DAX-Trading nach den Notenbanksitzungen FED und EZB

Frau schaut durch Loch
DAX-Trading nach EZB
 

Lange haben wir Trader darauf gewartet und uns Bewegung erhofft. Gerade weil in den USA die dritte Zinsanhebung dieses Jahr vollzogen wurde und die EZB dadurch ein wenig unter Druck geriet. Doch Mario Draghi blieb eisern und drehte nicht an der Zinsschraube. Dies muss man so hinnehmen und letztlich den Markt interpretieren lassen. Er tat das auch. Somit ist das DAX-Trading nach den Notenbanksitzungen mein neues Thema hier für Sie.

 

Was geschah als Reaktion auf die Notenbanksitzungen?

Am Tag der Zinsentscheidung durch die EZB pendelte der DAX zunächst eher lustlos um die 13.100 Punkte. Gegen Mittag entschied sich die Mehrzahl der Markteilnehmer für die Shortseite. Kurz nach 14.00 Uhr wurde dann das heutige Tagestief (Xetra) bei 13.011 Punkten erreicht.

Am Chartbild sieht man ( sowohl in M15 wie auch in H1) deutlich, dass nach Ereignissen wie z.B dem Zinsentscheid durch die EZB der Markt sich im Anschluss erst eine Meinung bilden musste. Unmittelbar nach dem schon erwähnten Erreichen des Tagestiefs übernahmen in den folgenden zwei Handelsstunden die Bullen die Regie. Das Tageshoch (Xetra) wurde bei 13.159 sehr dynamisch Punkten erreicht.

Kurz zuvor eröffnete die Wall Street, welche nach moderaten vorbörslichen Gewinnen ins Minus drehte und somit auch im DAX wieder den Bären den Weg frei machte.

Der DAX schloss bei 13068,08 Punkten (Xetra). Nachbörslich erreichte er mit nachgebenden Kursen an der Wall Street nochmal fast das heutige Tagestief. Damit hatten wir eine Schwankung von rund 155 Punkten. Das DAX-Trading nach den Notenbanksitzungen ist statistisch also auch heute wieder ein volatiler Tag gewesen.

Die von mir in meinem gestrigen Beitrag erwähnten Ziele im Falle eines Shortsignals (Bruch des Tagestiefs vom 13.12.2017)  von 13.080 Punkten und 13.030 Punkten wurden erreicht , das Ziel von 13.000 Punkten wurde jedoch knapp verfehlt.

Ein Longsignal, welches auf meinen gestrigen Beitrag basiert, ergab sich nicht.

1-2-3-Formationen , welche ich gerne als Handelssignal sehen möchte, ergaben sich im heutigen Handel auf Grund fehlender Korrekturen nicht.

 

DAX-Trading für den morgigen Tag

 

Für den kommenden Handelstag (Verfallstag and er Terminbörse, auch Hexensabbat genannt) behalte ich daher das das Tageshoch und das Tagestief vom 14.12.2017 im Auge. Durchbrüche könnten ein Signal in die jeweilige Richtung des Durchbruchs darstellen. Den Abwärtstrend mit den  seit dem 08.12.2017 im Chart erkennbaren markanten fallenden Hochs und Tiefs habe ich jeweils mit einer violetten Linie gekennzeichnet.

Da ein Abwärtstrend vorliegt, würde ich einen Durchbruch durch das Tagestief des 14.12.2017 höher gewichten und mögliche Ziele zunächst in den Bereichen 12.970 Punkte und 12.900 Punkten sehen.

Beim Durchbruch durch das Tageshoch wäre die Widerstandsmarke bei 13.200 Punkten ein mögliches Ziel und letztlich der Start zur Weihnachtsrally, wie es der Kollege Andreas Mueller bereits am Sonntag schrieb.

Im Chart (M15) habe ich einige Unterstützungs- und Widerstandslinien sowie das Tageshoch und Tagestief und fallenden Trendlinien, welche die fallenden markanten Hoch und Tiefs verbinden, zur Orientierung eingezeichnet:

DAX-Trading nach den Notenbanksitzungen M15
DAX-Chart Zeiteinheit 15 Minuten

Auf Basis des Stundenchart habe ich zwei fallende 1-2-3-Formationen eingezeichnet.  Bei der unteren 1-2-3-Formation ist der Punkt 2 das Tagestief vom 14.12.2017 und der Punkt 3 das Tageshoch vom 14.12.2017.:

DAX-Trading nach den Notenbanksitzungen H1
Stundenchart des DAX, Darstellung im Metatrader

Soweit meine Vorlage für mein persönliches DAX-Trading nach den Notenbanksitzungen FED und EZB und zum morgigen Verfallstag. Gerne veröffentliche ich hier nun regelmäßig meine Meinung, eine Handelsempfehlung möchte ich damit nicht aussprechen. Aber das dürfte Ihnen als Leser sicher bekannt sein.

 

Ich wünsche allen Tradern einen erfolgreichen Tag

Ihr Gunnar Schlegelmilch

Gunnar Schlegelmilch
Über Gunnar Schlegelmilch 106 Artikel
Bereits zur Jahrtausendwende beschäftigte sich Gunnar Schlegelmilch mit der Finanzbranche und legte mit einer erfolgreichen Fonds-Diversifikation den Grundstein für späteres Stock-Picking. Seit 2015 handelt er zudem mit Hebelinstrumenten den DAX und stellt seine Erfahrungen gerne allen interessierten (Neu-)Börsianern zur Verfügung.

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