S&P 500 – Kurzfristig überdreht

SPX500 kurzfristig überdreht
SPX500 kurzfristig Chartanalyse
 

Liebe Leserinnen und Leser, der Nordkorea-Konflikt nervt. Es wird für mich immer ein Rätsel bleiben, warum so viele psychopathische Schwachköpfe es an die Spitze einer Regierung schaffen. Und dazu zeigt sich folgendes Bild: Der S&P 500 ist kurzfristig überdreht.

 

Blick auf den Chart des SPX500

Wir Börsianer müssen damit klar kommen, und die vielen unkalkulierbaren Börsenbewegungen irgendwie akzeptieren. Auch in Zeiten, wenn das Trading nicht so leicht ist, gibt die Technische Analyse Anhaltspunkte für zukünftige Kurswellen. Dies zeigte ich bspw. an dieser Stelle auf. Einen Hinweis bietet der untere Chart inklusive dem McClellan-Oszillator.

 

Beim McClellan-Oszillator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet dargestellt. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um seine Nulllinie pendelt.

 

 

S&P500 kurzfristig überdreht
spx500 kurzfristig überdreht

 

Der McClellan-Oszillator gibt seine Handelssignale (long oder short) beim Überschreiten der Nulllinie. Sehr frühzeitig zeigt er potenzielle Divergenzen zum Aktienindex. Jedes neue Hoch oder Tief im Kursverlauf sollte vom Indikator auch mit einem neuen Hoch bzw. Tief bestätigt werden.

 

Der McClellan-Oszillator deutet auf einen kurzfristig überdrehten Markt hin

Die mittlere Grafik des oberen Charts zeigt den McClellan-Oszillator mit Bollinger-Bändern. Die Bänder bieten einen Maßstab für die Volatilität. Sobald der McClellan-Oszillator das obere Bollinger-Band berührt, befindet sich der Markt in einer außergewöhnlichen Bewegung. In den meisten Fällen ist dann der Markt überdreht, und er benötigt eine „Pause“. Die Pause darf man jedoch nicht als starke Gegenbewegung verstehen. In den meisten Fällen gibt es zwei oder drei Tage lang tiefere Kurse, und dann hat sich der Markt wieder entspannt.

Warum ich keine starke Gegenbewegung erwarte, hängt mit dem unteren MACD-Indikator zusammen. Dieser zeigt nämlich eine druckvolle Aufwärtsbewegung an. Sie ist so kräftigt, dass eine weitere Aufwärtsbewegung später folgen müsste.

 

Fazit:

Es ist demnächst mit leicht schwächeren Kursen zu rechnen. Bei diesen sollte man keine Short-Position eingehen. Es ist vielmehr eine neue Chance Aktien günstig zu kaufen.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas von www.Trading-Ideen.de

Christian Lukas
Über Christian Lukas 33 Artikel
Christian Lukas beschäftigt sich seit 1998 mit der Börse. Als privater Trader handelt er in erster Linie den DAX- und den Bund-Future. Seine Spezialität ist das Volumen-Trading. Dabei wird der Kursverlauf mit dem Volumen in eine Beziehung gesetzt. Seine Webseite ist: www.trading-ideen.de

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