Anleger fliehen – Goldpreis erreicht neues Jahrestief

Goldpreis Schild
Goldpreis
 

Der Goldpreis ist auf Tauchstation und macht einen sehr schwachen Eindruck. Selbt politische Unsicherheiten mögen das Gold nicht beflügeln. Doch wie könnte es weitergehen?

 

Trend des Tagescharts: Abwärts

Der abgebildete Tageschart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit Oktober 2017, bei einem letzten Kurs von $1.254,2.


 

Goldpreis im etablierten Abwärtstrend

Der Goldpeis bewegt sich ausgehend von dem Jahreshoch bei $1.369,4 in einem mehrfach bestätigten Abwärtstrend. Grundsätzlich kann somit von einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung im Gold ausgegangen werden.

20 Tage und 50 Tage Gleitende Durchschnitte fallen

Der Goldpeis bewegt sich unter den fallenden 20 Tage (blaue Linie) und 50 Tage (grüne Linie) Gleitenden Durchschnitten, was grundsätzlich negativ zu werten ist. Aus Sicht dieser wichtigen Trendindikatoren ist die Richtung der Goldpreisentwicklung weiterhin abwärts gerichtet.

 

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200 Tage Gleitender Durchschnitt dreht abwärts

Auch die viel beachtete 200 Tage Durchschnittslinie (braun) hat abwärts gedreht und damit die übergeordnete Trendrichtung des Goldpreises zu bestätigen. Solange der Goldpreis unter der 200 Tage Linie notiert, bleibt die langfristige Perspektive für den Goldpreis negativ.

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Der abgebildete Tageschart stellt sich negativ dar und grundsätzlich erwarten wir einen weiter fallenden Goldpreis. Das nächste wichtige Kursziel könnte das Dezembertief bei $1.238,3 sein.

Erst ein Kursanstieg über das Junihoch bei $1.313 würde das Chartbild deutlich verbessern und möglicherweise auf neutral drehen.

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Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

PS: Auf meiner Webseite biete ich Ihnen Handelssignale an für Gold- und Silberaktien!

Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 198 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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