Euro-Dollar konsolidiert weiter: Chartanalyse für die KW50

Forex-Charüberblick im Pair EUR/USD

Euro-Dollar Chartanalyse
Euro-Dollar Chartanalyse
 

In der aktuellen Schwächephase der Aktienmärkte konnte der Euro-Dollar profitieren. Rund 0,5 Prozent Wochenplus standen hier auf dem Kurszettel. Wie interpretiert man das Chartbild als Trader für die neue Handelswoche?

 

EUR/USD Chartanalyse

 

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares EUR/USD zeigt Ihnen für die Chartanalye die Kursbewegung seit Januar 2015 an. Dabei stellt jeder Kursstab die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1380 am Freitagabend:

 

Euro-Dollar Chartanalyse für die KW50
Euro-Dollar Chartanalyse für die KW50

 

Daraus resultieren folgende Ableiten für den Handel.

 

Festerer Wochenverlauf im EUR/USD

 

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar hat in der vergangenen Woche am Forex die Marke von 1,1400 nicht überschreiten können und fiel wieder in Richtung des 200 Wochen Gleitenden Durchschnitts zurück, der aktuell bei 1,1311 notiert (braune Linie im Chart). Dieser vielbeachtete technische Indikator hat sich in den letzten Wochen als relevante Unterstützung bewiesen. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob sich EUR/USD über dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt halten kann.

Die europäische Einheitswährung notiert weiterhin in der großen Trading Range bzw. Konsolidierung, die im Chart grau hinterlegt ist.

 

Wochenkerze endet als positive Wechselkerze

 

Im Wochenverlauf bildete EUR/USD eine positive Wechselkerze aus, womit die Trendlosigkeit der letzten Wochen unterstrichen wird. Negativ zu werten ist, dass EUR/USD noch unter dem fallenden 20-Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue Linie im Chart) notiert..

 

Fazit der Chartanalyse

 

Der EUR/USD Wochenchart ist neutral einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung der Trading Range zwischen 1,13 und 1,18. Das Chartbild würde sich jedoch dann deutlich verbessern, wenn das Novemberhoch bei 1,1500 und dann die Kursmarke von 1,1615 (Hoch des Jahres 2015) überschritten wird.

Das neutrale Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Novembertief bei 1,1215 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 entwickeln.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

PS: Alleine vor sich hin traden macht keinen Spaß und wird mit der Zeit anstrengend, weil man alle Analysen selbst machen muss. Wenn Du jemand suchst, der Dir diese Aufgabe verlässlich abnimmt, ist mein Signalservice das Richtige für Dich:

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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 205 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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