Fester Verlauf im EUR/USD aber weiter in Konsolidierung zum Jahresstart

Chartanalyse vom Euro-Dollar für KW52

EUR/USD weiter in Konsolidierung zum Jahresstart
EUR/USD weiter in Konsolidierung zum Jahresstart
 

Leicht fester hat sich das Währungspaar EUR/USD in der letzten vollen Handelswoche des Jahres präsentiert. Wir schauen hier auf die Situation im Chartbild und geben erste Ableitungen zum Trading am Forex-Markt für 2019.

 

Wochenchart EUR/USD in der Chartanalyse

 

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro-Dollar (Kürzel am Forex: EUR/USD) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015 an. Jeder Kursstab stellt dabei die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1440 am Freitagabend:

 

Wochenchart EUR/USD mit Gleitenden Durchschnitten zum Jahreswechsel
Wochenchart EUR/USD mit Gleitenden Durchschnitten zum Jahreswechsel

 

Daraus leite ich folgende Aussagen ab.

 

EUR/USD in Konsolidierung

 

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in der vergangenen Woche die trendlose Seitwärtsbewegung fortgesetzt, die im Chart als grau hinterlegter Kasten gekennzeichnet ist und nun schon 10 Wochen alt ist.

EUR/USD notiert weiterhin im Bereich des 200 Wochen Gleitenden Durchschnitts, der aktuell bei 1,1311 verläuft (braune Linie im Chart). Dieser vielbeachtete technische Indikator hat sich in den letzten Wochen als relevante Unterstützung bewiesen. Es bleibt abzuwarten, ob sich EUR/USD über dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt halten kann.

 

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Im Wochenverlauf wurde auch der noch fallende 20 Wochen Gleitende Durchschnitt (blaue Linie) bei 1,1473 getestet, konnte aber nicht überschritten werden.

 

Fazit der EUR/USD Chartanalyse

 

Der EUR/USD Wochenchart ist neutral einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung der Trading Range zwischen 1,12 und 1,15.

Das Chartbild würde sich jedoch dann deutlich verbessern, wenn das Novemberhoch bei 1,1500 und dann die Kursmarke von 1,1615 (Hoch des Jahres 2015) überschritten wird.

Das neutrale Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Novembertief bei 1,1215 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 1,1000 und tiefer entwickeln.

Mit freundlichen Grüßen zum Jahreswechsel
Ihr Karsten Kagels

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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 213 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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