Trading-Treff-Ausblick für den 16.02.2018 mit DAX-Analyse

Trading-Treff-Ausblick
Trading-Treff-Ausblick
 

Der Dax beendete seinen Handel am Donnerstag bei 12.346 und somit 7 Punkte über dem Schlusskurs 12.339 vom Mittwoch.
Das Tief lag bei 12.275, das Hoch wurde bei 12.480 eingebucht. Willkommen beim Trading-Treff-Ausblick.

DAX-Analyse Minutenchart M5

Auch der vierte Ausblick in Folge wird kurz, weil wir mit Schlusskurs am Donnerstag nur 7 Punkte Veränderung gesehen haben. Der Dax gapte 86 Punkte aufwärts zum Handelsbeginn, zog bis 11.30 Uhr zum Tageshoch und gab dann kontinuierlich die Gewinne wieder ab.
Das einzige heute für mich erkennbare Setup war eine SKS Formation im Minutenchart M5 , die ich um 13.30 Uhr im Blog postete. Nach etwas Gezicke an der Nackenlinie vollendete sie gegen 16.00 Uhr ihren measured move von 70 Punkten.

DAX-Analyse:  Schulter Kopf Schulter Formation im 5 Minuten Chart
DAX-Analyse: Schulter Kopf Schulter Formation im 5 Minuten Chart

Die MOB Marke der Bullen bleibt nach wie vor das Tageshoch vom Montag bei 12.379.

DAX-Analyse Stundenchart H1

Die Fibonacci Freunde erinnern sich: Wenn wir die Strecke vom Allzeithoch 13.597 zum jüngsten Kassa Tief 12.003 in eine Fibonacci Strecke legen, sehen wir im Stundenchart H1 , dass die Minimalerholung, das 23.6% Retracement 12.379, am Montag im Dax Future 2x punktgenauer Deckel war. Auch am Mittwoch wurde die Marke kurz angelaufen. Am Donnerstag überwand Dax die Mindesterholung per Gap up und beendete den Handel trotzdem 33 Punkte unterhalb der 12.379.

DAX-Analyse: Fibonacci Retracements im 1 Stunden Chart
DAX-Analyse: Fibonacci Retracements im 1 Stunden Chart

Das 23.6% RT 12.379 bleibt also eine MOB Marke, die es zu beachten gilt. Oberhalb wäre der Weg frei zum 38.2% Retracement 12.612 und der (vermuteten) Widerstandszone der Zwischentiefs aus 2017.
Ich schreibe seit einigen Tagen: „Unterhalb des 23.6% RT besteht jederzeit die Gefahr das offene Gap 12.107 zu schließen und das Tief 12.003 zu testen.“ Das Gap 12.107 wurde gestern geschlossen.
Ich bleibe dabei:

Jede noch so schöne 100 Punkte Kerze aufwärts ist für mich aus fundamentaler Betrachtung unbedeutend, solange Dax nicht mindestens über 12.810 den Handel beendet. Die Zone aus den Tiefs März und April 2017 ist letzte Verteidigungslinie, zumal innerhalb dieser Zone auch das letzte bedeutende Tief vom 29. August 2017 bei 11.869 verläuft.

Der Dax wird erst wieder beginnend bullisch, wenn er 12.745, 12.810, 12.909 und die bekannte 10 Punkte Zone 13.124/34 sowie 13.196 auf Tagesschluss bezwingt. Glaubwürdig bullisch wird er erst oberhalb der Widerstandszone 13.341 – 13.404!

Normalerweise charte ich nur Kassa und Future Kurse. Da aber auch Fernost deutlich Einfluss auf den Dax hat, macht es manchmal Sinn, die durchlaufenden Kurse anzuschauen. Der 24-Stunden-Chart H1 zeigt uns dort ein perfektes symmetrisches Dreieck mit 4 Anlaufpunkten auf der Ober- und 3 Anlaufpunkten auf der Unterseite. Symmetrische Dreiecke dürfen nach oben oder unten ausbrechen, so dass -zumal wir in der Verfallswoche sind- keine Prognose über die Ausbruchsrichtung gestellt werden kann.

DAX-Analyse: Es bildet sich ein Dreieck
DAX-Analyse: Es bildet sich ein Dreieck

Sehr wohl macht es aber Sinn, die beiden begrenzenden Trendlinien weiter eng zu beobachten. Und nicht zu vergessen, dass ausbrechende Dreiecke gerne einen Fake Ausbruch machen, bevor die wirkliche Bewegung dann in die Gegenrichtung geht.
Da dieses Dreieck rund 1.000 Punkte hoch ist, darf eine entsprechend große Bewegung in gleicher Höhe beim Ausbruch erwartet werden.

Summary: Bis Dax nicht per Schlusskurs 12.003 nach unten oder 12.379 nach oben verlässt, spielt er nur und wir versäumen nichts.

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Ich wünsche allen Lesern einen erfolgreichen Freitag!

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Marius Schweitz
Über Marius Schweitz 155 Artikel
Marius Schweitz ist seit 2001 aktiver Trader und Betreiber der Trading Community "Projekt30.de". Gehandelt werden Dax, US Indizes, Forex und Edelmetalle. Marius ist spezialisiert auf Wolfe Waves und die Verdichtung von Fibonacci Marken aus unterschiedlichen Zeitebenen, die sodann klare Ausbruchs- und Unterstützungsmarken ergeben.

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