Sommer tut dem EUR/USD gut | Forex Chartanalyse mit Kursziel

Sommer tut dem EUR/USD gut | Forex Chartanalyse mit Kursziel
Sommer tut dem EUR/USD gut | Forex Chartanalyse mit Kursziel
 

Seit meinem letzten Statement zum Forex-Pair EUR/USD sind recht genau zwei Monate vergangen. Damit sind wir nicht nur in der Zielzone der Analyse angekommen, sondern irgendwie auch im Sommerloch. Wenig Volatilität und eine Art Abwarten der Marktteilnehmer dominieren das Geschehen. Diese Beobachtung deckt sich auch mit dem Aktienmarkt. Hier soll es jedoch um den Euro-Dollar gehen.

 

Sommer unterstützt den EUR/USD

In meiner letzten Veröffentlichung zum EUR/USD schrieb ich aus charttechnischer Sicht über den Bereich um 1,17 als Mittelwert für einen Halt der Bewegung. Er sollte eine entsprechende Gegenbewegung einleiten und ich wollte dort entsprechend aktiv werden. Denn:

 

Marktteilnehmer und Charts haben ein Gedächtnis und sollten somit, wie Sie vielleicht auch, aus dem großen Zeitrahmen heraus das Trading für die kleineren Bewegungen planen.

Basis für dieses Überlegungen am Forex-Markt war dieses Chartbild:

 

Rückblick auf Chartanalyse EUR/USD im Mai
Rückblick auf Chartanalyse EUR/USD im Mai

 

Seitdem wurde die breit angelegte (dies war ein Wochenchart!) nicht nur angelaufen, sondern bot erst einmal nötigen Halt. Trotz diverser Diskussionspunkte auf politischer Ebene, wie beispielsweise die Wahl in der Türkei oder weitere Bankenprobleme in Italien, stabilisierte sich dort der Euro-Dollar zusehends.

 

Marktbriefing – Italien, Türkei und Strafzölle | Euro und DAX

 

Im Chartbild des Wochenchart EUR/USD erkennt man dies nun sehr deutlich:

 

Auswertung der Prognose: Unterstützung EURUSD etabliert
Auswertung der Prognose: Unterstützung EURUSD etabliert

 

Noch genauer ist der Blick im Tageschart auf den Bereich ausrichtbar. Dazu komme ich nun in der kurzfristigen Chartanalyse.

 

Chartanalyse für den EUR/USD

Im Tageschart ist die 1,1550 ein mehrfacher und damit recht Boden gewesen – genau dreimal. Man muss dies somit als „offizielle Unterstützung“ im Chartbild berücksichtigen und diesen Bereich als Charttechniker entsprechend hoch gewichten. Dies veranschaulicht das Schaubild der letzten fünf Monate:

 

Übertrag der Unterstützung auf Tageschart EURUSD
Übertrag der Unterstützung auf Tageschart EURUSD

 

Geht man hier einen Schritt weiter, ist die Bewegung der letzten 6 Wochen noch einmal explizit als eine Range zu identifizieren. Auch dies ist gut sichtbar:

 

Identifikation der Range im EURUSD
Identifikation der Range im EURUSD

 

Erst ein Ausbruch unter den gezeigten Widerstand würde den Trend, der von April bis Juni sehr dominant abwärtsgerichtet das Chartbild prägte, neu aufnehmen. Denn es würde erneut Momentum entstehen und der EUR/USD könnte dabei schnell neue Jahrestiefs generieren.

 

Chancen für Euro-Bullen

Da sich die jüngsten Ereignisse nicht weiter negativ auf den Euro auswirkten, kann man sich hier vielleicht wieder auf stärkere Zeiten freuen. Sprich: Die Chancen für Euro-Bullen stehen nicht schlecht.

Was muss dazu im Chartbild geschehen?

Auf der Oberseite ist die 1,1820 bis 1,1840 der gezeigte Bereich, auf den nicht nur Range-Trader schauen müssen. Durchbricht der Markt jedoch diese Hochpunkte aus dem Juni und Juli, ist charttechnisch mit einem weiteren Anstieg zu kalkulieren. Daher muss auch dies im Chartbild vermerkt werden und ein Ziel aus diesem Kaufsignal  abgeleitet werden.

Käme der Ausbruch, ist für mich der Weg bis zur 1,20 wieder frei und das bullishe Ziel der Bewegung somit klar im Chart einzuzeichnen:

 

Gestricheltes Kursziel beim Verlassen der EURUSD-Trading-Range
Gestricheltes Kursziel beim Verlassen der EURUSD-Trading-Range

 

Ich möchte mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, doch ein Ausbruch aus der Range auf der Oberseite wird von mir aktuell favorisiert.

 

Sollten sich andere Umstände oder News ergeben, die dies negieren, melde ich mich gerne bei Ihnen au Trading-Treff. Bis dahin natürlich viel Erfolg!

Florian Forex

Florian Forex
Über Florian Forex 31 Artikel
Florian Forex tradet Währungen (Forex) und Indizes. Dazu nutzt er Futures und Ninja Trader als Plattform für seine Orders an der Börse. Florian Forex ist ein Pseudonym aber eine reale Person. Er ist auf dem Weg zum Vollzeit-Trader.

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