Trading-Treff-Ausblick für den 8. Februar 2018 mit DAX-Analyse

Der Dax beendete seinen Handel am Mittwoch bei 12.590 und somit 197 Punkte über dem Schlusskurs 12.392 vom Dienstag.
Das Tief lag bei 12.414, das Hoch wurde bei 12.651 eingebucht.

Dax eröffnete am Mittwoch mit 86 Punkten Gap bei 12.478 den Handel. Nach einem Rücklauf an 12.414 nutzten wir den Rücklauf und starteten kurz vor der MOB Marke 12.488 einen Long Trade bei 12.462.
Bei 12.606 versilberten wir 50% der Position und hoben den Stop für den Rest auf 12.521, der gegen 19.00 Uhr aktiviert wurde. Es sind beide Teilpositionen mit 144 und 58 Dax Punkten Gewinn aus dem Tag gegangen. Somit haben wir von den 197 Punkten Zugewinn trotz des Gap up einen Großteil mitnehmen können.

Tageschart D1

Im Dax Future Tageschart wurde das Ziel des Broadening Top/ der Trompete, seit Beginn letzter Woche in den Ausblicken, recht genau erreicht.
Diese Chartfigur können wir also ad acta legen. Die Trendlinien, am Donnerstag verläuft die untere bei 12.666, verbleiben in den Charts. Die untere Trendlinie blockierte Dax auch am Mittwoch, nachdem dort bereits am Dienstag Endstation war. Ein Tagesschluss über 12.666 würde also ein erster Achtungserfolg der Bullen sein.

Stundenchart H4

Im Stundenchart H4 orientiere ich mich zudem an durchlaufenden Kursen. Während ich sonst nur Kassa und Future Kurse abbilde, mache ich wegen des Flash Crashs (der den Dax seit Allzeithoch 14% gen Süden schickte) eine Ausnahme und bilde auch das Nachttief in einer Fibonacci Strecke ab.
Die Fibo Farbzone, also die 38.2% bis 61.8% Erholung ist eine wichtige Zone. Eine 38.2% Erholung ist ein erster Achtungserfolg der Bullen. Aber erst oberhalb des 61.8% Fibonacci Levels kann man davon ausgehen, dass die Bullen wieder das Zepter in der Hand halten. Mittig in dieser Zone liegt das 50% Fibo 12.645 und für mich ein erster wichtiger Indikator.

Wie zu sehen ist, pendelt Dax im Stundenchart H4 seit Dienstag zwischen der 38.2% (12.420) und der 50% (12.645) Erholung. Eine wichtige Weiche nach oben ist demnach für mich die Zone aus 50% Erholung 12.645 und unterer Trompeten Trendlinie, die am Donnerstag bei 12.666 verläuft. Das ist eine 21 Punkte kleine aber wichtige- Zone, auf die ich am Donnerstag achten werde. Oberhalb wird es bullischer. Negativ wäre ein erneutes Abrutschen unter das 38.2% Fibo bei 12.420, denn das könnte schnell zu einem Test des 23.6% Levels bei 12.142 und tiefer führen.

Wochenchart W1

Wenn wir auf den Wochenchart und das vielfach besprochene 5-0 Pattern schauen, wird einem durch die Ereignisse am Montag klar, wie schnell das „Unmögliche“ passieren kann. Unterhalb der Marke 13.124 darf Dax das Ziel 11.147 anlaufen und würde nach 5-0 Pattern Regel dort ein klarer spekulativer Kauf sein. Nun liegt 11.147 mit dem heutigem Schlusskurs 12.590 rund 1.440 Punkte tiefer. Sollte aber der Montag noch nicht verdaut und eine zweite Welle im Anrollen sein, könnte sich bei 11.147 eine echte Gelegenheit zum Long Einstieg ergeben. Vom Tisch ist diese Option für mich erst wieder oberhalb 13.124 und neuen Allzeithochs.

Stundenchart H1

Im Stundenchart H1 können wir uns weiterhin an den Zonen orientieren. Unterhalb der Zone 12.810 – 12.733 (mittig liegt noch das letzte bedeutende Tief 12.745) haben die Bullen Funkstille. Jede noch so schöne 100 Punkte Kerze aufwärts ist für mich aus fundamentaler Betrachtung unbedeutend, solange Dax nicht mindestens über 12.810 den Handel beendet. Aktuell läuft Dax in einer (möglicherweise bärischen) Flagge. Bis diese nicht nach oben aufgelöst wird, sehe ich die Gefahr, dass es eine weitere Welle abwärts gibt.

Der Dax wird erst wieder beginnend bullisch, wenn er 12.745, 12.810, 12.909 und die bekannte 10 Punkte Zone 13.124/34 sowie 13.196 auf Tagesschluss bezwingt. Glaubwürdig bullisch wird er erst oberhalb der Widerstandszone 13.341 – 13.404!

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Ich wünsche allen Lesern einen erfolgreichen Donnerstag!

 

Marius Schweitz

Marius Schweitz ist seit 2001 aktiver Trader und Mitinhaber der Trading Community "Projekt30.de". Gehandelt werden Dax, US Indizes, Forex und Edelmetalle. Marius ist spezialisiert auf Wolfe Waves und die Verdichtung von Fibonacci Marken aus unterschiedlichen Zeitebenen, die sodann klare Ausbruchs- und Unterstützungsmarken ergeben.

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