DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch: Chartanalyse Wochenstart

Chartanalyse Wochenstart DAX Kw 4 in 2018
DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch - Chartanalyse Wochenstart
 
Der Dax hat am Freitag wieder sein Allzeithoch ins Visier genommen. Trotz des weiterhin relativ starken Euro und der wenig entschlussfreudigen  Wall Street knüpfte der deutsche Leitindex an seine am Vortag erzielten Gewinne an und schloss mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 13.434,45 Punkten. Damit liegt der DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch. Auf Wochensicht verbuchte er damit einen Gewinn von knapp anderthalb Prozent. Zum Rekord bei 13.525,56 Punkten aus dem November 2017 fehlen ihm noch weniger als 100 Punkte.
Die Nebenwerte-Indizes MDax und SDax erreichten zum Wochenschluss, wie schon am Vortag, neue Bestmarken. Dazu gab es auch einen direkten Vergleich der DAX-Familie in diesem Artikel zu lesen
Der Eurokurs stand zuletzt mit wenig Bewegung bei 1,22xx US-Dollar.

An der Wall Street hielt zum Wochenschluss die gute Stimmung an. Die Aussicht auf eine weiterhin stabile   Weltwirtschaft sorgte am Freitag sowohl im breit gefassten Aktienindex S&P 500 als auch im wichtigsten Börsenbarometer aus der Technologiebranche für Bestmarken. Auf Grund des drohenden Regierungsstillstandes in den USA (Shutdown). Allerdings hielten sich die Gewinne  in Grenzen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hingegen verpasste ein weiteres Rekordhoch und stieg am Ende um 0,21 Prozent auf 26.071,72 Punkte.

Wie schaffte es der DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch?

Vom Handelsstart (Xetra) an gab der DAX Gas. Dynamisch wurden die Widerstände bei 13.330 Punkten und 13.400 Punkten überwunden. Nach dem Break der Marke von 13.400 Punkten ging es dann zwar beschaulicher, aber weiterhin kontinuierlich aufwärts.

Fallende Kurse spielten am Freitag keine Rolle.

Die in meinem Beitrag zum Freitag genannten Ziele für einen bullischen Markt wurden alle erreicht und mit einem Tageshoch bei 13.445 Punkten ein gutes Stück übertroffen. Somit befindet DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch und konnte sich endlich mal im positiven Sinn von der Wall Street abnabeln.

Zum Handel am Freitag hier mein Chart (M15):

der Verlauf des DAX zum Allzeithoch
DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch im 15 Minutenchart

 

Ausblick auf mein Trading zum Wochenauftakt

Nach einem Freitag mit einem überaus positiven Handel liegt nun wieder das weniger als 100 Punkte entfernte Allzeithoch im Fokus. Charttechnisch sehe ich im Bereich um die Marke von 13.450 bis 13.465 Punkten einen kleineren Widerstand.
Darüber schon würde der DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch liegen. Ein Start über dem Tageshoch vom Freitag der vergangenen Woche bzw. ein Durchbruch durch selbiges bei einem Start unterhalb des genannten Tageshochs könnte das Startsignal für einen weiterhin steigenden DAX sein. Ein hierzu im Chart eingetragener Punkt 2 am Tageshoch vom Freitag ist mit einem Fragezeichen versehen, da ja bis jetzt noch keine neue steigende 1-2-3-Formation ausgebildet ist.
Idealerweise bedarf es dazu zunächst einer Korrektur, welche zur Beibehaltung jedoch nicht weiter als bis zur Unterstützung bei 13.330 Punkten gehen sollte. Ein dynamischer Bruch dieser Unterstützung könnte den DAX zunächst bis zum Tagestief  vom vergangenen Freitag 13.295 Punkten führen. Darunter liegenden Ziele könnten die Marke von 13.250 Punkten sowie die die Unterstützung bei 13.200 Punkten sein.
Zur Orientierung hier mein Chart 4-Stundenchart (H4):
Eine Übersicht zum DAX im 4 Stundenchart
Der DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch im 4 Stundenchart

Ob der DAX in Schlagdistanz zum Allzeithoch weiter am Drücker bleibt, wird der Montag zeigen.

Ich würde mich sehr über eine Bewertung mit Sternen an meinem Beitrag freuen, wenn Ihnen meine Meinung (sie stellt wie immer keine Handlungsempfehlung dar) hilfreich war.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Wochenauftakt.

Ihr Gunnar Schlegelmilch

Gunnar Schlegelmilch
Über Gunnar Schlegelmilch 106 Artikel
Bereits zur Jahrtausendwende beschäftigte sich Gunnar Schlegelmilch mit der Finanzbranche und legte mit einer erfolgreichen Fonds-Diversifikation den Grundstein für späteres Stock-Picking. Seit 2015 handelt er zudem mit Hebelinstrumenten den DAX und stellt seine Erfahrungen gerne allen interessierten (Neu-)Börsianern zur Verfügung.

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