DAX: Ein Sommermärchen?

DAX: Ein Sommermärchen
DAX: Ein Sommermärchen
 

Parallel zum Temperatureinbruch in ganz Deutschland, ist auch der DAX in der letzten Handelswoche markant um 430 Punkte bzw. 3,31 % eingebrochen. Im Tief summierte sich der Verlust zeitweise auf 4,13 % und konnte mit diesen Dimensionen mit dem Ausverkauf Ende März mithalten.

Als Grund für den Schwächeanfall des DAX lässt sich mal wieder der Handelskrieg zwischen den USA und Europa aufführen. Strafzölle auf Autoimporte sind Gift für die Finanzmärkte. Zusätzlich hat auch Daimler mit einer Gewinnwarnung wesentlich zur schlechten Anleger-Stimmung beigetragen. Fällt jetzt die Sommerrally also doch ins Wasser?

 

Sommer Rally im DAX möglich?

Während politisch mal wieder extrem hohe Unsicherheit herrscht, hält sich der DAX schlicht an simple charttechnische Marken. Der am 17. Juni angekündigte Kurseinbruch im Rahmen der Analyse „DAX: Sommerrally oder Sommerloch?“ startete direkt am Montag und zog sich bis Freitag wie ein roter Faden durch die Woche. Zitat:

„Nimmt man in diesem Zusammenhang das typische Wellenverhältnis A= C an, so kann der DAX im Rahmen der noch fehlenden C-Welle ohne Weiteres noch einmal nach unten wegklappen und auf ca. 12.500/12.450 zurückfallen.“

 

 

Der DAX Future erreichte am 22. Juni im Tief 12.431. Wie skizziert und beschrieben wurde damit das 50 % Fibonacci-Retracement sowie das untere Ende der grünen Unterstützungszone abgearbeitet. Und auch zeitlich hat die ABC-Korrektur seit Ende Mai nun ihr Soll erfüllt.

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

Im Prinzip ist damit jetzt charttechnisch alles angerichtet für eine knackige Sommerrally bzw. ein „Sommermärchen“. Sofern der DAX es in der nächsten Woche schaffen sollte die Marke von 12.650 zu überwinden, könnte es schnell wieder auf 13.200 hochknallen. Wird dann dort auch die Widerstandszone überwunden, kann es ganz schnell wieder um neuen Rekordhochs gehen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

 

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Robert Schröder
Über Robert Schröder 26 Artikel
Robert Schröder analysiert die Finanzmärkte mittels Elliott Waves Theorie und bietet konkrete Trading-Ideen zu Aktienindizes, Währungspaaren und Edelmetallen auf seiner Kapitalmarkt-Analyseseite Elliott-Waves.com an. Dort stellt er ebenso sein umfangreiches Wissen zur Verfügung um dem Markt einen Schritt voraus zu sein.

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.