Kagels DAX-Wochenausblick – DAX erreicht 4-Wochenhoch

 

Im Wochenchart blicken wir auf einen Aufwärtstrend, der im Februar 2016 bei einem Indexstand von 8.700 Punkten begann. Im November 2017 erreichte der DAX dann ein historisches Hoch bei 13.525 Punken. Die letzte Woche schloss dann auf einem Kurs von 13.153,70 Punkten. Damit erreichte der DAX ein neues 4-Wochenhoch.

 

DAX erreicht 4-Wochenhoch
Der abgebildete Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit Mitte 2016

Vor fünf Wochen konnte der DAX ein neues historisches Hoch bei 13.525 Punkten erreichen und seinen eindrucksvollen Aufwärtstrend danach nicht mehr fortsetzen. Ausgehend von der runden Zahl 13.500 setzte ein relativ starker Abverkauf ein und der DAX entwickelte eine Umkehrkerze und Aussenkerze an der langfristigen Widerstandslinie, die im abgebildeten Wochenchart rot eingezeichnet ist.

Innerhalb von zwei Wochen fiel der Index dann fast punktgenau auf das 38,2 % Fibonacci-Korrektur Niveau bei 12.868 Punkten zurück. In den vergangenen vier Wochen hat sich der DAX dann seitwärts in einer Trading Range zwischen 12.810 und 13.240 Punkten bewegt.

 

DAX erreicht 4-Wochenhoch – Trendindikatoren positiv

Die von uns genutzten Trendindikatoren sind drei einfache Gleitende Durchschnitte (GD), nämlich der 20 Wochen (blaue Linie im Chart), 50-Wochen-GD (grüne Linie) und 200 Wochen-GD (braune Linie). Alle drei Gleitenden Durchschnitte zeigen aufwärts, was positiv zu werten ist.

Aufwärtstrend unterbrochen

Der DAX-Index bewegte sich ausgehend vom Septembertief über elf Wochen in einem parabolischen Anstieg aufwärts, ohne dass ein Vorwochentief unterschritten wurde. Vor fünf Wochen wurde der Aufwärtstrend unterbrochen, als im Zuge der Aussenkerze das Vorwochentief bei  13.214,60 Punkten unterschritten wurde.

 

Wochenchart in Konsolidierung

In den letzten vier Wochen hat sich der DAX-Index seitwärts bewegt. Aus Sicht des Wochencharts liegt nun eine Konsolidierung vor und der Markt notiert im oberen Bereicht dieser großen Trading Range.

 

Langfristige Widerstandslinie blockiert Anstieg

Im abgebildeten Monatschart mit logarithmischer Skalierung ist zu sehen, dass der DAX-Index im November eine langfristige Widerstandlinie im Bereich von 13.500 Punkten erreicht  hatte. Allerdings ist dort die Dynamik ins Stocken geraten und der DAX-Index notiert jetzt wieder unter dieser Widerstandslinie, was negativ zu werten ist. Zudem hat sich die Novemberkerze als Umkehrkerze entwickelt und am ersten Handelstag im Dezember wurde ein 2-Monats-Tief erreicht.

Aus Sicht des Monatscharts ist der Aufwärtstrend unterbrochen.

 

DAX erreicht 4-Wochenhoch
DAX mit Hürde im Monatschart

Fazit – DAX erreicht 4-Wochenhoch doch die Luft wird dünner

Der Aufwärtstrend des DAX-Index aus Sicht des Wochencharts ist unterbrochen. Möglicherweise liegt hier schon der Beginn eines Abwärtstrends vor. Auch konnte die wichtigste langfristige Widerstandslinie im Bereich von 13.500 Punkten nicht überschritten werden.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass sich in den nächsten Tagen und Wochen weiteres Korrekturpotential bis in den Bereich der 50 % Fibonacci-Korrektur bei 12.671 oder sogar bis zur 61,8 % Korrektur bei 12.477 entwickeln kann.

Solange das aktuelle Novemberhoch bei 13.525 Punkten nicht überschritten wird, sollte das Chartbild als neutral eingeschätzt werden.

Ein aktuelles Beispiel für einen realen Trade von Andreas Mueller per Limit im Dow Jones finden Sie an dieser Stelle.

 

Weitere Trading-Ideen finden Sie in der Rubrik Trading.

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Börsengeschäfte.

Bis zum nächsten Mal sagt Ihr Karsten Kagels von Kagels-Trading.de

 

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 146 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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