Sehen wir im DAX-Future bald die Jahrestiefs? Chartanalyse KW27

DAX-Future in Trading Range gefangen
DAX-Future in Trading Range gefangen
 

In der vergangenen Handelswoche musste der DAX und damit auch der DAX-Future Federn lassen. Bei der Betrachtung des aktuellen Trends im Tagescharts dominiert somit weiter das Abwärts. Sehen wir im DAX-Future bald die Jahrestiefs? Was kann man aus dem Chartbild noch ableiten?

 

Chartanalyse DAX-Future für die KW27

In meiner Analyse sehen Sie den Tageschart des DAX-Futures als Basis. Er zeigt die Kursentwicklung seit Oktober 2017 bei einem letzten Kurs von 12.269 Punkten.

 

Tageschart DAX-Future mit Ausbruch im Bild
Tageschart DAX-Future mit Ausbruch im Bild

 

Trading-Range verlassen

Aus Sicht des Tagescharts ist der DAX-Future in der Kalenderwoche 25 aus der grau hinterlegten Trading-Range nach unten ausgebrochen und hat damit einen Abwärtstrend definiert.

 

DAX-Future notiert unter den Gleitenden Durchschnitten

Wie im Chart zu sehen ist, notiert der DAX-Future jetzt unter den von uns beobachteten Trendindikatoren, nämlich den drei Gleitenden Durchschnitten (20 Tage, 50 Tage, 200 Tage). Diese Entwicklung ist negativ zu werten und bestätigt die im Chart anhand der Price Action zu sehende Möglichkeit eines beginnenden Abwärtstrends.

Bei einzelnen Aktien ist dies seit geraumer Zeit festzustellen, wie beispielsweise bei der Deutschen Bank.

Deutsche Bank mit neuem Tief – 27.06.2018

 

Fazit der Chartanalyse zum DAX-Future

Das Chartbild des Dax-Future ist negativ einzuschätzen.

Vermutlich werden wir weiter fallende Kurse sehen, wobei zunächst weiteres Abwärtspotential bis zum Apriltief bei 11.793 Punkten vorliegen könnte.

Die Aussichten für den DAX-Future würden erst dann wieder auf positiv drehen, wenn das Junihoch bei 13.188 überschritten wird.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 175 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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