Dax Elliott-Wellen-Analyse – kein Crash in Sichtweite

Dax im Chartcheck

DAX Crash
Crash eines Fluzeuges
 

Seit langem fragen sich die Investoren, wann ein Crash im DAX anstehen könnte. Immerhin sind die Rahmendaten weiterhin angespannt. Die EZB befindet sich mit den Käufen am Anleihemarkt weiterhin im Krisenmodus, während sich die Lage in Amerika bereits normalisiert. Und trotzdem halte ich einen Crash für längere Zeit für unwahrscheinlich. In dieser Chartanalyse zeige ich Ihnen, warum im DAX auf längere Zeit kein Crash in Sicht sein sollte.

 

Durch den Lauf des DAX bis zum 0.50 Retracement bei 12.627 Punkten hat der Dax meine letzte Elliott-Wellen-Prognose exakt nachvollzogen. Mehr noch konnte durch diesen Schritt auch die kleine Welle (a) abgeschlossen werden. Größere Unruhen sind, abgesehen von einer begrenzten Korrektur, nicht zu erwarten.

Der deutsche Leitindex befindet sich ungeachtet der seit Ende vergangenen Jahres laufenden Korrektur in einem völlig intakten Aufwärtstrend. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Lesart auf. Doch zeigt der Chart auch, daß es sich dabei um den finalen Teil des Trends handelt!

Dax kein Crash in Sicht für die nächste Zeit
DAX Analyse nach Elliott-Wellen

 

Charttechnischer Ausblick für den DAX

Der DAX formt momentan noch Welle (B) der größeren Korrektur aus. Diese sich selbst dreiteilig ausformende Welle (abc) befindet sich dabei noch in Welle (a). Deren Abschluß würde erst mit Unterschreiten des 0.50 Retracements bei aktuell 12.208 Punkten bestätigt. Aufgrund der Tatsache, daß das erste 0.50 und auch das größere 0.50 Retracement (12.627 / 12.594 Punkte) nicht nachhaltig überschritten wurden, kann der Abschluß von (a) erwartet werden.

 

Dax kein Crash in Sicht für die nächsten Wochen
Dax kein Crash in Sicht nach Elliott-Wellen

 

Die sich daran anschließende (b) setzt den Index zunächst wieder unter Druck, wobei sich das zur Verfügung stehende Potenzial in überschaubaren Grenzen hält. Erst durch einen eventuellen Bruch der Unterstützung bei 11.987 Punkten (0.76 Retracement) würde die Ausgangslage verändern. Gesetzt den Fall, setzt sich dann die Korrektur zunächst bis zur großen 0.38-Linie (11.680 Punkte) fort.

DAX Crash – Immer wieder ist die Rede von ihm, doch wie könnte er entstehen?

Auch wenn dieser Schritt regeltechnisch zu rechtfertigen wäre, sehr realistisch erscheint mir dessen Eintreten nicht. Auf der gegenüberliegenden Seite müßte sich der Index sehr deutlich über das 0.76 Retracement bei 13.130 Punkten etablieren, um seine Ausgangslage spürbar zu verbessern. Auch dieser Schritt erscheint nicht realistisch.

 

Fazit der Elliott-Wellen-Analyse

Der kleine Aufwärtstrend sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich der DAX im Rahmen einer großen und zudem sehr komplexen Korrektur auf gleich mehreren Zeitebenen bewegt. Ein größeres Kaufsignal ist demzufolge nicht in Sicht. Absicherung können am 0.38 Retracement bei 11.680 Punkten vorgenommen werden.

Henrik Becker

Henrik Becker
Über Henrik Becker 43 Artikel
Henrik Becker bietet seit 2005 in seinen regelmäßig erscheinenden Publikationen Prognosen zu Aktienindices; Währungspaaren und Rohstoffen an. Dabei liegt der Fokus seiner Arbeit auf dem mittleren bis sehr langfristigen Bereich. Die Grundlage der Prognosen wird durch die Elliott-Wellen-Theorie gebildet.

5 Kommentare

  1. hans im glück = was ist börse = meinung = immer dergleiche vorgang = betrug, mathe, zocken, geduld …mit der zeit gibts angenehmere jobs … analysten sind merkwürdige gestalten -) … heutzutage wird aus ner kleinen ameise ein mammut gemacht, neue wort-erfindungen, erklärungen … es ist nur zocken + ein paar linien malen !!!

  2. Respekt Herr g-punkt! (Namen sagen viel über Namensgeber)
    Wer 10 Minuten am Tag opfert um sich über eine andere Meinung so auszukotzen, sollte lieber den Mut aufbringen 10 Minuten für die Darstellung seiner eigenen Marktmeinung zu nutzen.

    Meine Meinung!

  3. nochmals wir stehen vorm crash, nur keener will es wahrhaben -) wie in 2008 … mensch hat sich nicht geändert und bleibt weiter ein minderwertiges individium …

  4. herr becker, sehr amüsant auf 16 k um dann auf 8k zu fallen = das ist kein crash -) könnte auch auf 20k steigen ….
    nun, analysten haben eigene weltdarstellungen .. ick mag keene analysten -)
    oh, je phantasie … wir wissen alle nicht wie die zukunft ausschaut, allerdings vermute ich auch der dax langfristig auf unter 10000 zu fallen

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