DAX deutlich über 12000 Punkten etabliert: Kagels-Wochenausblick

DAX deutlich über 12000 Punkten etabliert: Kagels-Wochenausblick
DAX deutlich über 12000 Punkten etabliert: Kagels-Wochenausblick
 

Eine sehr positive Woche schafft erneut Raum zwischen dem DAX-Index und der runden Marke von 12000 Punkten. Der drohender Handelskrieg zwischen den USA und der EU und auch die EZB-Zinssitzung hatten hier nur bremsende, aber keine richtungsweisende Auswirkung. In folgender Analyse blicke ich nun im Rahmen meines Kagels-Wochenausblicks auf die großen Zeitrahmen des DAX-Index.

 

Chartanalyse: DAX deutlich über 12000 Punkten etabliert

Der abgebildete Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit Januar 2016 bei einem aktuellen Wochenschlusskurs von 12.346,68 Punkten. Wir blicken auf einen etablierten Abwärtstrend, der im Januar 2018 bei einem historischen Hoch von 13.596,89 Punkten begann.

DAX deutlich über 12000 Punkten etabliert: Wochenchart
DAX deutlich über 12000 Punkten etabliert: Wochenchart

 

Wochenkerze endet mit deutlicher Kurserholung

Nach einer Wocheneröffnung mit Abwärts-Kurslücke und dem Vorwochentief konnte der DAX-Index im Wochenverlauf einen Großteil des vorangegangenen Kursrückgangs wieder ausgleichen. Der Wochenschluss befindet sich nahe am Wochenhoch, aber noch deutlich unter wichtigen 12.500 Punkte Marke.

 

Wochenchart des DAX bleibt in etabliertem Abwärtstrend

Aus Sicht des Wochencharts liegt ein etablierter Abwärtstrend vor, nachdem der DAX-Index vor fünf Wochen aus der 16 Wochen alten Trading Range (Konsolidierung von November 2017 bis Januar 2018) nach unten ausgebrochen ist und auch das letzte Swing-Tief bei 12.003 unterschritten wurde. Grundsätzlich kann somit von weiter fallenden Kursen ausgegangen und einer Fortsetzung des Abwärtstrends ausgegangen werden

 

DAX-Trendindikatoren drehen auf negativ

Die von uns genutzten Trendindikatoren sind drei einfache Gleitende Durchschnitte (GD), nämlich der 20 Wochen-GD (blaue Linie im Chart), 50-Wochen-GD (grüne Linie) und 200 Wochen-GD (braune Linie).

Nach der schwachen Kursentwicklung der vergangenen sieben Wochen notiert der DAX-Index jetzt unter dem abwärts gedrehten 20 Wochen GD und unter dem abwärts gedrehten 50 Wochen GD, was insgesamt negativ zu werten ist.

 

Langfristige Widerstandslinie beendet Kursanstieg vom DAX-Index

Im abgebildeten Monatschart mit logarithmischer Skalierung ist zu sehen, dass der DAX-Index im November 2017 zum ersten Mal die im Chart rot eingezeichnete langfristige Widerstandslinie im Bereich von 13.500 Punkten erreicht hatte. Allerdings ist dort die Dynamik ins Stocken geraten und der DAX-Index bewegte sich dann mehrere Monate seitwärts im Bereich dieser wichtigen Widerstandslinie, bevor es im Februar zu einem kräftigen Kurseinbruch kam und diese Widerstandslinie bestätigt wurde.

Aus Sicht des Monatscharts liegt nun ein definierter Abwärtstrend vor.

Druck auf DAX im Monatschart beendet
Druck auf DAX im Monatschart beendet

 

Fazit des Kagels-Wochenausblick

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim DAX-Index ein Abwärtstrend vor. Das nächste wichtige Kursziel sollte das Tief des Jahres 2017 bei 11414,82 Punkten sein.

 

Weitere Trading-Ideen von anderen Autoren auf Trading-Treff finden Sie beispielsweise in der Rubrik Trading vor. 

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Börsengeschäfte.

Bis zum nächsten Mal sagt Ihr Karsten Kagels

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 198 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.