EURUSD und Fed-Chefin Yellen: Wichtige Korrektursignale? 26.09.2017

EURUSD und Fed-Chefin Yellen Analyse 20170926
EURUSD und Fed-Chefin Yellen Analyse 20170926
 

EURUSD und Fed-Chefin Yellen: Wie gewünscht korrigiert der Kurs des EUR USD aktuell ein wenig und insbesondere vor der heutigen Ansprache von Fed Chefin Janet Yellen steht die Frage im Raum:

Müssen wir mit einer nachhaltigen Talfahrt rechnen oder wird die Rallye zügig weitergeführt?

Grundsätzlich haben wir die aktuellen Kursbewegungen bereits seit einiger Zeit besprochen und so erwartet, weshalb wir nun auf einige wichtige Signale warten sollten.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen: Spontan short?

Der stark untergeordnete H4-Chart offenbart eine bearishe Überreizung am Lower Bollinger Band in Verbindung mit einem weichen Unterstützungsbereich bei ca. 1.18200. An solche einem Punkt frisch zu shorten kann gut gehen, gilt in meinen Augen jedoch als ziemlich fahrlässig und nicht ausreichend begründet.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen H4 Chart 20170926
EURUSD und Fed-Chefin Yellen H4 Chart 20170926

Auch wenn der Kurs in den kommenden Tagen keine überragende Stärke zeigt, würde ich dennoch wenigstens eine kleine Erholung und einen sinnvollen Retest abwarten, um als Bär aktiv zu werden. Aktionismus beim Trading führt selten zum Erfolg.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen: Erwartete Korrektur

Bereits Mitte des Monats hatte ich vor solch einer Korrektur gewarnt. Mangels frischer fundamentaler Impulse und dem Arbeiten wichtiger Barrieren, ist das keine Überraschung. Da sich wieder einmal der Daily 34er EMA unter den nächstgelegenen Unterstützungen befand, ging ich von einem bearishen Fehlausbruch aus und dieser Meinung bin ich aktuell immer noch.

Sollte die erste, zweite, dritte oder fünfte Tageskerze gleich nach dem Ausbruch wieder oberhalb der Unterstützungen bei rund 1.18570 sowie 1.18875 schließen und im Anschluss ein erfolgreicher Test von oben erfolgen, gehe ich von einer zügigen Wiederaufnahme der Rallye aus.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen Tageschart 20170926
EURUSD und Fed-Chefin Yellen Tageschart 20170926

Das ist kein Hexenwerk, sondern reine Logik. Schließlich wirken sich unsere Positionierungen nur zu einem sehr kleinen Teil auf den Kursverlauf aus. Wenn die Big Player die Rallye nicht weiter halten wöllten und ihre Stops nachgezogen hätten, wäre der Kurs nach den jüngsten bearishen Ausbrüchen viel massiver gefallen. Da dies nicht passiert ist, scheinen die wirklich entscheidenden Stützen der Rallye viel weiter entfernt zu liegen.

Demnach gilt alles was hier aktuell passiert, lediglich als eine Konsolidierung.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen: Vermeintlich wichtige Stütze intakt

Solang wir keinen nachhaltigen Durchbruch unterhalb 1.17250 sehen, gilt die Rallye in meinen Augen als völlig intakt und gesund.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen Kursziele 20170926
EURUSD und Fed-Chefin Yellen Kursziele 20170926

Deshalb bleibt auch das ermittelte mutmaßliche Kursziel bei rund 1.23800 intakt.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen: Wichtiger Retest im Monatschart?

Natürlich könnte man einen Retest des vermeintlich wichtigen ehemaligen Widerstandes bei rund 1.14450 erwarten. Doch dann wartet man vielleicht vergebens, denn dafür liefert uns der derzeitige Kursverlauf anscheinend keine Signale.

Viel interessanter erscheinen der überwundene weiche Widerstand bei rund 1.17900 sowie das Ausbruchsniveau der Broadening Bottom Formation bei ca. 1.17950.

EURUSD und Fed-Chefin Yellen Monatschart 20170926
EURUSD und Fed-Chefin Yellen Monatschart 20170926

Es macht Sinn, dass der Kurs diese Levels testet, was die momentane Korrektur begründet.

Zusammengefasst kann man wohl sagen, dass wir es aktuell weder mit Fisch noch mit Fleisch zu tun haben und das Abwarten der Konsolidierung einen entscheidenden Vorteil liefern könnte.

Peter Seidel

(Bildquelle Titelbild: Wilhelmine Wulff_pixelio.de)

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Peter Seidel
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Peter Seidel ist hauptberuflicher Trader, Trader Coach und Betreiber der Analyseplattform www.tr8ersmind.de. Interessierten Followern sollen völlig objektive und leicht nachzuvollziehende Einschätzungen der Finanzmärkte bereitgestellt werden. Ohne viel Schnickschnack. Seine Analysen zeichnen sich durch die Prämisse aus: Weniger ist mehr.

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