Evotec – droht hier Schlimmeres?

Droht Evotec Schlimmeres
Droht Evotec Schlimmeres
 

Irgendwann trifft es auch die beste Aktie. In der letzten Handelswoche war nun Evotec an der Reihe. Droht Evotec Schlimmeres?

Nach einer monatelangen Rally ab Februar 2016 im Zuge derer der Kurs Bitcoin-artig um fast 700 % zulegen konnte, jetzt nun der harte Kursdämpfer. Mit 12,31 Prozent zeigen die Anteile den zweithöchsten Wochenverlust seit über drei Jahren. Das will schon etwas heißen. Besonders nach eigentlich ganz guten Zahlen für das 3. Quartal 2017. Doch den hohen Erwartungen wurde das Unternehmen nicht gerecht und die Aktie wurde abgestraft.

Evotec – mehr als eine normale Korrektur?

Seit den Jahreshochs Anfang Oktober mit über 22 EUR ging es jetzt schon locker 30 % runter. Man muss schon sehr lange in der Kurshistorie zurückgehen, um einen ähnlich starken Kursrückgang finden zu können. Schon das allein, deutet meiner Einschätzung nach darauf hin, dass wir jetzt mehr als nur eine „normale Korrektur“ im Aufwärtstrend sehen.

Droht Evotec Schlimmeres
Chartbild Evotec seit 2000

Im langfristigen Wochen-Chart wird es noch deutlicher: Nach Elliott Wave sehen wir seit Anfang 2009, damals hatte Evotec noch Pennystock-Status, zwei fast gleich lange 5-teilige Aufwärtsimpulse, die durch ein fünf Jahre andauerndes Dreieck getrennt sind. Eine derartige Konstellation spricht meiner Einschätzung nach für einen größeren Rückschlag und nicht nur für eine kleine Korrektur im Aufwärtstrend.

 

Zum Chartbild: Quelle ist Tradesignal Online. Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

 

Droht Evotec Schlimmeres?

Wie skizziert, droht Evotec ein verhältnismäßig großer Ausverkauf hinein in die langfristige grüne Unterstützungszone, die zwischen ca. 7,23 und 4,88 EUR verläuft. Harter Tobak, ohne Frage. Aber bedenken Sie, woher Evotec kommt! 700 % in nicht einmal zwei Jahren und fast 4.000 % seit dem Ende der Finanzkrise sind kein Pappenstiel und schreien regelrecht nach einer größeren Gegenbewegung und Marktbereinigung. Besonders nach dem Nordex-Debakel sollte jedem gutgläubigen Anleger klar sein, dass es auch mit tollen Zahlen und positiven Analysteneinschätzungen ganz anders kommen kann.

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Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

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Robert Schröder
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Robert Schröder analysiert die Finanzmärkte mittels Elliott Waves Theorie und bietet konkrete Trading-Ideen zu Aktienindizes, Währungspaaren und Edelmetallen auf seiner Kapitalmarkt-Analyseseite Elliott-Waves.com an. Dort stellt er ebenso sein umfangreiches Wissen zur Verfügung um dem Markt einen Schritt voraus zu sein.

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