Inflationsrate steigt auf 2,5 Prozent in Deutschland

Energiepreise steigen deutlich

Börsenticker - Der Überblick über Börse und Wirtschaft für die 33. Kalenderwoche
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Lange Zeit galt die Inflationsrate mit Werten unter 2 Prozent als eines der drängendsten der Europäischen Zentralbank. Diese Zeiten scheinen in Vergessenheit zu geraten. In Deutschland liegt die Teuerungsrate mittlerweile deutlich über der Zielprojektion der EZB.

 

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, liegt die Inflationsrate zurzeit bei 2,5 Prozent. Damit erhöht sich der Druck auf die Zentralbank die geldpolitischen Zügel zu straffen. Als Zielgröße der EZB gilt die Marke von 2 Prozent. Werte die sich dauerhaft über diesem Niveau befinden, könnten zu einer restriktiveren Geldpolitik führen. Allerdings stammt ein großer Teil dieses Preisanstieges auf den gestiegenen Energiekosten. Diese sind sehr volatil und werden daher sehr wahrscheinlich noch nicht allzu kritisch gesehen.

 

Ölpreis kommt zurück

 

Nachdem der Ölpreis über Monate immer weiter zulegen konnte, kam es in den letzten Wochen zu einer Abwärtsbewegung. Der starke Anstieg der Energiekosten für die Verbraucher dürfte damit vorerst gebremst sein, wenngleich ein Teil dieser Abgaben im Ölpreis durch die schwache Gemeinschaftswährung Euro wieder ausgeglichen wird. Dennoch könnte das Ende der Anleihenkäufe der EZB zur rechten Zeit kommen. Mit einer Inflation von über 2 Prozent könnten die Währungshüter ihre bisherige Geldpolitik nicht mehr rechtfertigen.

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