Abwärtstrend FDAX korrigiert: Potenzial für Bullen oder Bären?

Abwärtstrend FDAX korrigiert: Potenzial für Bullen oder Bären?
Abwärtstrend FDAX korrigiert: Potenzial für Bullen oder Bären?
 

Im Wochenvergleich konnte der DAX nun wieder punkten. Doch der Trend des Tagescharts scheint „noch“ Abwärts. Was man genau aus diesem Chart ablesen kann, zeigt Ihnen Karsten Kagels in dieser Chartanalyse des DAX-Futures.

 

Tageschart des DAX-Future in der Analyse

Der abgebildete Tageschart des DAX-Future zeigt die Kursentwicklung seit Januar 2018, bei einem letzten Kurs von 12.485 Punkten. Folgende Marken sind dabei zu beachten:


 

Technische Kurserholung bis zur 12.500 Punkte-Marke

Aus Sicht des Tagescharts hat der DAX-Future in der letzten Woche die vorangegangene Abwärtsbewegung vom Junihoch bis zum Junitief korrigiert und ist bis zur psychologisch wichtigen 12.500 Punkte Marke zurückgelaufen. Bei 12.540 Punkten befindet sich auch das Maitief, welches nun als Widerstand fungiert.

 

DAX-Future notiert unter den Gleitenden Durchschnitten

Wie im Chart zu sehen ist, notiert der DAX-Future jetzt unter den von uns beobachteten Trendindikatoren, nämlich den drei Gleitenden Durchschnitten (20 Tage, 50 Tage, 200 Tage). Diese Entwicklung ist negativ zu werten und bestätigt den im Chart anhand der Price Action vorliegenden Abwärtstrend, der am Junihoch begann.

 

Price Action: Marktverhalten & Trend Tage

 

Fazit der Chartanalyse

Das Chartbild des Dax-Future ist negativ einzuschätzen.

Vermutlich werden wir weiter fallende Kurse sehen, wobei zunächst weiteres Abwärtspotenzial bis zum Junitief bei 12.087 und dann bis zum Apriltief bei 11.793 Punkten vorliegen könnte.

Die Aussichten für den DAX-Future würden erst dann wieder auf positiv drehen, wenn das Junihoch bei 13.188 überschritten wird.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels

 

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Karsten Kagels
Über Karsten Kagels 210 Artikel
Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX-Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

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