Trading-Treff-Ausblick für den 10. Januar 2018 mit DAX-Analyse

Trading-Treff-Ausblick
Trading-Treff-Ausblick
 

Der Dax beendete seinen Handel am Dienstag bei 13.385 und somit 18 Punkte über dem Schlusskurs 13.367 vom Montag. Das Tief lag bei 13.361, das Hoch wurde bei 13.425 eingebucht.

 

Tagesmarken:

Auch der heutige Ausblick ist kurz gehalten, da er nur als Update zum ausführlichen Ausblick vom Montag dient, der alle Zeitebenen und die US Indizes behandelte.
Der Kernpunkt im gestrigen Ausblick war die Widerstandszone 13.341- 13.404 im Stundenchart H1 und ob es Dax gelingen würde, diese zu überwinden.

Dax landete mit dem Eröffnungskurs 13.383 erneut innerhalb der Widerstandszone 13.341 – 13.404. Auch das Tageshoch 13.425 konnte die OK der Widerstandszone nur für rund 30 Minuten überbieten. Im Stundenchart haben wir mit 18 Punkten Zugewinn zum gestrigen Schlusskurs kein verändertes Bild. Dax hängt in der braunen Zone und kommt zunächst nicht weiter. Das hat einen möglcihen weiteren Grund, auf den ich gleich noch eingehen werde.

Dax wurde bereits im Dezember an der Marke 13.341 nach unten abgewiesen. Am Mittwoch sollte Dax nach fünf grünen Tagen in Folge nun zeigen, ob er auch die 13.404 mit Schlusskurs überwinden kann. Sie ist das Tor zu den mehrfach genannten höheren Marken:

13.525 / 14.170 / 14.211 / 14.368 / 14.410

MOB Unterstützungsmarken bleiben 13.134 / 13.124 / 13.196, deren Bruch auf Tagesschluss schnell zur erneuten Prüfung von 12.909 / 12.810 und dem letzten Tief 12.745 führen kann.

Im Tageschart mit der möglichen Wolfe Wave gilt es auch am Mittwoch auf zwei von ursprünglich drei möglichen Entwicklungen zu achten.

1. Zunächst die rote (Bullen) Flagge, deren OK bei 13.262 verlaufen wird. Dax darf sich an der 13.265 „verabschieden“, muss in dem Fall dann aber zügig wieder in und über die Widerstandszone 13.341 – 13.404.

2. Dax könnte sich am Mittwoch mit einem erneuten Gap up der 13.404 entledigen und direkt oberhalb eröffnen, was dann das Allzeithoch 13.525 zum Ziel machen würde.

3. Die gestern erwähnten Tageskerzen vom Montag und Dienstag mit Potenzial zu einem bärischen Evening Star sind vom Tisch. Der Mittwoch begann nicht mit einem Gap down, somit ist diese Option obsolet.

Zur Widerstandszone 13.341 – 13.404

Diese Zone ist ja bereits seit vielen Wochen in unseren Charts. Und manchmal kommen zwei Dinge zusammen, die dann „gemeinsame Sache“ machen.
Die Kollegen von http://www.stockstreet.de veröffentlichen täglich und frei zugänglich aktuelle Daten zum Stand der Call und Put Optionen. Die Stillhalter haben natürlich ein Interesse daran, dass möglichst viele Optionen zu den Verfallsdaten wertlos verfallen. In der Regel trifft es die größte Position, unabhängig davon, ob es sich um eine Call oder Put Position handelt. Und da unsere Widerstandszone über 13.404 endet und den Weg frei nach 13.525 machen würde, schauen wir einmal auf das Verfallstag Diagramm von stockstreet.de:

Wir sehen eine gewaltige Call Position bei 13.400 und weitere große Call Positionen nahe und über dem Allzeithoch 13.525. Der nächste kleine Verfallstag ist am 20. Januar.
Aktuell, da Dax unter 13.400 notiert, würden die Stillhalter also an den großen Call Optionen gut verdienen, denn sie würden wertlos verfallen.

Nun aber darauf zu setzen, dass Dax bis zum 20. Januar nicht die 13.400 überwindet wäre zu einfach. Sofern „interessierte Kreise“ mit entsprechender Finanzkraft den Dax über 13.400 schieben, werden die Stillhalter diese in den Gewinn laufenden großen Call Positionen hedgen müssen. Und das können sie nur, indem sie ebenfalls Long in den Markt gehen udn somit das verdienen, was sie an Gewinnen auszahlen müssen.

Sofern 13.400 deutlich per Schlusskurs überboten wird, könnte sich die 600 Punkte Rally beschleunigend fortsetzen. Die letzten zwei Handelstage zeigen meiner Meinung nach Aktivitäten der Stillhalter, die den Dax bis zum kleinen Verfall unter 13.400 halten wollen. Dax ignorierte in diesen Tagen den US Markt komplett. Ob es den Stillhaltern gelingt, den Dax so lange auszubremsen oder sogar eine Korrektur „unterstützend“ zu begleiten, wird man abwarten müssen.

Der „Max pain“ oder maximale Schmerz, natürlich für die Käufer der Call und Put Optionen, läge aktuell im Bereich um 13.050 – 13.250. Max Pain für die Käufer der Optionen bedeutet in diesem Fall natürlich maximaler Profit für die Stillhalter.

Über 13.400 ist also durch Hedging Aktivitäten der Stillhalter mit schnell(er) steigenden Kursen zu rechnen, unter 13.341 auf Schlusskurs Basis könnte Dax zügig die MOB Marke 13.196 und tiefer anlaufen.

Open Gaps

Im Bereich von 3% Kursveränderung haben wir aktuell drei offene Gaps. Sollte der Dax in dieser oder der kommenden Woche nachgeben, was auch dem Verfall geschuldet sein könnte, so sollte man die genannte MOB Marke 13.196 im Auge behalten. Zufällig haben wir genau dort ein offenes Gap vom 4. Januar 2018.

Updates zu wichtigen Marken, kurzfristigen Entwicklungen und Intraday Trading Chancen gibt es wie immer im Premium p30 Blog.

Ich wünsche allen Lesern einen erfolgreichen Mittwoch!

P.S.: Ein 14-tägiges Probeabonnement für den p30 Premium Blog (9.99 Euro) steht jedem Interessenten einmalig zur Verfügung.

Intraday-Updates findet ihr wie immer im p30-LeserStream. Hier veröffentliche ich weiterhin den Trading-Treff-Ausblick in der Rubrik Trading.

Ihr Marius Schweitz

Marius Schweitz
Über Marius Schweitz 289 Artikel
Marius Schweitz ist seit 2001 aktiver Trader und Mitinhaber der Trading Community "Projekt30.de". Gehandelt werden Dax, US Indizes, Forex und Edelmetalle. Marius ist spezialisiert auf Wolfe Waves und die Verdichtung von Fibonacci Marken aus unterschiedlichen Zeitebenen, die sodann klare Ausbruchs- und Unterstützungsmarken ergeben.

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