Nach Schwächephase schafft EUR/USD ein Reversal: Chartanalyse

EUR/USD bei 1,1500 an Unterstützung angelangt
EUR/USD bei 1,1500 an Unterstützung angelangt
 

In der Vorwoche berichteten wir noch über die Schwächephase des Währungspaares EUR/USD. Doch von dieser konnten wir uns nun erst einmal kurzfristig erholen. Dennoch bleibt der Trend des Wochencharts abwärts gerichtet. Welche Marken stehen hierbei im Fokus?

 

Chartanalyse des EUR/USD

Wir sehen in dieser Chartanalyse den Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar. Er zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015 an. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1437. Zum Wochenschluss konnte der EUR/USD nahe dem Wochenhoch schließen.

 

Wochenchart des EUR/USD mit Konsolidierung
Wochenchart des EUR/USD mit Konsolidierung

 

Aus Sicht des Wochencharts ist EUR/USD vor zwei Wochen aus einer Konsolidierung (im Chart grau hinterlegt) nach unten ausgebrochen und hat damit den Abwärtstrend seit dem Jahreshoch bei 1,2555 erneut bestätigt.

Die aktuelle Wochenkerze erreichte ein Wochentief bei der glatten Zahl 1,1300, wo sich auch das Novemberhoch des Jahres 2016 befindet, wie man im Chart sehen kann. Von da ausgehend hat es zum Wochenschluss eine kräftige Kurserholung gegeben und EUR/USD schließt nahe dem Wochenhoch (Reversal).

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Fazit der Chartanalyse

Das Chartbild des EUR/USD Tagescharts ist negativ einzuschätzen. Eine Fortsetzung des etablierten Abwärtstrends ist wahrscheinlich. Das nächste Kursziel könnte die 61,8 % Fibonacci-Korrektur bei 1,1186 sein (im Chart eingezeichnet) und dann die 78,6 % Fibonacci-Korrrektur bei 1,0814. Dort befindet sich auch noch ein großes offenes Gap (Kurslücke), die im Chart mit dem roten Rechteck gekennzeichnet ist.

Erst ein Kursanstieg über das aktuelle Junihoch bei 1,1851 würde das Chartbild deutlich verbessern und das negative Chartbild auf neutral drehen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 173 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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