Euro Setup in der Praxis – DowHow und Fibonacci

 

In meiner letzten Analyse zum Euro vom 29. Januar 2018 wies ich darauf hin, dass sich der Euro wohl für die Fortsetzung des Aufwärtstrends entschieden hat. In derselben Analyse wurde auch die letzte Korrekturzone zwischen € 1,2323 und € 1,2165 besprochen. Diese Zone sollte dann im weiteren Verlauf tatsächlich nochmal wichtig werden. Sie sehen dies in meinem Euro Setup in der Praxis nach DowHow. Dazu nun ausführlicher, verbunden mit einem Ausblick zum EUR/USD bei dem es nach Höhenluft ausschaut.

 

EURUSD Chartbild orientiert sich an der Oberseite

 

Nach der eingangs geschilderten kurzen Verschnaufpause zog der Euro wieder an, konnte jedoch das letzte Hoch bei 1,2537 nicht mehr erreichen. Höhere Preise wurden dort nicht mehr angenommen und institutionelle Anleger schickten den Euro im Anschluss in eine Korrektur.

Wer nun die letzte Analyse gelesen hat, war darüber informiert, dass ich den Trend zwar für relativ reif halte, eine Trendfortsetzung jedoch immer wahrscheinlicher ist, als ein Trendbruch. Für einen Trendbruch hätte die grüne Korrekturzone nach unten hin deutlich verlassen werden müssen und zwar mit einem Schlusskurs deutlich unter der Marke von € 1,2165. Wie im Chart jedoch schön zu erkennen, wurde die Korrektur exakt in dieser Korrekturzone am 86%er Fibo-Level aufgehalten und größere Adressen griffen hier wieder zu.

Nun ist allseits bekannt, dass die großen Adressen im Markt weder mit Trendlinien, noch Indikatoren oder ähnlichem arbeiten, sondern sich nur nach relevanten Preisniveaus richten. Unterm Strich bleibt für uns private Händler jedoch eine Tatsache stehen: der Trend, bestehend aus Bewegung und Korrektur. Der Euro macht hier keine Ausnahme und wie wir bis zum heutigen Tag feststellen, konnte sich der Trend – trotz einer gewissen Marktreife – wieder fortsetzen.

Doch halt, hat er sich wirklich fortgesetzt? Nein, denn es gab noch keinen Schlusskurs oberhalb des letzten Hochpunktes (Punkt zwei) bei € 1,2537. Ganz im Gegenteil, heute wurde der Preis dort oben erneut sehr deutlich abgewiesen. Ob dies nun mit dem nahenden Wochenende oder dem starken Anstieg der letzten 5 Tage zusammenhängt, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Ich habe mir angewöhnt mich nach Wahrscheinlichkeiten zu richten. Solange es also keinen deutlichen Schlusskurs oberhalb des letzten Hochpunktes gibt, ist auch nicht mit einer Trendfortsetzung zu rechnen. Wie oben bereits erwähnt, gilt das Gleiche auf der Unterseite bezüglich eines Trendbruchs.

Schauen wir uns das Chartbild zum aktuellen Euro Setup in der Praxis einmal genauer an.

 

Chartanalyse nach DowHow: Mein Euro Setup in der Praxis

 

Zu sehen ist hier mein Euro Setup in der Praxis im Schaubild des Tageschart EUR/USD:

 

EURUSD Tageschart beim Euro Setup in der Praxis
EURUSD Tageschart mit DowHow

 

Die gelben Ellipsen im Chart verdeutlichen die Vorgehensweise meines DowHowFibo Ansatzes. Wir haben bis zur grünen Fibo-Marke korrigiert, somit liegt das Ziel auch auf der grünen Linie auf der Oberseite – Fibonacci, die natürlichste Zahlenreihe dieses Erdtrabanten. Warum ich den Trade nicht gemacht habe? Weil mir der Trend bereits zu reif ist und ich nur bis maximal zum vierten Trendarm mein Geld in den Markt gebe. Was natürlich nicht heißen soll, dass der Trend nicht noch viel reifer werden kann, wie man bekanntlich die letzten zwei Jahre im amerikanischen Aktienmarkt feststellen konnte.

 

Fazit der DowHow-Analyse

 

Was ist nun vom Euro zu erwarten? Da sich fundamental keine Änderungen in den nächsten Wochen ergeben, halte ich eine Trendfortsetzung trotz der Reife des Trends durchaus für wahrscheinlich. Doch die nächste Korrektur wird auch dann wieder kommen. Dazu berichte ich im Rahmen von meinem Euro Setup in der Praxis gerne weiterhin auf Trading-Treff. Denn an dieser Stelle sind die Märkte oftmals gleich und dennoch spannend!

Noch ein kleiner Hinweise von mir: Wenn Sie wöchentlich informiert bleiben wollen, wie ich die Märkte aus Sicht meines DowHow-Ansatzes einschätze, abonnieren Sie einfach meinen Newsletter auf meiner Homepage.

Herzliche Grüße und ein angenehmes Wochenende

Markus Gabel

Markus Gabel
Über Markus Gabel 19 Artikel
Markus Gabel ist seit dem Jahr 2000 im Finanzbereich tätig, arbeitet als Devisenhändler in der Vermögensverwalter bei BORN STAHLBERG & Partner und verantwortet einen eigenen Ausbildungs- und Trading-Service namens DowHow Trading. Markus Gabel ist gefragter Redner und Interviewpartner, inzwischen auch im internationalen Business, sowie Ausbilder und Coach.

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