Gold und Silber sind strukturell ein Desaster, doch der Chart…

Commodity-Chartanalyse

 

Ich bin froh darüber, die Gefahren gerade beim Silber die letzten zwei Wochen angesprochen zu haben, als die Gesamteuphorie wieder überzuschwappen drohte. Wir widmen uns beiden Edelmetallen heute aus charttechnischer Sicht.


Viele werden gedacht haben, „nervt der wieder mit den Risiken!“ Nun ich glaube aktuell geht bei manchen wieder das Muffensausen um. Ich denke Sie lesen diesen Bericht, weil Sie etwas auf meine Meinung halten, oder einfach nur um etwas zu lesen mit dem Sie überhaupt nicht übereinstimmen. Das zweite ist von der Sinnhaftigkeit fragwürdig und doch sind beide Ansichtsweisen völlig legitim. Vergessen Sie dabei nicht: Gold ist eine Währung!


Was passiert am Silbermarkt?


Strukturell ist Silber ein absolutes Desaster, es bleibt uns aber im Moment wenig anderes übrig, als den bullischen Bias aufrecht zu erhalten, da eine Verfehlung in dieser Aufwärtsbewegung, fatale Folgen in den kommenden Wochen und Monaten haben könnte. Sprich, wir wollen hier dabei sein, ohne jedoch die Risiken auszublenden. Die „wir schaffen das und alles wird gut“ Mantras bringen uns bei einer objektiven Einschätzung der Metalle keinen Deut weiter. Daher reiten wir auf dem Gaul, bis er final unter uns zusammenbricht. Dies ist aber erst unter $14.62 der Fall. Respektive alle Hoffnung stirbt unter $14.26. 


Silber-Chartanalyse


Silber Chartbild in der Analyse
Silber Chartbild in der Analyse

Anders sieht es beim Goldpreis aus


Im Gold haben wir grundsätzlich andere Voraussetzungen. Zwar zieht es dem gelben Metall im gestrigen Handel noch mal den Teppich unter den Füßen weg, aber die Bullen können einen schweren Sturz bislang verhindern. Klar ist aber auch, die Bullen sollten jetzt schleunigst wieder Gas geben. Sonst wird es hier noch schwierig, eine direkte Fortsetzung der Aufwärtsbewegung zu erreichen. Wir müssen uns dann darauf einstellen, am Ende doch noch die Welle alt. (iv) zu gehen. Seitens der Stopps sind wir weiterhin auf der sicheren Seite und werden hier auch nichts verändern. Wir belassen diese bei unter $1384 und $1356 und haben kein Verlustrisiko mehr.


Chartbild Gold


Gold Chartbild in der Analyse
Gold Chartbild in der Analyse

Wer denkt das es die Metalle nicht noch einmal richtig durchschütteln kann, verweigert sich der Realität und hat auch in 2011 und den Jahren danach den Marktschreiern geglaubt, die jede einzelne Woche aufs Neue die super, mega, Giganten Rallye angekündigt hatten. Sie alle erinnern sich daran, jede einzelne Woche aufs Neue konnten wir lesen der Turnaround, die große Wende, wartet um die Ecke auf uns und dann wird es wieder voll durchstarten! Wir schreiben Mitte 2019 und haben uns mühsam wieder knapp über die $1400 gekämpft. Silber sollte vom Verhältnis, auch das sagen wir seit Wochen, eigentlich bei $25 stehen. 

Da wir die Käufe im Gold am 14.05. bei $1292 und am 11.06. bei $1323 getätigt haben kann nur noch unser dritter Nachkauf auf Einstand ausgestoppt werden. Die beiden anderen Positionen werden schlimmstenfalls mit nettem Gewinn bei $1384 und bei $1356 die Biege machen. Aktuell bleiben wir beim bullischen Bild und harren der Dinge die kommen. Am Wochenende werden wir per Email die weitere Einschätzung veröffentlichen. 

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Ihr Philip Hopf

Philip Hopf
Über Philip Hopf 70 Artikel
Philip Hopf ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter der HKCM. Seit 2005 ist er aktiv an den Finanzmärkten als Trader und Investor aktiv. Er spezialisiert sich auf den Index und Rohstoff- sowie Aktienbereich. Dabei nutzt er die Elliott Wave Analysemethodik um Zielbereiche und Trendwendepunkte in den jeweiligen Märkten zu berechnen.

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