Goldpreis wieder schwächer | Abwärtstrend bleibt bestehen

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Goldbarren
 

Der Goldpreis spielt mit der 1.200 Dollar-Marke im Chartbild. Dabei blieb der Trend des Wochencharts in der vergangenen Handelswoche abwärts bis seitwärts gerichtet. Wie kann man dies werten?

 

Chartanalyse vom Goldpreis

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) vom Goldpreis zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2013 bei einem letzten Kurs von $1201,8.

 

Gold-Future im Wochenchart
Gold-Future im Wochenchart

 

Daraus lassen sich folgende Ableitungen ablesen.

PS: Ich lade Sie herzlich ein meine Handelssignale mit zu traden.

 

Goldpreis im etablierten Abwärtstrend

 

Der Goldpreis bewegt sich ausgehend von dem Jahreshoch bei $1369,4 in einem mehrfach bestätigten Abwärtstrend. Grundsätzlich kann somit von einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung ausgegangen werden.

Vor vier Wochen fiel der Goldpreis durch die psychologisch wichtige $1200 Marke und erreichte ein neues Jahrestief bei 1167,1 wie man im Chart sehen kann. In den darauf folgenden zwei Wochen konnte sich der Goldpreis wieder etwas erholen und erreichte ein Korrekturhoch bei 1220,7.

 

Wochenkerze leicht negativ

 

Vor vier Wochen hatte sich ein sehr langer Kursbalken entwickelt, der die hohe Volatilität des Goldhandels widerspiegelte. Seitdem bewegt sich der Goldpreis innerhalb der Kursspanne dieser langen Kerze. In der vergangenen Woche wurde die vorangegangene Korrekturwoche unterschritten, aber der Goldpreis konnte noch über der $1200 Marke schließen.

Auffällig ist, dass der Goldpreis deutlich über dem Tief des Jahres 2013 bei 1179,4 notieren kann, was positiv zu werten ist.

 

Fazit der Chartanalyse

 

Der abgebildete Wochenchart zeigt einen intakten Abwärtstrend, der grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit für einen weiter fallenden Goldpreis unterstützt. Das nächste größere Kursziel dürfte das Tief des Jahres 2017 bei 1146,5 sein.

Kurzfristig ist eine Seitwärtsbewegung rund um die $1200 Marke wahrscheinlich.

Erst ein Kursanstieg über $1221 würde das negative Chartbild deutlich verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karsten Kagels

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 188 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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