EUR/USD testet das Jahrestief bei 1,1300

Chartanalyse

Kräftemessen zwischen Euro und Dollar
Wer ist stärker? Euro oder US-Dollar?
 

Der Euro hat sich erneut an der Marke von 1,1300 festgebissen und konnte diese bisher verteidigen. Allerdings scheint die Schwäche der Gemeinschaftswährung noch nicht vorbei zu sein. Wie geht es weiter? Bricht die Unterstützung oder kann sich das Währungspaar erholen?

 

Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem letzten Kurs von 1,1386. Im Wochenverlauf zeigte sich EUR/USD wenig verändert und schloss im Bereich des Wocheneröffnungskurses.

 

Euro-Wochenchart vom 04.11.2018
Euro-Wochenchart

 

EUR/USD findet Unterstützung im Bereich von 1,1300

 

Das Devisenpaar Euro/US-Dollar bewegt sich in der im Chart grau hinterlegten Trading Range seitwärts. In der vergangenen Woche wurde das Tief dieser Konsolidierung erreicht. Das bisherige Jahrestief aus dem August bei 1,1300 wurde in der vergangenen Woche getestet und hat bislang gehalten. Die Kursmarke von 1,1300 stellt sich weiterhin als wichtige Unterstützung dar.

 

Wochenkerze entwickelt sich Doji

 

Im Wochenverlauf wurde das Vorwochentief kurz unterschritten und die Kursmarke von 1,1300 getestet. Es folgte aber kein weiterer Verkaufsdruck, so dass EUR/USD zum Wochenschluss wieder bis in den Bereich der Wocheneröffnung be 1,1390 steigen konnte. Es entwickelte sich eine sogenannte „Doji“-Kerze. Der Wochenschlusskurs befindet sich fast auf dem Niveau des Vorwochenschlusskurs, womit das trendlose Verhalten von EUR/USD weiter unterstrichen wird.

 

Fazit unserer Euro Chartanalyse

 

Das Chartbild des EUR/USD Wochencharts ist neutral einzuschätzen. Die größte Wahrscheinlichkeit hat eine Fortsetzung der Trading Range zwischen 1,13 und 1,18. Das Chartbild würde sich deutlich verbessern, wenn das Wochenhoch bei 1,1455 überschritten wird.

Das neutrale Chartbild würde jedoch auf negativ drehen, wenn das Augusttief bei 1,1300 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 1,1000 Euro zum USD entwickeln.

 

Eurobust – Trading-Strategie für den Euro von André Stagge

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

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Karsten Kagels
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Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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