Dem Dreieck sei Dank – Ausblick für den 12. April 2017

 

Der Dax beendete seinen Handel am Dienstag bei 12.139 und somit 61 Punkte unter dem Schlusskurs 12.200 vom Montag. Das Tief lag bei 12.049, das Hoch wurde bei 12.221 eingebucht. Das Dreieck im DAX hat Bestand.

Dreieck im DAX

Ich schrieb gestern:

Dax torkelt unentschlossen in einem symmetrischen Dreieck, hier im Minutenchart M10 dargestellt. Die Ziele des Dreiecks decken sich mit mindestens 2 weiteren Chartfiguren, die wir seit Tagen in unseren Charts haben. Die Frage ist nur, ob die MOB 12.009 angelaufen oder das Allzeithoch 12.391 erneut getestet wird.
Dreiecke sind Nervtöter, das weiß jeder, der diese Gebilde schon länger verfolgt. Die Kurse laufen Zickzack und symmetrische Dreiecke produzieren gerne Fehlausbrüche. Trotzdem sollte man am Ball bleiben, denn wenn erst einmal die „richtige“ Ausbruchsrichtung gefunden ist, wird Strecke gemacht.

Stundenchart H1:

So kam es dann auch. Pünktlich um 9.00 Uhr produzierte Dax einen Fehlausbruch auf der Unterseite, kroch aber recht schnell wieder an die OK des Dreiecks zurück und hangelte sich dort bis 15.00 Uhr entlang. Ab 16.00 Uhr kam es dann bei 12.194 zum Ausbruch aus dem Dreieck. Der Boden wurde etwas früher als geplant (12.009) bei 12.049 gemacht, trotzdem gab es runde 150 Punkte abwärts.

DAX zeigt Dreiecks-Ausbruch
DAX zeigt Dreiecks-Ausbruch

Danach setzte ein kräftiger Bounce ein, der den Dax wieder aus der Gefahrenzone hievte. Dieser Bounce hatte seinen Ursprung an einer bestimmten Marke, an die weiter unten im H3 erinnert wird. Mit Schlusskurs 12.139 verpasste Dax jedoch das Überwinden der wichtigen 12.148 Zonen UK. Die hatte zuvor 2x, wie im Chart zu sehen, einen Boden gebildet. Ob Dax am Mittwoch wieder über diese Zone klettern/ gappen kann, bleibt abzuwarten und ist nicht zuletzt von den US Märkten abhängig. Die zeigten sich im Bounce ebenso leichtfüßig, so dass wir auf dem Rückweg mit einem Long im Dow noch 52 und 75 Punkte mit 2 Teilschließungen mitnehmen konnten.

Dax hat im Übrigen am Dienstag die erhoffte Konfrontation mit der Bulle/ Bär MOB Marke 12.009 vermieden oder verschoben.

Stundenchart M15:

Wenn wir uns im M15 die letzte Tief/ Hoch Strecke 11.915 nach 12.376 anschauen, sehen wir, dass Dax weiterhin unter seinem grünen Leitstrahl (seit September 2016 im Chart) handelt und auch deutlich unter seiner MOB 12.235 aus dem H1 Chart notiert.

Das Tief am Dienstag führte Dax unter die FFZ (Fibo Farbzone) und die Erholung kam nicht über das 50% Retracement. Somit können wir hier festhalten:

Oberhalb des 38.2%RT 12.200 ist Dax wieder milde bullisch.
Unterhalb des 61.8%RT 12.091 werden 12.024, 12.009 MOB und das Tief 11.915 wieder Ziele.

Dreieck im DAX Stundenchart
DAX Stundenchart

H3 Broadening Top Chart:

Wer diesen Ausblick schon etwas länger ließt, wird sich erinnern, dass ich im H3 unterhalb der MOB 12.235 nur die Mittellinie des Broadening Top bei 12.042 als Ziel sah. Diese Mittellinie hat Bedeutung, denn unterhalb stünde nur noch die Bulle/Bär Marke 12.009 als Rettungsanker parat, bevor das BT sich bärisch entwickeln und damit Ziele bei 11.850 und 11.706 realistisch würden.

Ein Bounce an der 12.042 war deshalb zu erwarten. Die 7 Fehlpunkte zum Xetra Tief 12.049 darf man tolerieren. Außerdem wird es sich erst klären, ob damit das Broadening Top wieder bullisch zu sehen ist… denn an der 12.235 sind wir noch nicht. Und wenn auf der Oberseite nichts geht, sucht sich der Markt eine Alternative.

12.042 gehört jedenfalls in die Charts!
MOB Marken für den Mittwoch sind 12.235 und 12.042. Dazwischen darf Dax frei oszillieren.
Die 12.104 aus dem H1 Chart würde ich dabei als Orientierungshilfe nutzen.

DAX Chart mit Broadening Top
DAX Chart mit Broadening Top

 

Die letzte Analyse findet Ihr hier.

Marius Schweitz
Über Marius Schweitz 287 Artikel
Marius Schweitz ist seit 2001 aktiver Trader und Mitinhaber der Trading Community "Projekt30.de". Gehandelt werden Dax, US Indizes, Forex und Edelmetalle. Marius ist spezialisiert auf Wolfe Waves und die Verdichtung von Fibonacci Marken aus unterschiedlichen Zeitebenen, die sodann klare Ausbruchs- und Unterstützungsmarken ergeben.

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