Goldpreis zieht zum Jahresende an: Chartanalyse für 2019

Erster Gold-Trade in 2019

Goldpreis zieht zum Jahresende an
Goldpreis zieht zum Jahresende an
 

Gold-Investoren und Anleger im Edelmetall Gold hatten viele Monate keine Freude an ihrer Anlage. Der Goldpreis schwankte mehrheitlich um das gleiche Level und zeigte keine klare Tendenz. Damit könnte nun Schluss sein. Wie der Dezember zeigte, ist Gold wieder einen Blick wert und man sollte hier als Trader folgende Marken im Blick behalten.

 

Goldpreis startet zum Ausbruch

 

Bereits im November hatten Trader im Gold ihre Freude. Immerhin glänzte das Edelmetall mit hoher Volatilität und zeigte mehrfach um die 1.200 US-Dollar und bei 1.212 US-Dollar Trading-Chancen auf. Dazu gab es neben den wöchentlichen Chart-Updates von Karsten Kagels auch von mir einige Beiträge.

 

Gold gibt Novembergewinn ab: Chartanalyse Tageschart mit Kurslevel

 

Dominierend war im Chartbild jedoch immer wieder die obere Begrenzung um 1.260 US-Dollar. Während der Fokus gerade in den vergangenen Wochen auf dem Aktienmarkt lag, schaffte es der Goldpreis, diese Marke zu überwinden. Still und leise – wie die besinnliche Weihnachtszeit. Allein in den vergangenen Tagen betrug die Performance rund 1,4 Prozent und auf Sicht von einem Monat mehr als 4 Prozent.

Bleiben wir optisch dem Chartausschnitt aus der verlinkten Analyse und dem Startzeitpunkt Juli treu, so blicken wir im Tageschart nun auf eine deutliche Aufwärtsbewegung:

 

Aufwärtstrends im Goldpreis
Aufwärtstrends im Goldpreis

 

Den ehemaligen Widerstand um 1.260 US-Dollar kann man damit als „überrannt“ ansehen. Seine Tragweite nahm sicherlich auch im Zeitverlauf ab, war er doch vor allem im Oktober 2017 präsent und seit Ende Juni 2018 nicht mehr erreicht worden. Damit stellte diese Marke selbst im Zuge der Notenbankentscheidung FED und der historischen Entscheidung von Powell keine weitere Hürde dar und konnte überwunden werden:

 

Langfristiger Widerstand im Gold überrannt
Langfristiger Widerstand im Gold überrannt

 

Sicherlich gibt es noch weitere Argumente, wie die der Schweizer Nationalbank, um Gold zu kaufen. Doch wie setze ich dieses Wissen im Trading letztlich um?

Trading im Gold

 

Hauptaugenmerk ist bei mir die Statistik und das Chartbild. Auf eine statistische Möglichkeit, Gold im Dezember long zu traden, wurde hier bereits verwiesen:

 

Statistischer Vorteil im Trading: Dezember-Gold-Trade 2018

 

Dies ist sicherlich keine Garantie, doch ein Impuls für den eigenen Handel. Ich halte es etwas kurzfristiger und lege hierbei den Stundenchart als Grundlage meiner Entscheidung an. Dieser zeigt ebenfalls den Aufwärtstrend deutlich an:

 

Analyse für Gold-Trading: Stundenchart
Analyse für Gold-Trading: Stundenchart

 

Wir haben uns jedoch von dieser Linie schon ein ganzes Stück entfernt, so dass eine Konsolidierung sicherlich gesund wäre. Hierbei habe ich aus den vorangegangenen Chartbildern die 1.260 US-Dollar vor Auge und würde mit abfallender Dynamik auf der Oberseite auf dieses Kursziel hin spekulieren.

 

Einstieg für Gold-Trading
Einstieg für Gold-Trading

 

Damit wäre der Aufwärtstrend in keinster Weise gefährdet oder beendet. Es handelt sich um eine Trading-Chance im kurzfristigen Zeitrahmen entgegen dem Haupttrend mit Fokus auf das Ausbruchsniveau. Als Trigger setze ich mit die 1.274 US-Dollar für das Short-Signal. Neue Hochs würden diese Idee somit verschieben, jedoch nicht für gänzlich unattraktiv erscheinen lassen.

 

Wir werden vermutlich erst im Jahr 2019 darauf zurückgreifen. Bleiben Sie bis dahin gesund und starten Sie mit diesen und weiteren Ideen in das neue Börsenjahr.

Ihr Andreas Mueller (Bernecker1977)

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Bernecker1977
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Bernecker1977 ist der Trader, Referent und Coach Andreas Mueller. Er handelt seit rund 20 Jahren Indizes, Devisen und Rohstoffe an der Börse mit Futures, Derivaten und CFDs und ist nicht nur auf wallstreet-online bereits seit dem Jahr 2005 in den "Tages-Trading-Chancen" Ansprechpartner für alle börsenrelevanten Fragen.

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