EUR/USD und Gold Trades vor EZB Zinsentscheid 06.03.2018

EURUSD-und-Gold-Trades-vor-EZB-Zinsentscheid-20180306
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EUR/USD und Gold Trades vor EZB Zinsentscheid: Fundamental wird es erst Mitte der laufenden Handelswoche spannend, doch glücklicherweise ist das dem untergeordneten charttechnischen Kursverlauf völlig egal. Bereits Ende vergangener Woche gab es die ersten attraktiven Chancen im Goldpreis, die sich heute im EUR/USD fortsetzen könnten.

EUR/USD und Gold Trades vor EZB Zinsentscheid

Ich spare mir an dieser Stelle eine umfassende Einschätzung der übergeordneten Situation im EUR/USD, da ich das bereits zur Genüge in den jüngsten Analysen abgearbeitet habe. Aktuell interessiert mich vor allem die vermeintliche, recht große Range im Tageschart.

EURUSD und Gold Trades vor EZB Zinsentscheid
EURUSD Tageschart 20180306

Zwischen ca. 1.25200 und 1.22200 spielt sich aktuell alles ab. Eine konkrete Aussage, ob es nun zu einem bullishen oder bearishen Ausbruch kommt, ist zu diesem Zeitpunkt kaum möglich. Im Rahmen einer Trendfolgestrategie wurde in der Nähe der Unterseite der Range dennoch ein Long-Setup aktiviert. Das Ziel ist natürlich der bullishe Ausbruch und die nächsten markanten Kursniveaus bei rund 1.26000, was dem 61.8er Fibonacci Retracement der riesigen Talfahrt im Monatschart entsprechen sollte. Danach schauen wir weiter.

EUR/USD Analyse: Etappenweise vorarbeiten

Die aktuelle EUR/USD Prognose im H4-Chart zeigt eine kleine Rallye auf, die sich seit Donnerstag vergangener Woche ausgebildet hat und laut meiner Definition gleichzeitig eine kleine Range darstellt. Der bisherige Hochpunkt bei rund 1.23215 konnte bereits überwunden werden. Was mir gefallen würde, wäre ein weiterer nachhaltiger Ausbruch, doch dieses Mal auf diagonaler Basis.

EURUSD H4 20180306
EURUSD H4 20180306

Die Kombination aus horizontalem und diagonalem Ausbruch bzw. dem entsprechenden Retest, schafft mehr Sicherheit. Ich strebe in diesem Zusammenhang zunächst die Oberseite der Tagesbasierten Range bei ca. 1.25040 an. In meinem Follower Service werden wir das natürlich weiterverfolgen. Weitere Informationen finden sich hier:

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Goldpreis Analyse: Dieselbe Range, ähnliche Chancen

Der Kursverlauf im Gold unterscheidet sich momentan kaum vom EUR/USD, was vorwiegend an der aktuell dominanten korrelierenden Rolle des US-Dollar liegt. Festzustellen ist, dass der Goldpreis ebenfalls in einer recht üppigen Range verharrt und unsere jüngsten Long-Setups Break Even oder mit kleinem Gewinn ausgestoppt hatte. Das ist bedauerlich, aber kein Beinbruch.

Gold Tageschart 20180306
Gold Tageschart 20180306

 

Nimmt die Korrektur wieder Fahrt auf bzw. bricht der Kurs durch die untere Range-Begrenzung bei ca. 1315 USD, gehe ich von zügigen Kursverlusten in Richtung 1260 und 1240.60 USD, was sich mit meinen jüngsten Einschätzungen zum Goldpreis deckt. Natürlich strebe ich eine Short-Positionierung zu deutlich höheren Kursniveaus an. Bspw. in der Widerstandszone zwischen ca. 1346/1350 USD an. Ggf. schafft es der Kurs auch vorher die 1366 USD zu erreichen. Hierzu verweise ich auf meine letzten Analysen.

 

Gold H4 20180306
Gold H4 20180306

Der vermeintliche bearishe Fehlausbruch unter ca. 1316 USD, ermöglichte eine Long-Positionierung laut einer Volumenbasierten Handelsstrategie von mir auf einem recht niedrigen Kursniveau. Ähnlich den USD-Währungspaaren hat sich auch im H4-Chart des Goldpreises eine mögliche kleine Range gebildet. An der Oberseite bei rund 1326/1327 USD begrenzt. Kommt es zu einem bullishen Ausbruch, möchte ich der Bewegung bis zunächst 1350/1351 USD folgen. Jener Kursbereich, der mich im Tageschart bzgl. der Short-Thematik interessiert hat. Aktuell gilt jede Korrektur, die oberhalb von rund 1307.50 USD verbleibt, in meinen Augen als potenzielle Long-Chance.

Peter Seidel

 

(Bildquelle Titelbild: Volker Rauch/Shotshop.com)

Peter Seidel
Über Peter Seidel 125 Artikel
Peter Seidel ist hauptberuflicher Trader, Trader Coach und Betreiber der Analyseplattform www.tr8ersmind.de. Interessierten Followern sollen völlig objektive und leicht nachzuvollziehende Einschätzungen der Finanzmärkte bereitgestellt werden. Ohne viel Schnickschnack. Seine Analysen zeichnen sich durch die Prämisse aus: Weniger ist mehr.

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