Goldpreis testet 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt

 

Gold ist seit längerer Zeit wenig spannend für Trader. Doch nun könnte ein Ausbruch bevor stehen. Auch die Saisonalität spricht dafür, wie der Dezember-Gold-Trade beweist. Kommt es zum Ausbruch?

 

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Mitte 2015 bei einem letzten Kurs von $1.227,8.

 

Wochenkerze entwickelt sich als positive Aussenkerze

 

Gold-Future Wochenchart

 

Ausgehend von dem im August erreichten Jahrestief bei $1.167,1 liegt im Wochenchart ein definierter Aufwärtstrend vor, der durch steigende Tiefpunkt und steigende Hochpunkte charakterisiert ist. Grundsätzlich kann von weiter steigenden Kursen ausgegangen werden.

Im Wochenverlauf hat sich eine sogenannte Aussenkerze (Outside Bar) entwickelt, was bedeutet, das das Vorwochentief unterschritten und das Vorwochenhoch überschritten wurde. Im Verlauf der Woche hat es einen leichten Kursanstieg gegeben. Der Goldpreis bewegt sich weiter innerhalb des aufwärts gerichteten Trendkanals (im Chart grün eingezeichnet).

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Wichtige Widerstände bremsen bisher den Preisanstieg aus

 

In den vergangenen sechs Wochen konnte der mittelfristige Widerstandsbereich zwischen $1.25/1.245 nicht überschritten werden, wo sich das 38,2 % Fibonacci-Korrekturniveau befindet.

Auch der viel beachtete 200 Wochen Gleitende Durchschnitt (braune Linie im Chart) notiert aktuell bei $1.235,2 und stellt einen wichtigen Widerstand dar. Das aktuelle Wochenhoch befindet sich genau am 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt.

 

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

 

Aus Sicht des Wochenchart liegt weiterhin ein definierter Aufwärtstrend vor, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen steigenden Goldpreis bei ca. 60 % liegt. Das nächste Kursziel dürfte in diesem Fall das Oktoberhoch bei $1.246 sein.

Das neutrale bis verhalten positive Chartbild würde sich deutlich verbessern, wenn das Wochenhoch bei 1.234,9 überschritten wird. In diesem Fall bestünde weiteres Aufwärtspotential bis zum Oktoberhoch bei 1.246.

Es bleibt abzuwarten, ob der Goldpreis die Kraft entwickeln kann, die Widerstandszone bei $1.235/1.245 zu durchbrechen.

Erst ein relativ unwahrscheinlicher Kursrückgang unter das aktuelle Wochentief bei 1.210,5 würde das Chartbild auf negativ drehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karsten Kagels

PS: Hier gibt es die Möglichkeit meine Analyseergebnisse für eigene Handelsstrategien mit Gold und Silber zu nutzen:

Zu den Signalen auf meiner Homepage.

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 198 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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