400 nicht halten können und fiel wieder unter in Richtung des 200 Wochen Gleitenden Durchschnitts zurück, der aktuell bei 1,1311 notiert (braue Linie im Chart). Dieser vielbeachtete technische Indikator hat sich in den letzten Wochen als relevante Unterstützung bewiesen. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob sich EUR/USD über dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt halten kann.

Die europäische Einheitswährung notiert weiterhin in der großen Trading Range bzw. Konsolidierung, die im Chart grau hinterlegt ist.

 

Wochenkerze ist negativ

 

Im Wochenverlauf bildete EUR/USD eine negative Trendkerze aus, was negativ zu werten ist. Auch notiert EUR/USD weiterhin unter dem noch fallenden 20-Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue Linie im Chart), was ein Hinweis auf die übergeordnete Trendrichtung ist.

 

Trading-Fazit

Der EUR/USD Wochenchart ist neutral bis verhalten negativ einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung der Trading Range zwischen 1,13 und 1,18. Das Chartbild würde sich erst dann deutlich verbessern, wenn die Kursmarke von 1,1615 (Hoch des Jahres 2015) überschritten wird.

Das neutrale Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Novembertief bei 1,1215 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 entwickeln.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

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Karsten Kagels
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Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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