Gold und Silber stehen im Chart auf sehr wackeligen Beinen

Rohstoff-Trading im Fokus

 

Der Verlauf der letzten Handelswoche hat tiefe Spuren im Chartbild von Gold und Silber hinterlassen. Darauf müssen wir in der Vermögensverwaltung und womöglich auch Sie im Trading reagieren. Ein paar Ideen dazu stellen wir hier entsprechend vor.


Kam die Schwäche unerwartet?


Die Brisanz des Abverkaufs wurde durch den Umstand, dass wir in Gold immer noch kein neues Hoch über $1526 ausbauen konnten, aus Sicht der Charttechnik noch einmal verschärft.

Entsprechend kann es sich bei der aktuellen Bewegung nur schwerlich um eine zweite Welle handeln. Entsprechend stehen die Bullen unter einem massiven Druck. Die übergeordnete Lage am Chart bietet keine Entspannung.

Wir können es nur weiterhin betonen, kommt jetzt kein massiver Befreiungsschlag, sieht es hier ganz übel aus. Seit Wochen haben wir immer wieder und wieder vor diesen drohenden Abverkäufen gewarnt, während viele Anleger es einfach nicht hören wollen.

Weil Sie selbst emotional involviert sind und seit Jahren falscher Propaganda erliegen, die besagt, dass die fundamentalen Gründe die Preise längst in stratosphärische Höhen hätte steigen lassen müssen.

Vor über einen Monat noch mitten im Anstieg und der Top Bildung haben wir uns klar positioniert und den Abgesang der Metalle angekündigt, während die Auguren des Marktes die 1700$ und 1800$ beim Gold schon fest eingeplant hatten und um die Ecke wähnten. Stellen Sie sich selbst die Frage, sind Sie im Plus mit Ihren Long Positionen diese sie in den letzten 4 Wochen gekauft haben?

Auf meine letzten Berichte, erhielt ich drastische teils empörte Reaktionen. Das war Tage vor den ersten Abverkäufen, denen nun bereits die nächste Abverkaufs-Welle gefolgt ist.


Mögliche Umkehr im Chartbild


Rettung kann noch im Rahmen der Welle alt. iv kommen. Doch so richtig abnehmen tun wir dies dem Markt nicht. Sobald hier eine klare Bestätigung erfolgt, werden wir der Long Seite final den Rücken kehren. Wir gewähren den Bullen hier weiterhin einen Kredit, müssen uns aber selbst kritisch hinterfragen, ob wir dabei nicht noch viel zu großzügig waren


Gold Chartbild mit Szenario Long
Gold Chartbild mit Szenario Long



Die Situation bei Silber


Silber kann sich ebenso wie Gold noch nicht so richtig entscheiden, wo die Reise hingehen soll. Eine impulsive Bewegung nach Norden bleibt erst einmal aus. Im unmittelbaren Bild sehen wir den Kurs damit bis in den $17.345 Bereich zurücksetzen. Dort erwarten wir das Ende der Welle ii in Orange, in der wir uns momentan befinden. Im Anschluss müssten die Bullen alles in die Waagschale werfen was Sie haben, um einen ernst zu nehmenden Impuls in Welle iii in Orange zu formieren. 

An diesem Punk ist dann kein Platz für schwäche, sollte der Kurs erst einmal gemütlich umherdümpeln und dann eine gemächliche Aufwärtsbewegung etablieren wirft dies trotz der richtigen Richtung kein gutes Licht auf den Markt. Welle ii in Orange darf sich keinesfalls unter die lebensnotwendige Unterstützung bei $16.94 bewegen. 

Fallen wir unter diese ist der Ofen aus und wir müssen von einer Abfahrt der Bären ausgehen, die uns schnell Kurse unterhalb der $16 bescheren kannWir warten aktuell eine Bestätigung unseres Primärmusters ab um dann in den Markt zu gehen. Sobald wir diese haben und damit mehr Sicherheit für den Einstieg werden wir per E-Mail eine Kurznachricht mit den genauen Koordinaten für die nächsten Trades im Gold als auch im Silber verschicken.


Silber im Chartbild mit Szenario
Silber im Chartbild mit Szenario



Wir informieren Sie gerne weiter


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Viel Erfolg wünscht Ihr Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 70 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.

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