US-Dollar gewinnt auf breiter Front an Fahrt

Deutliche Stärke im USD

USD gewinnt an Stärke
USD gewinnt an Stärke
 

Nachdem die letzten Wochen, bis auf die Entwertung der Türkischen Lira, eher verhalten an den Devisenmärkten verliefen, kam es in der Nacht zu einem deutlichen Ausbruch im USD. Diese Reaktion könnte ein erster Ausläufer der hohen Zinsdifferenz und der Strafzölle sein.

 

Der US-Dollar konnte heute Nacht auf breiter Front zulegen. So durchbrach der EUR/USD nach langem Kampf die Unterstützung bei 1,15 Euro zum Dollar. Auch der Türkischen Lira bekam die Stärke im Dollar nicht. Sie verlor in Relation erneut und markiert zur Stunde ein neues Rekordtief bei 5,766 USD zur TRY. Schon gestern berichteten wir über die Zusammenhänge der Türkischen Lira und der Verschuldung der Türkei.

 

US-Dollar könnte bei andauernder Stärke FED zur Umkehr bewegen

Das Strafzölle eine Stärke im USD hervorrufen könnten war bereits Thema auf unserer Seite. Zusätzlich zu diesen Auswirkungen, ist auch die historische Zinsdifferenz zwischen Amerika und Europa ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung. Die Verwerfungen könnten für Länder, die sich in USD verschuldet haben, deutlich sein und die Stabilität der Finanzmärkte gefährden. Ein möglicher Kandidat für Probleme dieses Zinsniveaus ist Hongkong. Auch Hongkong könnte durch die direkte Bindung an den USD in diesen Stunden besonders stark von Kapitalabflüssen betroffen sein. Den Zusammenhang zwischen dem HKD und USD haben wir ebenfalls für Sie aufbereitet.

Eines steht jedenfalls fest – eine extreme Dollarstärke könnte die konjunkturelle Entwicklung rund um den Globus aufhalten. Daher wäre es durchaus denkbar, dass die FED ein Auge auf die Entwicklung haben wird. Zum nächsten Zinstermin der FED wäre bei anhaltender Stärke des USD sogar eine verbale Bremsung denkbar. Weitere Zinserhöhungen sind bei einer deutichen Stärke des USD eher unwahrscheinlich.

Auswirkungen von Strafzöllen und Protektionismus auf die Börse

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