DAX-Future an 11700 gescheitert: Implikationen für die KW11/2019

Im DAX gab es diese Woche eine Konsolidierung, die den steilen Aufwärtstrend erst einmal ins Stocken brachte und je nach Zeiteinheit auch schon beendete. Woran macht man dies als Trader nun fest? Folgende Chartanalyse zeigt Ihnen entsprechende Marken auf.

 

Wochenchart des FDAX in der Analyse

 

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Future (Kürzel FDAX, logarithmische Skalierung) zeigt die Kursentwicklung seit Anfang 2015, bei einem letzten Kurs von 11.495 Punkten. So sieht das Chartbild nach dieser Handelswoche aus:

 

DAX-Future Wochenchart in der Analyse
DAX-Future Wochenchart in der Analyse

 

Was waren die Hintergründe aus technischer Natur?

 

Gewinnmitnahmen drücken

 

Der  DAX-Future hat ausgehend vom Vorjahrestief bei 10.268,5 Zählern einen definierten Aufwärtstrend entwickelt und in der vergangenen Woche ein neues Jahreshoch bei 11.678,5 Zählern erreicht. Von diesem Hochpunkt ausgehend geriet der DAX-Future im Wochenverlauf unter Druck und erreichte ein Wochentief bei 11.404.5 Zählern. Die Wochenkerze entwickelte sich als negative Umkehrkerze.

Der Widerstand im Bereich der 11.700 Punkte Marke konnte somit nicht überwunden werden.

 

Fazit der FDAX-Chartanalyse

 

Das positive Chartbild hat sich nach der schwachen Entwicklung in der vergangenen Woche etwas verschlechtert. Aber insgesamt gesehen blicken wir weiterhin auf einen definierten Aufwärtstrend im Wochenchart.

Das positive Chartbild des Wochencharts würde erst dann auf neutral drehen, wenn das Vorwochentief bei 11.397 unterschritten wird.

Das längerfristige Chartbild des Dax-Future ist weiterhin grundsätzlich negativ einzuschätzen und von einer Fortsetzung des übergeordneten etablierten Abwärtstrends im Monatschart kann ausgegangen werden.

Das nächste größere Kursziel sollte das Vorjahrestief bei 10.268,5 Punkten sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karsten Kagels

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Über Karsten Kagels 68 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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