Geschichte des Social Trading Boom

Der Social Trading Boom begann bereits vor 6 Jahren. Damals führte ein griechischer Dienstleister weltweit verstreute Forex-Trader über eine Plattform zusammen. Dabei konnten deren Trades automatisiert in anderen Konten ausgeführt werden. Der Dienstleister hieß Zulutrade und entwickelte letztlich das, was man den Social Trading Boom bzw. das Social Trading Network nennt.
In 2007 folgte eToro aus Zypern und ist mit ca. 2,5 Millionen registrierten Benutzern der inzwischen weltweit größte Anbieter und Profiteur vom Social Trading Boom. Schlag auf Schlag ging es weiter: 2008 currensee (USA), 2009 ayondo (Deutschland), 2010 MyDigiTrade (British Virgin Islands), 2010 FXSTAT (Großbritannien), 2011 FX Junction (USA), 2012 wikifolio (Österreich), 2012 FX Copy (Australien), 2012 Tradeo (Israel), 2012 United Signals (Deutschland) und 2013 …?

Was genau passiert beim Social Trading Boom

Das Grundprinzip ist allen Plattformen im Social Trading Boom anhängig. Trader handeln öffentlich und Investoren können deren Trades entweder automatisiert oder manuell folgen und sich damit deren Erfolg oder Misserfolg in das eigene Depot holen.

Erhebliche Unterschiede gibt es jedoch im Social Trading Boom hinsichtlich der Trading-Plattform, der Vergütung, der Kosten und letztlich auch der Art, wie man mit der Bezeichnung „Social“ im Social Trading Boom umgeht. Handelt es sich um einen reinen „Signalverkauf“, vergräbt sich der Trader in der Anonymität. Kommuniziert der Trader jedoch und erläutert seine Trades, dann komt es zum Austausch zwischen ihm und seinen Investoren. Dies bieten nicht alle Plattformen im Social Trading Boom an.

Diese Social Trading Networks sind ganz klar für die breite Masse der Privatanleger und Hobbytrader gemacht. Dies offenbart sich vor allem in der Plattform des Marktführers eToro. Eine sehr einfache Bedienung, diverse Boni-Abstufungen und ein beispielhaftes Marketing zieht die Generation Facebook in die Welt von Forex und CFD Trading.

Ist man bei eToro an deren Plattform gebunden, so eröffnen sich Tradern bei anderen Anbietern interessante Möglichkeiten, ihren Erfolg zu vervielfältigen: Die Verknüpfung des eigenen Brokerkontos auf MT4- oder ACT-Basis mit den Plattformen von FX Junction, FXSTAT oder Zulutrade sind dafür nur einige Beispiele.

Andere Anbieter wie ayondo und MyDigiTrade unterstützen beide oben genannten Handelsplattformen auch, erfordern aber eine Kontoeröffnung über ihr System. Der Grund liegt auf der Hand: auch hier wird Geld verdient und an den Transaktionen bzw. dem Spread partizipiert.

Werden Sie Teil des Social Trading Boom

Ich kann hier sicherlich sehr viel zum Social Trading Boom schreiben, aber manche Erfahrungen muss ein Trader einfach selbst machen. Daher empfehle ich Ihnen einfach unverbindlich und kostenfrei einen der oben beschriebenen Anbieter zu testen und sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

In einem weiteren Artikel bringe ich Ihnen die Modelle der Vergütung und Finanzierung nahe und gehe der Frage auf den Grund, wie sich die Unternehmen am Social Trading Boom finanzieren.

Michael Tomaschek