Stumpf ist Trumpf

 

 

Und es geht weiter. Das letzte Drittel des ersten Quartals ist angebrochen. In Amerika sehen die Märkte weiterhin hervorragend aus und auch in Europa verbessert sich die Lage.

Kritisch hingegen ist die Lage im EUR, der noch immer mit seiner Schwäche glänzt. Ob nun im Vergleich zu den Emerging Markets oder hin zu den Developed Markets. Obwohl der EUR/USD einen Umkehrstab ausgebildet hatte im Monats Chart und diesen auch bestätigt hatte, fiel der Markt wieder Richtung Süden. Im Gegenzug dazu konnte der USD Index wieder an Stärke gewinnen und sein Umkehrsignal negieren.

Doch zurück zum Anfang, die Märkte in Europa.

DAX Perf. Index:

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Solang das Tief (T) nicht unterschritten wird ist der Kapitän ein Bulle. Bedeutet nichts anderes, als dass der Markt wohl mittel- bis langfristig weiter ansteigen wird.

Eurostoxx 50 Price Index:

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Der SX5E konnte ein Kaufsignal generieren. Dieses ist solange aktiv, bis das letzte Tief unterschritten wird. Diese Lage Änderung spiegelt die Stärke der Bullen wieder. Da der Markt weiterhin in der, seit der Dot Com Blase geformten, Stauzone festsitzt, könnte hier ein enormes Up Potential bestehen, bei begrenzten Risiko.

CAC40:

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Das Bild hier beim CAC40 ähnelt sehr dem Bild des SX5E´s. Ein Kaufsignal steht im Raum und damit die Chance auf einen Ausbruch aus der Stauzone, die auch hier seit der Dot Com Blase existiert. Der Markt antizipiert wohl einen Sieg von Macron.

Das Bild in Europa hellt sich mit den Kaufsignalen auf. Kommen wir nun zu der Währungsseite.

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Wie oben schon erwähnt wurde der Umkehrstab (A) zwar aktiviert, doch der Markt schwenkte erneut zu der Unterstützungslinie (1) herab. Sollte der Markt unterhalb des Tiefs von Bar A fallen, besteht die Chance auf ein unterschreiten der Trendlinie 2. Diese Trendlinie entspringt den Tiefs von 1985 und 2000. Sie ist damit langfristiger Natur und deshalb wichtig. Eine Lawine könnte die Folge davon sein.

USD Index:

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Genau spiegelbildlich zum EUR/USD Pair zu sehen. Wenn das Hoch von Bar A überschritten wird, sollte es zu einer starken Reaktion kommen.

Abschließend kann man sagen: Solang es hier keine Lageänderung im Chart gibt, sollte man Stumpf die gegebenen Signale handeln ohne Zuviel über die möglichen zukünftigen Entwicklungen nachzudenken. Dabei kommt oft nur ein Bild heraus: Die Welt geht unter, die Märkte müssen fallen. Stimmt so aber nicht mit der Realität überein und führt zu schlechten Entscheidungen. Stumpf ist Trumpf.

ORBP
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