Trefferquote im Trading

 

Eine Trefferquote im Trading von einhundert Prozent ist mit keinem Setup dieser Welt zu erzielen. Auch die reine, unverfälschte Markttechnik kann dies nicht, genauso wenig wie mein geliebtes Setup der Ballkönigin. Selbst hier kann es vorkommen, dass dich eine bezaubernde Ballkönigin mal mit einem deftigen Tritt in den Hintern vom Parkett wirft. Diesem Fall widme ich mich hier im Artikel zur Trefferquote im Trading näher zu.

 

Routine im Trading

Von Routine bei der Trefferquote im Trading kann keine Rede sein. Denn jeder Trade ist anders, auch wenn er den vermeintlich gleichen Regeln der Markttechnik unterliegt. So geschehen im Wert von J.C. Penney aus der New York Stock Exchange. Schauen wir hier die Trefferquote im Trading als genauer an.

Am 24.Februar 2013 fiel mir dieser Wert ins Auge und ich spekulierte auf die Möglichkeit, einen noch sehr jungen Trend zu erwischen. Im Bild 1 sehen Sie rechts unten den Monatschart. Dort hatte sich gegenüber dem Tief aus dem Jahr 2008, beim Test der derselben Kursmarke eine positive Divergenz im RSI ausgebildet. Mit eben solchen Divergenzen hatte ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Im Chart 1 sehen Sie rechts oben den Wochenchart, welcher meine entscheidende Marktphase darstellt und Ausgangspunkt für meine Trefferquote im Trading ist. Dort hatte sich zu diesem Zeitpunkt ein noch sehr junger Trend ausgebildet, welcher sich dann auch im Tageschart wiederfand.

Dies war meine Gelegenheit, in der dortigen Korrekturzone – siehe Bildmitte – mit meinen Limitorders eine schöne Ballkönigin zum Tanz aufzufordern.

 

Trefferquote im Trading in der Umsetzung

Nun bin ich wahrlich nicht der schlechteste Tänzer, doch irgendwie wollte mich diese Dame nicht übers Parkett schwingen und meine Trefferquote im Trading nach unten ziehen. Im Chart 2 sehen Sie den Ablauf, welcher mir zu Beginn noch ein Grinsen ins Gesicht zauberte, da ich dachte, der Trade geht auch diesmal wieder auf. Bereits am zweiten Tag nach der Tradevorstellung in meinem Börsenbrief wurde die erste Limitorder (grüne Symbole) geholt und der StoppLoss am letzten Punkt drei (rotes Symbol) aktiviert. Sehr zu  meiner Freude wurde dann am nächsten Tag auch noch meine zweite Limitorder vom Markt geholt, so dass ich mich schon ziemlich siegessicher fühlte und positive Auswirkungen auf meine Trefferquote im Trading spürte.

 

Auch negative Trades beeinflussen die Trefferquote

Doch einmal mehr zeigte mir der Markt, wie nah Sieg und Niederlage beieinander liegen können und die Trefferquote im Trading beeinflussen. Wie Sie dem Chart 3 entnehmen können, eröffnete der Markt am dritten Tag mit einem riesigen Gap-Down (Kurslücke) und löste sofort – noch dazu recht ungünstig – meinen StoppLoss aus. Damit beförderte mich meine Ballkönigin mit einem gewaltigen Tritt vom Parkett und zeigte mir wieder einmal meine Grenzen auf.

Mit geneigtem Haupt nehme ich diesen dezenten Hinweis auf, dem Markt gegenüber immer schön demütig zu sein. Der Markt nimmt und der Markt gibt. Das Ergebnis ist dann die Trefferquote im Trading. Letztlich geht es nur darum, die Wahrscheinlichkeiten auf seine Seite zu bringen. Dies gelingt mir mit der Markttechnik sehr, sehr oft, aber eben nicht immer. Wer jedoch das echte Trading verstanden und sich an die markttechnischen Regeln gehalten hat, wird seine Fehltrades immer als Investition in sein Tradinggeschäft verstehen.

 

Mein Fazit zur Trefferquote im Trading

Trotz dieser demütigenden Erfahrung die ich hier darstellte darf ich sagen, dass die meisten markttechnisch gestalteten Trades durchaus im positiven Terrain enden. Denn sonst wäre meine Trefferquote im Trading negativ und ich könnte Ihnen nicht die Vorzüge das markttechnischen Trading vermitteln. Daher lade ich Sie recht herzlich ein, meinen Premiumdienst „Gabel´s Markttechnik Paket“ zu besuchen. Ich würde mich freuen, Sie dort persönlich begrüßen zu dürfen.

Bleiben Sie mir gewogen und denken Sie immer daran: Der Weg ist das Ziel!

Herzliche Grüße Ihr Markus Gabel

Markus Gabel
Über Markus Gabel 19 Artikel
Markus Gabel ist seit dem Jahr 2000 im Finanzbereich tätig, arbeitet als Devisenhändler in der Vermögensverwalter bei BORN STAHLBERG & Partner und verantwortet einen eigenen Ausbildungs- und Trading-Service namens DowHow Trading. Markus Gabel ist gefragter Redner und Interviewpartner, inzwischen auch im internationalen Business, sowie Ausbilder und Coach.

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